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Welche Behandlungsmethoden gibt es für Bluthochdruck?

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Bluthochdruck ist ein weitverbreitetes Krankheitsbild in Deutschland. Mehr als 35. Millionen deutsche Bundesbürger, das entspricht circa 45 %, sind aktuell von einem zu hohen Blutdruck betroffen.1 Die Häufigkeit der Hypertonie ist in Deutschland seit 1998 fast gleich geblieben. Fast jeder dritte Erwachsene ist betroffen, das sind rund 20 Millionen 18-bis 79-Jährige.1 An sich können zwei Formen von Bluthochdruck unterschieden werden. Die primäre oder essenzielle Hypertonie, die 90 % der Patienten betrifft und nicht von anderen Krankheiten verursacht wird  und  zweitens die sekundäre Hypertonie, die auf eine Vorerkrankung zurückzuführen ist.

Kann Bluthochdruck behandelt werden?

Eine Vielzahl an Studien und medizinischen Untersuchungen zeigt, dass eine genetische Prädisposition und insbesondere ein ungesunder Lebensstil, Stress und Rauchen die Entstehung von Bluthochdruck begünstigt. Diese Risikofaktoren lassen sich jedoch in der Regel durch eigenverantwortliches Handeln und eine Kombinationstherapie, die auf einer Basis aus medikamentöser Behandlung und einem gesunden Lebensstil fußt ausgleichen.

Diagnose Bluthochdruck, was nun?

Wenn Ihr Arzt also bei Ihnen eine “arterielle Hypertonie”, wie Bluthochdruck medizinisch bezeichnet wird, festgestellt hat, sind Sie mit dieser Diagnose nicht alleine und müssen auch nicht in Panik geraten. Wichtig ist es die Diagnose jedoch ernst zu nehmen und sich ausreichend mit dem behandelnden Arzt über Behandlungsmöglichkeiten und unterschiedliche Therapien zu beraten. Durch einen gezielten, individualisierten und ganzheitlichen Therapieansatz lässt sich Blutdruck häufig gut einstellen und ist therapierbar. Zur Behandlung des essenziellen Bluthochdrucks bieten sich zwei Patienten zwei Optionen an: Änderungen des Lebensstils und  die Einnahme von blutdrucksenkende Medikamente. Bei den meisten Patienten ist es notwendig, beide Methoden miteinander zu kombinieren.

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Allgemeine Maßnahmen

Je nachdem welche Form von Bluthochdruck bei Ihnen vorliegt, wird Ihr behandelnder Arzt Sie über die unterschiedlichen Behandlungs- und Therapiemethoden aufklären und Ihnen die für Sie passende Medikation vorstellen, da nicht jedes Blutdruckmedikament für jeden Patienten geeignet ist und sich die aktiven Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen oft massiv voneinander unterscheiden. Ärzte empfehlen häufig, dass Personen, die an einer leichten Form von Hypertonie, sprich einem Blutdruck von (140/90 mmHg) leiden, oft alleine durch die adäquate Anpassung Ihres Lebensstils den erhöhten Blutdruck wieder normalisieren können. Falls dies jedoch nicht gelingt, wird der Arzt Ihnen blutdrucksenkende Medikamente verschreiben.

Erste Maßnahmen zur Blutdruckregulation sind:

  • Gewichtsreduktion
  • Ernährungsumstellung
  • Regelmäßiges Ausdauertraining
  • Reduzierter Alkoholkonsum
  • Rauchstopp
  • Reduzierter Salzkonsum

