Blutdrucksenker Ramipril: Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

In diesem Beitrag klären wir über die Nebenwirkungen von Ramipril auf. Auch wenn der Wirkstoff als sehr gut verträglich eingestuft wird, kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen.

  • Ramipril ist meist gut verträglich, Nebenwirkungen lassen sich jedoch nicht ausschließen
  • Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Ramipril gehören Kopfschmerzen, Müdigkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und trockener Reizhusten
  • Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftreten. Hierbei wird zwischen häufigen, seltenen und sehr seltenen Nebenwirkungen unterschieden
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Nachfolgend erfahren Sie alles Wichtige über die Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Kontraindikationen von Ramipril. Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt über das beste Nutzen-Risiko-Verhältnis. 

Warum haben Medikamente eigentlich Nebenwirkungen?

Bevor wir in die speziellen Nebenwirkungen von Ramipril eintauchen, wollen wir uns vorab kurz mit Nebenwirkungen (unerwünschte Arzneimittelwirkungen oder UAW) im Allgemeinen beschäftigen. Aufgrund der Komplexität des menschlichen Körpers und seiner Funktionen ist es unmöglich, eine einzige, spezifische Wirkung eines Medikamentes zu erzielen.

Daher kann es auch immer zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Hinzu kommen sehr individuelle genetische Voraussetzungen und unterschiedliche medizinische Vorgeschichten. Auch Fehler bei der Einnahme (Dosierung) führen in vielen Fällen erst zu Nebenwirkungen.

Übrigens: Im Rahmen der Studien bei der Entwicklung eines neuen Medikamentes müssen alle medizinischen Vorkommnisse erfasst werden. Dabei ist es unerheblich, ob sie in unmittelbarem Zusammenhang mit der Einnahme stehen oder nicht.

Am häufigsten kommt es zu geringfügigen Nebenwirkungen

Bei den am häufigsten vorkommenden Nebenwirkungen handelt es sich in aller Regel um eher geringfügige Auswirkungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit. Aber auch sehr schwerwiegende Nebenwirkungen bis zum Tod sind theoretisch denkbar.

Solche Medikamente werden natürlich nicht zugelassen. Dazwischen gibt es alle Abstufungen von wenig bis stark gesundheitsgefährdenden Nebenwirkungen.

Im Durchschnitt leiden 7 % der Verwender von Medikamenten unter Nebenwirkungen

Laut der Barmer erleiden rund 7 % der Patienten unerwünschte Nebenwirkungen. Meist jedoch handelt es sich dabei, wie bereits erwähnt, eher um geringfügige Nebenwirkungen. Lebensbedrohliche Zustände kommen kaum vor.

Einteilung von Nebenwirkungen

Je nach Häufigkeit des Auftretens werden Nebenwirkungen in Gruppen eingeteilt:

Sehr häufig > 10 % mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig 1 – 10 % 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich 0,1 – 1 % 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten 0,01 – 0,1 % 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten < 0,01 % weniger als 1 Behandelter von 10.000

Welche Nebenwirkungen hat Ramipril?

Entsprechend der zuvor aufgezeigten Einteilung betrachten wir nachfolgend die Nebenwirkungen von Ramipril:

Sehr häufig und häufige Nebenwirkungen von Ramipril

  • Kopfschmerzen oder Müdigkeit
  • Schwindelgefühl
  • Ohnmacht, Hypotonie (ungewöhnlich niedriger Blutdruck), insbesondere beim Stehen oder plötzlichen Aufstehen
  • Trockener Reizhusten, Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder Bronchitis, Kurzatmigkeit
  • Magen- oder Darmschmerzen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Unwohlsein oder Erbrechen
  • Hautausschlag mit oder ohne Hauterhebungen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Muskelkrämpfe oder -schmerzen
  • Erhöhte Kaliumwerte im Blut

