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Wechseljahre bei Frauen: Infos und Behandlungsmöglichkeiten

Woran merken Frauen, dass sie in den Wechseljahren sind und wie lassen sich Beschwerden mindern? Es gibt einige Möglichkeiten, die Wechseljahre bei Frauen zu behandeln.

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Wechseljahre: Welche Tests gibt es?

Zur Bestätigung der Wechseljahre kann ein Bluttest gemacht werden. In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel der Frau, der FSH-Spiegel (Follikelstimulierendes Hormon) steigt hingegen. Diese Werte kann der Arzt anhand der Hormonuntersuchung prüfen und so genau erkennen, ob sich die Frau in dieser Lebensphase befindet.

Wie fühlen sich die Wechseljahre an?

Meistens kommen Frauen mit Mitte 40 in die Wechseljahre. Von vorzeitigen Wechseljahren spricht man dagegen, wenn die Menopause bereits vor dem 40. Lebensjahr einsetzt. Viele Frauen kämpfen in dieser Phase mit Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Nachtschweiß.

Neben diesen typischen Symptomen leiden Frauen teilweise aber auch unter weiteren Beschwerden, wie

Treten mehrere dieser Symptome bereits mit Mitte 30 auf, kann ein Test auf vorzeitige Wechseljahre ratsam sein. Frauen in den Wechseljahren berichten im Forum Wechseljahre beispielsweise auch über Schwindel, Übelkeit und zyklischen Haarausfall. Mit starken Beschwerden haben allerdings lediglich ein Drittel der betroffenen Frauen zu kämpfen. (Quelle: lifeline.de)

Wie werden die Wechseljahre behandelt?

Frauen, die unter starken Beschwerden leiden, können sich medizinische Hilfe suchen und ein Arzt kann Medikamente verschreiben. Meist kommen dabei Hormone zum Einsatz. Dazu kann ein reines Hormonpräparat mit Östrogen und eine Kombination aus Östrogen und Gestagen eingesetzt werden. Welche Hormone in den Wechseljahren verschrieben werden, entscheidet der Arzt in Absprache mit der Betroffenen.

Neben rezeptpflichtigen Medikamenten wenden viele Frauen in den Wechseljahren auch pflanzliche Medikamente und homöopathische Mittel an. Eindeutig wissenschaftlich belegt ist ihre Wirksamkeit jedoch meist nicht.

Welche Medikamente verschreibt der Frauenarzt?

Einige Medikamente gegen Beschwerden in den Wechseljahren sind rezeptpflichtig. Oft handelt es sich hierbei um Hormonpräparate. Klassischerweise kommen Hormontabletten zum Einsatz. Es gibt aber auch andere Anwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel Nasensprays, Pflaster, Zäpfchen, Ringe, Cremes oder Gels.

Medikamente mit Östrogenen sowie kombinierte Östrogen-Gestagen-Tabletten sind bereits gut untersucht. Weil diese Medikamente jedoch auch Nebenwirkungen herbeiführen können, sollte ein Arzt vorab Nutzen und Risiko abwägen.

Wie wirken homöopathische und pflanzliche Medikamente gegen Wechseljahre?

Bei mäßigen Beschwerden nutzen vielen Frauen in den Wechseljahren auch Medikamente auf pflanzlicher oder homöopathischer Basis. Wissenschaftlich gesehen ist ihr Nutzen jedoch nicht gesichert.

Oft werden die pflanzlichen Präparate in Form von Nahrungsergänzungsmitteln angeboten. Es werden beispielsweise pflanzliche Östrogene (Phytoöstrogene) eingesetzt. Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) und Mönchspfeffer (Agnus castus) sollen angeblich den Hormonhaushalt in den Wechseljahren regulieren und auf diese Weise gegen die Beschwerden helfen.

Besonders bei Schlafstörungen in dieser Lebensphase sind pflanzliche Medikamente beliebt. Bekannte Mittel sind beispielsweise Baldrian, Melisse und Hopfen.

Welche Medikamente sollten nicht oder mit Vorsicht eingenommen werden?

Grundsätzlich kann jedes Medikament gegen Beschwerden in den Wechseljahren mit Risiken und Nebenwirkungen einhergehen. Das gilt sowohl für verschreibungspflichtige Hormontabletten als auch für pflanzliche Medikamente.

Vor der Anwendung von Arzneimitteln sollte deshalb immer vorab die Meinung eines Arztes eingeholt werden. Über medizinische Online-Plattformen wie DoktorABC können Sie sich schnell und unkompliziert online von einem Arzt beraten lassen.

Teilweise greifen Frauen auch zu Testosteron oder dem Hormon DHEA. Das sollte jedoch nicht ohne klare ärztliche Anweisung geschehen. Die Wirkung dieser Medikamente ist bisher nicht nachgewiesen und bisweilen können starke Nebenwirkungen auftreten.

Blutungen in den Wechseljahren – wann muss ich zum Arzt?

