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Die Bubatzkarte: Wo in Deutschland darf man Cannabis konsumieren?

DoktorABC Redaktionsteam
Zuverlässige und geprüfte medizinische Informationen, zusammengestellt von unserem Redaktionsteam und Ärzten. Redaktionsprozess.

Seit der  Teillegalisierung fragen sich viele Menschen, wo man legal Cannabis konsumieren darf. Hier erfahren Sie mehr über Abstandsregeln, die Sichtweitenregelung und zeitliche Beschränkungen.
Was Sie in diesem Artikel erfahren
  • Wo öffentlicher Konsum verboten ist
  • Wo Sie legal konsumieren dürfen
  • Wie Sie die Bubatzkarte korrekt nutzen
  • Welche Besonderheiten für medizinische Patienten gelten
  • Welche Bußgelder drohen

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Was ist die Bubatzkarte und warum ist sie so beliebt?

Die Bubatzkarte ist eine interaktive Online-Karte auf Basis von OpenStreetMap, die Konsumverbotszonen nach dem Cannabisgesetz visuell darstellt und somit eine schnelle Antwort auf die Frage „Wo Cannabis konsumieren?“ gibt.

Mit Inkrafttreten des Cannabisgesetzes (CanG) am 1. April 2024 wurde der Konsum für Erwachsene unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Gleichzeitig führte der Gesetzgeber Schutzbereiche, insbesondere rund um Schulen, Kitas und Sportanlagen, ein.  

Zum Hintergrund der Regelung heißt es im Gesetzestext:

„Mit dem Cannabisgesetz (kurz: CanG ) wird der private Eigenanbau durch Erwachsene zum Eigenkonsum sowie der gemeinschaftliche, nicht-gewerbliche Eigenanbau von Cannabis in Anbauvereinigungen legalisiert sowie die Versorgung mit Cannabis zu medizinischen Zwecken reguliert.“

Die Bubatzkarte überträgt die Regelungen zum räumlichen Abstand auf eine digitale Karte. Sie arbeitet meist mit einem 100-Meter-Orientierungswert, um die Sichtweite-Regelung gemäß § 5 Abs. 2 CanG darzustellen.

Etwa zehn Prozent der Menschen in Deutschland konsumieren mindestens einmal im Jahr Cannabis. Entsprechend hoch ist das Informationsbedürfnis, wo man Cannabis konsumieren darf.

Wie ein Artikel in der Zeitschrift CHIP feststellte, dient die Bubatzkarte nur dazu, die Auswirkungen des Gesetzes zu veranschaulichen – ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. 

Der Betreiber der Karte ist ein Softwareentwickler aus Koblenz, der nicht namentlich genannt werden möchte. Auf der Startseite der Website schreibt er über seine Motivation: 

„Die Karte wurde zunächst aus persönlichem Interesse entwickelt, da es zum Zeitpunkt, als der Gesetzentwurf veröffentlicht wurde, keine Karte existierte und es daher schwer einzuschätzen war, was genau ein Abstand von (damals) 250 Metern in der Praxis bedeuten würde. Irgendwann gab es dann eine Karte für ganz Deutschland und sie wurde unter der Annahme, dass sie auch andere interessieren könnte, im Fediverse publik gemacht.“

Gut zu wissen:

Obwohl die Karte eine gute Orientierung gibt, ist die tatsächliche Situation vor Ort immer maßgeblich. 

Wo ist der öffentliche Konsum von Cannabis verboten?

Öffentlicher Konsum ist verboten, wenn Minderjährige anwesend sind oder wenn geschützte Einrichtungen in Sichtweite sind.

Im Konsumcannabisgesetz (§ 5 Konsumverbot) steht:

„Der Konsum von Cannabis in unmittelbarer Gegenwart von Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist verboten.“

„Der öffentliche Konsum von Cannabis ist verboten: in Schulen und in deren Sichtweite, auf Kinderspielplätzen und in deren Sichtweite, in Kinder- und Jugendeinrichtungen und in deren Sichtweite, in öffentlich zugänglichen Sportstätten und in deren Sichtweite.“

Verboten ist der Konsum nach § 5 CanG außerdem:

  • In Fußgängerzonen zwischen 7:00 und 20:00 Uhr
  • Im unmittelbaren Umfeld von Cannabis Social Clubs

Was bedeutet „Sichtweite“?