Gelegentliche Ramipril Nebenwirkungen

  • Gleichgewichtsstörungen (Vertigo)
  • Juckreiz und ungewöhnliche Hautempfindungen, wie Taubheit, Prickeln, Stechen, Brennen oder Kribbeln (Parästhesien)
  • Verlust oder Veränderung des Geschmacksempfindens
  • Schlafstörungen
  • Depressive Stimmungslage, Angst, ungewöhnliche Nervosität oder Unruhe
  • Verstopfte Nase, Atembeschwerden oder Verschlimmerung von Asthma
  • Schwellung im Darm, ein sogenanntes intestinales angioneurotisches Ödem, mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall
  • Sodbrennen, Verstopfung oder Mundtrockenheit
  • Gesteigerte Harnausscheidung (Diurese) im Laufe des Tages
  • Beeinträchtigte Nierenfunktion, akutes Nierenversagen
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Appetitlosigkeit oder -verminderung (Anorexie)
  • Erhöhter oder unregelmäßiger Herzschlag. Geschwollene Arme und Beine, mögliche Anzeichen von Flüssigkeitsansammlungen im Körper
  • Hautrötung mit Hitzegefühl
  • Verschwommenes Sehen
  • Gelenkschmerzen
  • Fieber
  • Sexuelle Störungen bei Männern, verringertes sexuelles Verlangen bei Männern und Frauen
  • Ein Anstieg der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie)
  • Blutwerte, die auf Funktionsstörungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder der Nieren hindeuten

Seltene Nebenwirkungen von Ramipril

  • Gefühl des Zitterns oder Verwirrtheit
  • Rote und geschwollene Zunge
  • Schwerwiegende Schuppung oder Ablösung der Haut, juckender, erhabener Hautausschlag
  • Nagelprobleme (z. B. Lockern oder Ablösen eines Fuß- oder Fingernagels)
  • Hautausschlag oder Bluterguss
  • Flecken auf der Haut und kalte Gliedmaßen
  • Rote, juckende, geschwollene oder tränende Augen
  • Hörstörungen oder Ohrenklingeln
  • Schwächegefühl
  • Verringerung der Anzahl roter Blutkörperchen, weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen oder ein zu niedriger Hämoglobinwert bei
  • Blutuntersuchungen

Sehr seltene Ramipril Nebenwirkungen

  • Erhöhte Sonnenempfindlichkeit

Weitere Nebenwirkungen, deren Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar ist

  • konzentrierter Urin (dunkle Farbe), Übelkeit oder Erbrechen, Muskelkrämpfe, Verwirrung und Anfälle, die durch eine unangemessene ADH-Sekretion (antidiuretische Hormonsekretion) bedingt sein können. 
  • Konzentrationsschwäche
  • Wunder Mund
  • Bluttests können erhöhte Spiegel von Antikörpern anzeigen
  • Blutbild mit zu wenig Blutzellen
  • Zu niedrige Natriumwerte im Blut
  • Verfärbung von Fingern und Zehen, wenn Ihnen kalt ist, und Kribbeln oder Schmerzen beim Aufwärmen (Raynaud-Syndrom)
  • Brustvergrößerung bei Männern
  • Verlangsamtes oder verschlechtertes Reaktionsvermögen
  • Brennendes Gefühl
  • Veränderte Geruchswahrnehmung
  • Haarausfall

Wann sollte die Einnahme von Ramipril sofort abgebrochen werden?

Die meisten Nebenwirkungen treten insbesondere zu Beginn der Behandlung auf und lassen mit der Zeit nach. Wenn Sie eine der nachfolgenden Nebenwirkungen bei sich feststellen, sollten Sie die Einnahme jedoch umgehend unterbrechen und ggf. einen Arzt aufsuchen:

  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen oder des Rachens, die Ihnen das Schlucken oder Atmen erschweren, sowie Juckreiz und Hautausschläge. Dies könnten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion auf sein.
  • Schwere Hautreaktionen, einschließlich Hautausschlag, Geschwüren im Mund (Aphten)
  • Verschlechterung einer bestehenden Hauterkrankung, Rötung, Bläschenbildung oder Ablösung der Haut (wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse,Erythema multiforme).

Bei diesen Nebenwirkungen sollten Sie umgehend Ihren Arzt informieren

  • beschleunigter Herzfrequenz, unregelmäßigem oder starkem Herzschlag (Herzklopfen), Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb oder
  • schwerwiegenderen Ereignissen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall,
  • Kurzatmigkeit oder Husten, die mögliche Anzeichen einer Lungenerkrankung sind,
  • Auftreten leichter Blutergüsse, Blutungen, die länger als normal andauern, jeglichen Anzeichen einer Blutung (z. B. Zahnfleischbluten), purpurroten Flecken auf der Haut oder erhöhter Infektionsanfälligkeit, Halsschmerzen und Fieber, Müdigkeit, Schwächegefühl, Schwindel oder blasser Haut, die mögliche Anzeichen einer Blut- oder Knochenmarkerkrankung sind,
  • starke Bauchschmerzen, die bis zum Rücken ausstrahlen können und mögliche Anzeichen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) sind,
  • Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), die mögliche Anzeichen von Lebererkrankungen, wie Hepatitis (Leberentzündung) oder Leberschäden, sind.

