Wirkstoff Liraglutid – Abnehmen leicht gemacht?

Immer mehr Menschen versuchen, mithilfe von Wirkstoffen wie Liraglutid abzunehmen. Doch helfen diese Medikamente wirklich – und was ist zu beachten?

  • Liraglutid wird in erster Linie als Medikament gegen Typ-2-Diabetes eingesetzt
  • Es kann jedoch auch erfolgreich bei Adipositas (BMI <30) verwendet werden
  • Die Dosis des Medikaments sollte nach ärztlicher Absprache vorsichtig bis zur Maximaldosierung gesteigert werden
  • Nach 3 Monaten ist ein Gewichtsverlust von 5 % des Ursprungsgewichts zu erwarten

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Der Wirkstoff Liraglutid ist derzeit in aller Munde – und besonders für jene interessant, die schon viele Diäten ausprobiert haben, es jedoch noch nicht geschafft haben, abzunehmen oder ihr Gewicht langfristig zu halten.

In diesem Artikel beleuchten wir, was Liraglutid überhaupt ist, und ob es auch Ihnen dabei helfen kann, endlich Ihr Idealgewicht zu erreichen.

Wie funktioniert Liraglutid?

Liraglutid gehört zur Gruppe der Inkretin-Mimetika und imitiert die Wirkung des natürlichen Hormons GLP-1 (Glucagon-like Peptid-1), das vom Körper produziert wird, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Der Wirkstoff wurde in erster Linie zur Behandlung von Diabetes-Typ-2 eingesetzt, löste bei vielen Betroffenen jedoch einen unverhofften Gewichtsverlust aus.

Liraglutid wirkt, indem es die Freisetzung von Insulin aus den Betazellen der Bauchspeicheldrüse fördert, wenn der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Gleichzeitig verlangsamt es die Magenentleerung und fördert das Sättigungsgefühl, was zu einer reduzierten Nahrungsaufnahme und Gewichtsverlust führen kann.

Wichtiger Hinweis: Im Kontext von Adipositas wird der Wirkstoff Liraglutid ausschließlich bei Patienten mit einem BMI < 30 oder vorerkrankten Patienten mit einem BMI < 27 eingesetzt.

Wie lange sollte Liraglutid eingenommen werden – und was ist die empfohlene Dosis?

Wer mithilfe von Liraglutid abnehmen möchte, muss eine höhere Dosis des Wirkstoffs verwenden, als dies bei der Behandlung von Diabetes-Typ-2 der Fall ist.

Um eine Gewichtsabnahme zu erzielen, muss das Mittel einmal täglich mittels eines Pens gespritzt werden. Dabei wird die Dosis des Wirkstoffs von anfänglich 0,6 mg täglich gesteigert, bis 3,0 mg pro Tag erreicht sind.

Um eine bessere Verträglichkeit zu erzielen, sollten die Dosissteigerungen im Idealfall alle vier Wochen erfolgen.

Wie lange das Medikament eingenommen werden sollte, kommt auf die individuelle Situation des Patienten an – wichtig ist, dass dieser im Zeitraum von drei Monaten mindestens 5 % seines Körpergewichts verliert. Ist dies nicht der Fall, muss darüber nachgedacht werden, die Behandlung abzubrechen.

Welche möglichen Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Liraglutid auftreten?

Wie bei den meisten Medikamenten können auch bei der Einnahme von Liraglutid Nebenwirkungen auftreten, obwohl nicht alle Patienten davon betroffen sind. Zu diesen zählen unter anderem:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Bauchschmerzen oder Magenbeschwerden
  • Appetitverlust
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Reaktionen an der Injektionsstelle, wie Rötung, Schmerzen oder Juckreiz
  • Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel), wenn es in Kombination mit anderen Medikamenten zur Senkung des Blutzuckerspiegels verwendet wird.

In seltenen Fällen können auch schwerwiegendere Nebenwirkungen wie Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse), akutes Nierenversagen oder allergische Reaktionen auftreten. Sollten Sie Nebenwirkungen an sich bemerken, die hier nicht aufgeführt sind, ist es ratsam, so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen.