Medikamentöse Therapie

Wenn Sie mit einem zu hohen Blutdruck, also einem Wert von 140/90 mmHg diagnostiziert wurden, wird Ihnen Ihr Arzt eine medikamentöse Therapie nahelegen.2 Ziel ist es, die Blutdruckwerte dauerhaft erfolgreich zu senken um schlussendlich den Idealwert von (<130/80 mmHg) anzustreben und auch das Entstehen von Folgeerkrankungen zu verhindern. Um Sie optimal medikamentös einzustellen, ist es wichtig Ihren Arzt nicht nur über bestehende Begleiterscheinungen, sondern auch über mögliche Vorerkrankungen informiert wird. Auf diese Weise kann eine Diagnose und der Beginn einer medikamentösen Behandlung rascher erfolgen. Notieren Sie vor dem Arztbesuch neu aufgetretene Beschwerden, die möglicherweise mit der Tabletteneinnahme in Verbindung stehen. Gerade in der ersten Zeit ist es wichtig zu schauen, ob die Medikamente anschlagen und den Blutdruck so nebenwirkungsarm wie möglich senken.2

In der Behandlung von Bluthochdruck kommen unterschiedliche Medikamente zum Einsatz. Die wichtigsten möchten wir Ihnen kurz vorstellen.

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ACE-Hemmer und AT-1-Rezeptor-Antagonisten

ACE-Hemmer (ACE  für englisch: Angiotensin-Converting-Enzyme, Angiotensin-Verwandlungs-Enzym) werden zur Bluthochdruckmedikation eingesetzt. Sie hemmen ein gewisses Enzym, wodurch die Herzmuskulatur entspannt wird und es zu einer Weitstellung der Gefäße kommt. Der Blutdruck sinkt. Häufig finden Sie auch bei chronischer Herzinsuffizienz, Herzmuskelentzündungen, nach einem Herzinfarkt oder als Teil einer Kombinationstherapie Anwendung.

Aktive Wirkstoffe in ACE-Hemmern

Ramipril, Captopril, Enalapril, Lisinopril 

Diuretika (entwässernde, harntreibende Mittel)

Diuretika oder “Wassertabletten” steigern die Produktivität der Nieren und damit eine vermehrte Ausscheidung von Kochsalz und Mineralstoffen über den Harn. In einer Kombinationstherapie mit anderen blutdrucksenkenden Medikamenten kann somit der Blutdruck gesenkt werden. Durch die verminderte Flüssigkeitsmenge im Körper sinkt auch die Blutmenge und der damit zusammenhängende Druck. Diuretika arbeiten auf zweifache Weise und senken nicht nur den Druck, sondern auch die Ansprechbarkeit von gefäßverengenden Rezeptoren.

Aktive Wirkstoffe in Diuretika

Xipamid, Hydrochlorothiazid (HCT), Chlorthalidon, Xipamid, Indapamid

Betablocker

In unserem Körper wirken sich Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin auf die Frequenz unseres Pulses und auch den Blutdruck aus. Betablocker können diesen Anstieg verhindern, indem sie körpereigenen Beta-Rezeptoren blockieren. Weiters können Betablocker abhängig von ihrem Wirkstoff in Beta1-selektive Betablocker oder nicht selektive Betablocker, die an Beta1 und Beta2 Rezeptoren unterschieden werden.

Aktive Wirkstoffe in Beta-Blockern

Propanolol, Bisoprolol, Metoprolol.

Kalziumantagonisten bzw. Kalziumkanalblocker

Ein anderes Medikament, das zur Behandlung von zu hohem Blutdruck eingesetzt wird, sind Kalziumkanalblocker. Indem der Einfluss von Kalzium in die Zelle verhindert wird, kommt es zu einer Entspannung des Herzmuskels und damit einem Absinken des Blutdruckes. Als Blutdruckmedikament spielen sie bei der Muskelkontraktion und der Blutgefäße eine entscheidende Rolle. Kalziumkanäle sind von großer Bedeutung für die Herzensgesundheit und die Regulation des Blutdrucks. Indem die Muskulatur entspannt wird, kann auch der Blutdruck herabgesetzt werden. 