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Zu den medizinischen Fragen

Betrachtung möglicher Nebenwirkungen nach Themen

In diesem Abschnitt haben wir Ihnen Fakten zu den Nebenwirkungen von Ramipril in Form von Fragen und Antworten zu bestimmten Themenkreisen zusammengestellt:

Ramipril und Schwindel

Eines der häufig berichteten Symptome, die mit der Einnahme von Ramipril in Verbindung stehen, ist Schwindel.(Quelle: herzstiftung.de)  Dies kann besonders nach der ersten Dosis oder nach Dosiserhöhungen auftreten, wenn der Körper sich an das Medikament anpasst.

Ramipril kann einen abrupten Abfall des Blutdrucks verursachen, besonders beim Aufstehen aus einer sitzenden oder liegenden Position (die sogenannte orthostatische Hypotonie). Dieser schnelle Wechsel kann zu Schwindel oder Benommenheit führen, da das Gehirn vorübergehend weniger durchblutet wird.

Auch die Veränderungen im Blutfluss und in der Nierenfunktion können das Gleichgewicht von Mineralien und Elektrolyten im Körper stören, was zu Symptomen wie Schwindel beitragen kann.

Verhalten bei Schwindel:

  • Wenn der Schwindel anhält, könnte es notwendig sein, die Ramipril-Dosierung anzupassen. Dies sollte jedoch immer in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt geschehen.
  • Vermeiden Sie schnelle Positionsänderungen und stehen Sie besonders langsam auf, um Ihrem Kreislauf Zeit zur Anpassung zu geben.
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann helfen, den Blutdruck zu stabilisieren, was wiederum Schwindelgefühle reduzieren kann.
  • Es könnte auch notwendig sein, regelmäßige Bluttests durchzuführen, um das Gleichgewicht der Elektrolyte zu überwachen und gegebenenfalls anzupassen.
  • Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn der Schwinde zum Beispiel:
    • zu Stürzen führt,
    • sehr schwerwiegend ist,
    • länger anhält,
    • von Brustschmerzen oder Herzrhythmusstörungen begleitet wird,
    • mit Kopfschmerzen, Schwäche oder Taubheitsgefühl, Verwirrtheit oder Bewusstseinsverlust einhergeht.
  • Schwindel kann (ähnlich wie Alkohol) Ihre Konzentration, Reaktionszeit und generelle Aufmerksamkeit beeinträchtigen, was ein erhöhtes Risiko für Unfälle oder Verletzungen darstellt. Daher sollten Sie das Fahren von Fahrzeugen oder das Bedienen schwerer Maschinen oder gefährlicher Geräte vermeiden.

Verursacht der Blutdrucksenker Ramipril eine Gewichtszunahme?

Zu den Nebenwirkungen von Ramipril zählt keine Gewichtszunahme. Im Gegenteil: Als gelegentliche Nebenwirkung wird Appetitlosigkeit oder -verminderung (Anorexie) angegeben.

Kann eine Nebenwirkung von Ramipril Impotenz sein?

Als gelegentliche Ramipril-Nebenwirkungen werden Erektionsstörungen, genauer gesagt sexuelle Störungen bei Männern und ein verringertes sexuelles Verlangen bei Männern und Frauen angegeben. Eine Impotenz kann Ramipril aber nicht hervorrufen. 

Zählen zu den Ramipril-Nebenwirkungen Gelenkschmerzen?

Als gelegentliche Nebenwirkung von Ramipril werden Gelenkschmerzen, geschwollene Arme und Beine, mögliche Flüssigkeitsansammlungen im Körper und als seltene Nebenwirkung auch kalte Gliedmaßen angegeben. 

Kann auch Husten eine Nebenwirkung sein?

Gerade bei längerer Anwendung wird als häufige Nebenwirkung trockener Reizhusten genannt. Auch Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder Bronchitis, eine verstopfte Nase, Atembeschwerden oder eine Verschlimmerung von Asthma sind möglich. 