„Sichtweite“ bedeutet, dass die Einrichtung mit bloßem Auge sichtbar ist. Der 100-Meter-Radius ist keine starre Zahl, sondern ein Hinweis zur Orientierung.

Achtung!

Eine Hecke oder ein Gebäude kann die Sicht unterbrechen. Offene Plätze können hingegen auch dann problematisch sein, wenn die geschützte Einrichtung mehr als hundert Meter entfernt ist.

Was heißt „unmittelbare Anwesenheit von Minderjährigen“?

Wenn sich Minderjährige wahrnehmbar in der Nähe aufhalten, ist der Konsum von Cannabis verboten.

Wo darf ich Cannabis legal konsumieren?

Sie dürfen Cannabis konsumieren, wenn Sie volljährig sind, sich außerhalb von Verbotszonen befinden und keine Minderjährigen anwesend sind.

Erlaubt ist der Konsum laut Cannabisgesetz:

  • In der eigenen Wohnung
  • Auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten
  • In Parks außerhalb von Schutzzonen
  • In Fußgängerzonen zwischen 20:00 und 7:00 Uhr
  • In ausgewiesenen Bereichen von Cannabis Social Clubs

Achtung!

Auch zu Hause gelten Obergrenzen für den Besitz von Cannabis.

Die folgende Übersicht gibt einige Beispiele, wo der Konsum erlaubt oder verboten ist:

Situation Erlaubt?
Wohnung oder Balkon Ja
Park außerhalb 100 m Ja
Fußgängerzone 7-20 Uhr Nein
Neben einer Jugendgruppe Nein
Nach 20 Uhr in der Innenstadt Ja, wenn keine Minderjährigen in Sichtweite sind

Wie nutze ich die Bubatzkarte im Alltag?

Öffnen Sie die Karte in einem Browser, aktivieren Sie die Standortfreigabe und prüfen Sie, ob Sie sich in einer markierten Verbotszone befinden.

Die Schritte dazu lauten:

  1. Die Webseite bubatzkarte.de aufrufen.
  2. Den Standort aktivieren.
  3. In die Karte hineinzoomen.
  4. Die Umgebung prüfen.
  5. Die Sichtlinie in der Realität bewerten.

Die Karte berücksichtigt nur Entfernungen, nicht reale Blickachsen.

Der folgende Screenshot zeigt das Zentrum von Berlin auf der Bubatzkarte. Die verbotenen Bereiche sind rot markiert:

Zentrum von Berlin auf der Bubatzkarte. Die verbotenen Bereiche

Auch auf dem folgenden Screenshot mit dem Zentrum von München sieht man, dass sich die roten Zonen oft überlappen:

Welche Besonderheiten gelten für medizinisches Cannabis im öffentlichen Raum?

Für medizinische Patienten gelten bei den Orden des erlaubten Konsums dieselben Regeln wie für Freizeitkonsumenten.

Eine ärztliche Verordnung erlaubt nur den Besitz und die Therapie, nicht jedoch den Konsum an beliebigen Plätzen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte weist darauf hin, dass auch Patienten die Vorgaben des § 5 CanG einhalten müssen!

Gut zu wissen:

Viele Patienten nutzen Vaporizer, um die Geruchsbelästigung für andere Menschen zu minimieren.

Welche Bußgelder drohen bei Verstößen?

Verstöße gegen die Regeln für den Konsum gelten als Ordnungswidrigkeit. Die Bußgelder können mehrere hundert bis mehrere tausend Euro betragen.

Typische Fälle für Verstöße:

  • Konsum in Sichtweite einer Schule
  • Konsum zwischen 07:00 und 20:00 Uhr in einer Fußgängerzone 
  • Konsum in der Nähe von Minderjährigen

Die genaue Höhe der Bußgelder hängt vom Bundesland ab.