Es ist wichtig, Liraglutid nur auf ärztliche Verschreibung und unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen, um mögliche Nebenwirkungen zu minimieren und eine sichere und wirksame Behandlung zu gewährleisten.

Welche Risiken können bei langfristiger Anwendung von Liraglutid auftreten?

Erste Langzeitstudien zeigen, dass auch die langfristige Einnahme von Liraglutid für die meisten Anwender als sicher und gut verträglich gilt.

Gerade bei Patienten mit Typ-2-Diabetes soll das Medikament in der Lage sein, Langzeitschäden der Erkrankung im Zaum zu halten und so die Lebenserwartung der Betroffenen zu steigern.

Einige Studien deuten jedoch auch darauf hin, dass die langfristige Anwendung des Wirkstoffs in seltenen Fällen zu einem höheren Risiko für Schilddrüsenkrebs führen kann. 

Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten bei der Einnahme von Liraglutid beachtet werden?

Bei der Einnahme von Liraglutid sind diverse Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

  1. Spritzen Sie das Medikament nur unter die Haut, nicht in die Muskeln oder Venen
  2. Halten Sie die Injektionsstelle sauber und desinfizieren Sie gründlich
  3. Steigern Sie Ihre Liraglutid Dosis nur in Absprache mit Ihrem Arzt, und informieren Sie ihn über mögliche Vorerkrankungen – auch wenn dies bedeutet, dass Sie das Medikament unter Umständen nicht anwenden können
  4. Teilen Sie Ihrem behandelnden Arzt mit, welche Medikamente Sie bereits einnehmen, um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden

Außerdem ist es empfehlenswert, regelmäßige ärztliche Kontrollen durchzuführen, um nicht nur die Gewichtsabnahme, sondern auch die allgemeine Wirkung des Medikaments auf den Körper im Blick zu behalten.

Kann Liraglutid zusammen mit anderen Verfahren zur Gewichtsabnahme verwendet werden?

Es ist dringend angeraten, Liraglutid mit einer gesunden Ernährung sowie ausreichend Bewegung zu kombinieren. Schließlich kann es sonst nach Absetzung des Medikaments schnell wieder zu einer Gewichtszunahme kommen. Studien zeigten zudem, dass Anwender, die ihre Liraglutid-Einnahme mit einem gesunden Lebensstil kombinierten, mehr Körpergewicht verloren als jene, die dies nicht taten.

Liraglutid und andere Medikamente: Wirksamkeit und Nebenwirkungen?

Die gleichzeitige Anwendung von Liraglutid mit anderen gewichtsreduzierenden Medikamenten kann zum Teil problematisch sein, besonders dann, wenn es sich um Arzneimittel handelt, die Insulin oder den Wirkstoff Sulfonylharnstoff enthalten. Hier kann es schnell zu einer gefährlichen Unterzuckerung kommen.

Mit Diabetes-Typ-2 Medikamenten wie Metformin kann Liraglutid jedoch gut eingenommen werden.

Was den Vergleich mit weiteren gewichtsreduzierenden Medikamenten wie beispielsweise Ozempic (Semaglutid) angeht, gibt es unterschiedliche Forschungsergebnisse: Während einige eine stärkere Wirkung von Semaglutid demonstrierten, zeigten andere einen Gleichstand.

Welches Medikament sich für Sie am besten eignet, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab und sollte von Ihrem Arzt entschieden werden.

Sollten Sie an starkem Übergewicht (BMI < 30 oder <28, mit Vorerkrankungen) leiden, ist es wichtig, zeitnah effektive Medikamente, wie beispielsweise Liraglutid, anzuwenden.

So erhalten Sie Ihre Behandlung bei DoktorABC

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Starten Sie eine Online-Beratung, in der Sie einen medizinischen Fragebogen ausfüllen, und äußern Sie Ihre Behandlungswünsche.

Ein zugelassener Arzt wird Ihre Informationen überprüfen und eine passende Behandlung empfehlen.

Ist die Behandlung genehmigt, wird Ihr Medikament versandkostenfrei und diskret verpackt an die Wunschadresse Ihrer Wahl geschickt.

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