Verursacht Ramipril Nebenwirkungen im Bereich der Augen?

Laut den Erfahrungen der Anwender mit Ramipril kam es gelegentlich zu einem verschwommenen Sehen und selten zu roten, juckenden, geschwollenen oder tränenden Augen. 

Können Muskelschmerzen mögliche Ramipril-Nebenwirkungen sein?

Muskelkrämpfe oder -schmerzen gehören tatsächlich zu den häufig vorkommenden Nebenwirkungen von Ramipril.

Ramipril-Nebenwirkungen in Bezug auf die Dosierung

Selbstverständlich kommt es bei Nebenwirkungen auch immer auf die Dosierung eines Medikamentes an. Dies bezieht sich jedoch eher auf Überdosierungen oder langfristig angewandte sehr hohe Dosierungen. Die empfohlene Tageshöchstdosis von Ramipril liegt bei 10 mg.

Nebenwirkungen von Ramipril 2,5 mg

Es sind keine besonderen Nebenwirkungen einer Dosierung mit 2,5 mg Ramipril bekannt. 

Nebenwirkungen von Ramipril 5 mg

Mit ungewöhnlichen Nebenwirkungen ist bei Ramipril 5 mg oder auch Ramipril beta 5 mg nicht zu rechnen. 

Nebenwirkungen von Ramipril 10 mg

Nebenwirkungen von Ramipril 10 mg entsprechen den angegebenen möglichen Auswirkungen. Bei einer sehr langfristigen Einnahme dieser maximal empfohlenen Tagesdosis sollte der Arzt über Veränderungen und mögliche Nebenwirkungen informiert werden, um ggf. die Dosis anzupassen.

Wie kann man häufige Nebenwirkungen von Ramipril lindern?

Der Gesundheitsdienst des Vereinigten Königreichs bietet diverse praxisnahe Tipps zum Umgang mit Ramipril bedingten Nebenwirkungen, wie zum Beispiel:

Bei trockenem, kitzelndem Husten:

  • Hustenmittel sind oft nicht wirksam bei durch Ramipril verursachten Husten.
  • Daher sollten Sie diese Nebenwirkung mit Ihrem Arzt besprechen.
  • Eventuell findet er ein Medikament, dass zur Linderung dieser Beschwerde geeignet ist.

Bei Schwindelgefühlen:

  • Stehen Sie besonders langsam auf oder bleiben Sie sitzen, bis Sie sich besser fühlen.
  • Wenn Sie sich schwindelig fühlen, legen Sie sich hin, damit Sie nicht ohnmächtig werden, und setzen Sie sich erst wieder hin, wenn es Ihnen besser geht.
  • Vermeiden Sie das Fahren oder Bedienen von schweren Maschinen, bis der Schwindel vorüber ist.

Bei Kopfschmerzen:

  • Ruhen Sie sich aus und trinken Sie ausreichend Flüssigkeit.
  • Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum.
  • Trinken Sie viel Flüssigkeit, um Dehydrierung zu vermeiden.

Bei Durchfall:

  • Nehmen Sie keine anderen Medikamente gegen Durchfall ein, ohne vorher mit einem Apotheker oder Arzt gesprochen zu haben.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie vermuten, dass der Durchfall aufgrund eines Magen-Darm-Infekts auftritt. In diesem Fall könnte es notwendig sein, Ramipril temporär abzusetzen.

Bei Übelkeit oder Erbrechen:

  • Nehmen Sie kleine, häufige Schlucke Flüssigkeit zu sich.
  • Sprechen Sie mit einem Apotheker, wenn Sie Anzeichen einer Dehydrierung zeigen.
  • Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt, wenn Sie vermuten, dass die Übelkeit oder das Erbrechen aufgrund eines bestehenden Magen-Darm-Infekts auftritt.

Bei Hautausschlägen:

  • Ein Antihistaminikum, das Sie in der Apotheke erhalten, diese Nebenwirkung lindern.

Bei verschwommenem Sehen:

  • Wenn diese Beschwerde länger als ein paar Tage anhält, könnte Ihr Arzt eventuell nach Absprache die Behandlung anpassen. Selbstverständlich sollten Sie so lange das Fahren oder Bedienen von Maschinen vermeiden. (Quelle: nhs.co.uk)

Welche Nebenwirkungen werden in Patientenbewertungen besonders häufig erwähnt?