Die Frankfurter Rechtsanwältin und Strafrechtlerin Dr. Justine Diebel ordnete die Regeln zur Strafbarkeit nach der Teillegalisierung in einem Artikel im Verfassungsblog so ein:

„Die Fülle an Strafvorschriften bringt auch künftig einen Schwarzmarkt mit sich. Als Korrektiv zu zahlreichen strafbaren Vergehenstatbeständen sieht der im parlamentarischen Verfahren eingefügte § 35a KCanG eigenständige Voraussetzungen für das Absehen der Verfolgung von geringfügigen Konsumvergehen vor. Da das KCanG bereits straffreie Eigenverbrauchsmengen beim Besitz, Erwerb und Anbau vorsieht, erfüllt der neu eingefügte § 35a KCanG seine Funktion, wenn eine sogenannte „geringe Menge“ im strafbaren Bereich liegt, etwa mehr als 30 bzw. 60 Gramm.“ 

Die Staatsanwaltschaften dürfen also bei kleineren Verstößen von einem Strafverfahren absehen, was in der Praxis vor allem in liberal eingestellten Bundesländern wie Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen zu weniger Anzeigen geführt hat. 

Gibt es bei Cannabis-Verbotszonen regionale Unterschiede?

Das Gesetz gilt bundesweit gleich, der praktische Vollzug unterscheidet sich jedoch.

In Großstädten wie Berlin oder München überlappen sich oft mehrere 100-Meter-Zonen. In ländlichen Regionen existieren größere Freiflächen.

Entscheidend sind:

  • Bevölkerungsdichte
  • Lage von Schulen
  • Anzahl von Spielplätzen
  • Größe der Fußgängerzonen

Achtung!

Wenn sich im Zentrum kleinerer Orte eine Schule befindet, werden sie weitgehend zu Verbotszonen. 

Wie konsumiere ich verantwortungsvoll und vermeide Konflikte im Alltag?

Wählen Sie den Ort und Zeitpunkt des Konsums von Cannabis bewusst aus. Nehmen Sie zu Hause Rücksicht auf Ihre Nachbarn und bewahren Sie Cannabis sicher auf.

Einige Empfehlungen:

  • Konsumieren Sie vor allem am Abend.
  • Verwenden Sie einen Vaporizer.
  • Verpacken Sie Cannabis kindersicher.
  • Transportieren Sie es nicht offen sichtbar.

Fazit: Informiert konsumieren heißt sicher konsumieren

Die Teillegalisierung schafft Freiheiten, setzt jedoch auch klare Grenzen. Wichtige Faktoren für den Konsum in der Öffentlichkeit sind die Sichtweite, die Tageszeit und der Schutz von Minderjährigen.

Die Bubatzkarte erleichtert die Orientierung anhand dieser Faktoren, ersetzt aber nicht die eigene Prüfung der Situation.

FAQ

Wo darf ich 2026 Cannabis rauchen?

Sie dürfen Cannabis überall dort rauchen, wo keine gesetzliche Verbotszone besteht und keine Minderjährigen anwesend sind. Erlaubt ist der Konsum in privaten Wohnungen, auf Balkonen und in Gärten sowie in öffentlichen Bereichen außerhalb der 100-Meter-Schutzzonen rund um Schulen, Kitas, Spielplätze und Sportanlagen. In Fußgängerzonen ist der Konsum nur zwischen 20:00 Uhr und 7:00 Uhr erlaubt.

Was genau zeigt die Bubatzkarte?

Die Bubatzkarte zeigt die gesetzlich relevanten Verbotszonen für den öffentlichen Konsum von Cannabis. Sie visualisiert 100-Meter-Radien um geschützte Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Spielplätze und Sportstätten sowie zeitlich eingeschränkte Bereiche wie Fußgängerzonen.

Gilt die Bubatzkarte auch für medizinisches Cannabis?

Ja. Die Regeln für den öffentlichen Konsum gelten unabhängig von medizinischen oder privaten Zwecken.

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