Zu Beginn der Wechseljahre sind unregelmäßige Blutungen ganz normal. Da die Hormone Progesteron und Östrogen in ein Ungleichgewicht geraten, kommen die Blutungen oftmals unregelmäßig und nicht vorhersehbar.

Bei einigen Frauen sind die Blutungen stärker als gewohnt. Andere Frauen haben schwächere Blutungen. Die Abstände zwischen den einzelnen Blutungen können mal kürzer und mal länger sein. Auch die Intensität der Blutungen kann schwanken, Schmier- und Zwischenblutungen können auftreten. Bei einigen Frauen hört die Blutung auch vorerst auf und setzt nach einiger Zeit plötzlich wieder ein.

Dennoch können Blutungen in den Wechseljahren auch andere Ursachen, wie beispielsweise Myome (Wucherungen an der Gebärmutter) haben. Zudem können starke oder lang anhaltende Blutungen den Körper enorm schwächen. So kann ein Eisenmangel auftreten. Bei starken Blutungen in Verbindung mit Müdigkeit, Schwindel und Erschöpfung sollten Betroffene deshalb unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Außerdem sollten Frauen in den Wechseljahren zum Arzt, wenn:

Welche alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Neben rezeptpflichtigen und pflanzlichen Medikamenten gegen Wechseljahre gibt es einige alternative Behandlungsmöglichkeiten. Eine beliebte Alternative ist die Akupunktur, deren Wirksamkeit allerdings keinen wissenschaftlichen Beleg hat. Die feinen Nadeln sollen angeblich Blockaden lösen und so die Energie wieder reibungslos fließen lassen. Vor allem Hitzewallungen sollen dadurch gelindert werden können.

Vielen Frauen in den Wechseljahren helfen zudem verschiedene Entspannungstechniken, um mit den Beschwerden zurechtzukommen. Hier können beispielsweise Yoga, Meditation oder Qi Gong zum Einsatz kommen. Auch eine Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung können helfen, die Beschwerden zu lindern.

Ist eine Behandlung der Wechseljahre überhaupt notwendig?

Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern ein natürlicher Prozess des Körpers. In vielen Fällen ist ihre Behandlung deshalb nicht erforderlich. Ein Drittel der Frauen leidet jedoch unter starken Beschwerden. Hier kann eine Behandlung ratsam sein, um die Lebensqualität auch während dieser Lebensphase aufrechtzuerhalten.

Beeinflusst die Ernährung die Beschwerden?

Laut dem Verbraucherportal Bayern können Frauen durch eine gesunde Ernährung vorbeugend handeln. Weil sich der Spiegel weiblicher Hormone verringert, verliert der Körper eine gewisse Schutzkraft. Nach der Menopause steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Verdauung kann träge werden und auch der Knochenabbau setzt ein. (Quelle: vis.bayern.de)

Eine nährstoffreiche Ernährung mit ausreichend Kalzium, gesunden Fetten und Ballaststoffen kann unter Umständen helfen, diese Umstände abzuschwächen.

Die vermehrte Aufnahme von Phytoöstrogenen (pflanzliche Östrogene) ist hingegen umstritten. Beispielsweise enthalten Sojaprodukte, Leinsamen und Hülsenfrüchte sekundäre Pflanzenstoffe, die die Wirkung des Östrogens im Körper nachahmen sollen. Jedoch scheint die Wirkung laut der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe bei Beschwerden wie Hitzewallungen sehr gering auszufallen. (Quellen: dggg.de)

Von hoch dosierten Nahrungsergänzungsmitteln rät das Bundesinstitut für Risikobewertung zudem ab, da sie die Schilddrüse negativ beeinflussen können. (Quelle: bfr.bund.de)

Depressionen in den Wechseljahren: Behandlung durch psychologische und medikamentöse Therapie

Für die Behandlung auftretender Depressionen in den Wechseljahren sollte ebenfalls ein Arzt oder Therapeut aufgesucht werden. Die erste Anlaufstelle können sowohl der Hausarzt als auch der Frauenarzt oder ein Psychiater sein. In Absprache mit dem Experten stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die oftmals auch kombiniert eingesetzt werden:

Warum DoktorABC?

DoktorABC unterstützt Sie, wenn Sie schnell und unkompliziert eine Lösung gegen Ihre Beschwerden in den Wechseljahren benötigen. Dazu füllen Sie einfach einen kurzen Fragebogen aus, der den behandelnden Arzt über Ihren Gesundheitszustand informiert. Sie können sich Ihr bevorzugtes Medikament aussuchen. Der Arzt prüft die Eignung und stellt Ihnen ein Rezept aus oder empfiehlt Ihnen eine Alternative.

Sie können entweder das Rezept bei einer Apotheke vor Ort einlösen oder es sich – diskret verpackt – schnell und sicher versandkostenfrei an Ihre Wunschadresse schicken lassen.

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