Aktive Wirkstoffe in Kalziumkanalblockern

Amlodipin, Diltiazem, Nitrendipin, Verapamil

AT1-Antagonisten (Angiotensin-Rezeptorblocker, Sartane)

AT1-Antagonisten, auch  Angiotensinrezeptorblocker (Sartane oder AT1-Blocker) genannt finden ebenfalls in der Blutdruckmedikation Anwendung. Diese Medikamentenklasse kann als erweiterte Klasse der ACE-Hemmer betrachtet werden. Sie verringern das Risiko eine schwere Nierenerkrankung, einen Herz- oder Schlaganfall zu erleiden und werden recht häufig verschrieben. Weiterhin werden AT1-Antagonsiten auch für die Behandlung von Herzschwäche und diabetischer Nephropathie eingesetzt.3 Ihre Wirksamkeit ist auf die Blockierung des Hormons Angiotensin II zurückzuführen, das gefäßverengende Eigenschaften besitzt und daher den Blutdruck ansteigen lässt. 

Aktiver Wirkstoff in AT1-Antagonisten

Aliskiren

Alternative Maßnahmen 

Neben einem medikamentösen Behandlungsansatz empfehlen wir Ihnen auch natürliche Blutdrucksenker und alternative Maßnahmen vor Regulation Ihrer Hypertonie in Betracht zu ziehen. Ein gut durchdachtes und individuell abgestimmtes Bewegungs- und Ernährungsprogramm kann einen wesentlichen Beitrag zur Senkung und langfristigen Regulierung Ihres Blutdrucks leisten. Es lohnt sich also den eigenen Lebensstil dauerhaft umzustellen und die eigene Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Maßnahmen vor.

Sport

Sport und körperliche Betätigung kann einen wichtigen gesundheitlichen Beitrag leisten. Ganz gleich, ob Sie an Bluthochdruck leiden oder nicht. Diverse wissenschaftliche Studien zeigen, dass Sport nicht nur der Entwicklung von Blutdruck vorbeugen kann, sondern auch bereits diagnostizierter Blutdruck durch körperliche Ertüchtigung wieder gesenkt werden kann. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie mit dem Training beginnen und versichern Sie sich, dass Sie Ihren Körper anfangs nicht überbeanspruchen.

Ernährung

Übergewicht, Diabetes und Kardiovaskuläre Erkrankungen wie Bluthochdruck treten oft gemeinsam auf. Wenn Sie ein paar Kilos zu viel mit sich herumtragen und ebenfalls an einem erhöhten Blutdruck leiden, empfehlen wir Ihnen Ihre Ernährung langsam aber zielführend umzustellen und nicht nur Ihr Körpergewicht, sondern auch den damit einhergehenden hohen Blutdruck zu senken. Wenn Sie eine gesunde und ausgewogene Lebensweise mit Sport kombinieren, werden sich schnell gesundheitliche Erfolge und ein Zugewinn an Lebensfreude einstellen. 

Stress reduzieren

Körperliche und emotionale Dauerbelastungen können langfristig das Herz schädigen. Psychischer Stress und persönliche wie berufliche Spannungen, die über einen langen Zeitraum anhalten und ungelöst bleiben belasten das Herz-Kreislauf-System schwer und können zu Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und im schlimmsten Fall sogar zu einem Herzinfarkt führen. Wir empfehlen Ihnen daher sich ausreichende Ruhepausen zu gönnen und Entspannungsmethoden wie Yoga, Meditation oder autogenes Training in Betracht zu ziehen. 

Rauchen

Rauchen ist sehr schädlich für den gesamten Organismus, dieses Wissen ist gut bekannt. Allerdings birgt die Nikotinsucht für Menschen mit einem erhöhten Blutdruck ein besonders hohes Risiko. Erstens lässt jeder Zug an der Zigarette den Blutdruck bei Rauchern sofort um bis zu 30 mmHg für mehrere Minuten in die Höhe schnellen. Zweitens steigert Rauchen die Gefahr von Gefäßschäden. Da der hohe Blutdruck Ihre Gefäße sowieso schon schädigt, verschärfen Sie durch den Nikotinkonsum die Situation weiter - und erhöhen das Risiko für alle bluthochdruckbedingten Folgeerkrankungen deutlich.Wir raten Ihnen aus diesem Grund und besonders Ihrer Gesundheit zu Liebe mit dem Rauchen aufzuhören.

Ziele der Blutdruckbehandlung

Leben mit Bluthochdruck kann zu Beginn der Therapie oft belastend sein. Allerdings hängt der Erfolg eines jeden Therapieansatzes von unterschiedlichen Faktoren und der jeweiligen, individuellen Patientensituation ab. Ziel einer Hypertoniebehandlung ist natürlich vorrangig den Blutdruck dauerhaft auf ein gesundes Level abzusenken und kardiovaskulären und zerebrovaskulären Erkrankungen vorzubeugen und deren Entstehung zu vermeiden. Durch eine Kombination aus nicht- medikamentösen und medikamentösen Maßnahmen werden in der Regel sehr zufriedenstellende Ergebnisse erzielt, wodurch Patienten so normal und uneingeschränkt wie möglich leben können. Gerade zu Beginn einer medikamentösen Behandlung kann die Therapie belastend sein und es bedarf einiger Monate, bis Patienten optimal medikamentös eingestellt sind. Wenden Sie sich im Falle von Nebenwirkungen oder Unwohlsein immer an Ihren behandelnden Arzt und halten Sie Ihn über Ihren gesundheitlichen Zustand und etwaige Veränderungen auf dem Laufenden. 

Richtiges Blutdruckmessen will gelernt sein

Ein weiterer entscheidender Aspekt in der Bluthochdrucktherapie ist das regelmäßige und korrekte Messen des Blutdrucks. Es ist gerade zu Beginn der Therapie wichtig über die eigenen Werte Bescheid zu wissen und eventuell ein Blutdrucktagebuch zu führen, das Änderungen und tägliche Werte langfristig dokumentiert. Bevor Sie Ihren Blutdruck messen, empfehlen wir Ihnen jedoch die korrekte Vorgehensweise mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu besprechen und sich mit der Funktionsweise des Gerätes vertraut zu machen. Wichtig ist auch zu wissen, dass der Blutdruck täglichen Schwankungen unterworfen und daher nicht immer gleich ist. Daher sollten Sie die Messung Ihres Blutdrucks, wenn möglich immer zur selben Zeit und unter gleichbleibenden Bedingungen durchführen. Durch die regelmäßige Kontrolle erhalten Sie und Ihr Arzt wertvolle Einblicke in Ihre kardiovaskuläre Gesundheit und können, falls benötigt, auch die dazugehörige Therapie anpassen.

Wie DoktorABC Sie bei Bluthochdruck unterstützen kann

Sie haben nun einiges zu dem Thema Bluthochdruck und dessen Behandlungsmöglichkeiten und diversen Therapieansätzen erfahren. Ein erhöhter Blutdruck betrifft zunehmend mehr Menschen, oft unabhängig Ihres Alters. Wenn Ihr Arzt die Diagnose Bluthochdruck gestellt hat, kann DoktorABC Sie unterstützen. Mit unserem kompetenten und zuverlässigen Arzt- und Apothekenservice haben Sie die Möglichkeit, ein bereits bestehendes Rezept für Bluthochdruckmedikamente erneuern zu lassen und Ihre Medikamente ganz einfach und bequem online zu bestellen. Um Ihre Konsultation zu beginnen, müssen Sie nur einen kurzen Fragebogen auszufüllen, der von unseren Online-Ärzten geprüft wird. Wenn keine Einwände aufkommen, wird unser Arzt Ihre Medikation genehmigen und das ausgestellte Rezept an unsere Online-Apotheke weiterleiten. Ihre Medikamente werden von dort aus an Sie verschickt. Normalerweise erhalten Sie Ihre Bestellung innerhalb von 2 Werktagen.

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