Auf Sanego wurde die allgemeine Verträglichkeit von Ramipril wurde mit 4,2 von 10 Punkten bewertet, und die Gesamtbewertung des Medikaments liegt bei 5,7 von 10 Punkten (basierend auf 613 Bewertungen). Diese Bewertungen deuten darauf hin, dass, obwohl das Medikament wirksam sein kann, die Nebenwirkungen ein wichtiges Anliegen für viele Patienten darstellen und die Lebensqualität beeinträchtigen können (Quelle: sanego.de)

Bei der Auswertung von Patientenbewertungen bezüglich der Verwendung von Ramipril fallen bestimmte Nebenwirkungen besonders häufig auf. Basierend auf 752 Rückmeldungen ergibt sich folgendes Bild hinsichtlich der Häufigkeit bestimmter Nebenwirkungen:

Reizhusten: Mit 184 Erwähnungen, was etwa 24 % der Rückmeldungen entspricht, ist der Reizhusten die am häufigsten berichtete Nebenwirkung. Dieser trockene, anhaltende Husten ist eine bekannte Nebenwirkung von ACE-Hemmern wie Ramipril und kann bei einigen Patienten erhebliche Beschwerden verursachen.

Schwindel: Dieser wurde von etwa 12 % der Patienten, also 90 Rückmeldungen, als problematisch empfunden. Schwindel ist besonders bei Behandlungsbeginn oder Dosiserhöhungen eine häufige Nebenwirkung, da der Körper sich an das Medikament anpasst.

Müdigkeit: Mit rund 10 % (76 Rückmeldungen) der Berichte deutet eine signifikante Anzahl von Patienten auf Müdigkeit als Nebeneffekt hin. Dies könnte mit dem blutdrucksenkenden Effekt von Ramipril zusammenhängen, was manchmal zu allgemeiner Schwäche oder Energiemangel führen kann.

Keine Nebenwirkungen: Interessanterweise haben 8 % der Patienten (62 Rückmeldungen) angegeben, dass sie keine Nebenwirkungen erlebt haben, was darauf hinweist, dass die Verträglichkeit des Medikaments von Person zu Person stark variieren kann.

Gewichtszunahme: Diese Nebenwirkung wurde von 6 % (43 Rückmeldungen) der Patienten erwähnt. Die Gründe hierfür können vielfältig sein und bedürfen gegebenenfalls einer näheren Untersuchung durch den behandelnden Arzt.

Wechselwirkungen und Gegenanzeigen von Ramipril

Bei Menschen mit einer eingeschränkten Nierenfunktion wird eine niedrigere Dosierung von Ramipril empfohlen. Bei Anwendern von Ramipril mit einer eingeschränkten Leberfunktion kann es zu einem verzögerten Wirkungseintritt kommen.

Ramipril: Wechselwirkungen

Man muss bei der Einnahme von Ramipril besondere Vorsicht walten lassen, wenn gleichzeitig Medikamente, die die Kaliumkonzentration im Blut (Kalium-Brausetabletten, Heparin) oder die Zahl der Blutzellen (Allopurinol, Immunsuppressiva, Corticosteroide, Zytostatika) verändern, eingenommen werden.

Werden Blutzucker senkende Medikamente wie Insulin oder andere orale Antidiabetika eingenommen, kann es hier zu einer verstärkten Wirkung kommen.

Als Mittel zur Linderung von Schmerzen und Fieber ist der Wirkstoff Paracetamol Mitteln wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Diclofenac vorzuziehen.

Ramipril: Gegenanzeigen

Bei einer Vorgeschichte mit einem Angioödem oder der gleichzeitigen Anwendung von Valsartan oder Sacubitril, einer Verengung der Nierenarterien oder während der Schwangerschaft in den letzten beiden Schwangerschaftsdritteln ist die Einnahme von Ramipril kontraindiziert.

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Medizinisch- fachlich geprüft
Dr. med. Marinela Adamescu, Allgemeinmedizinerin
Die medizinischen Inhalte auf dieser Seite wurden in Zusammenarbeit mit einem unserer Ärzte bzw. medizinischen Experten erstellt und von diesen überprüft. Die Informationen stammen ausschließlich aus zuverlässigen, vertrauenswürdigen und überprüften Quellen, Studien, Forschungen und Expertenmeinungen. Die medizinischen Inhalte werden regelmäßig überprüft, um maximale Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Weitere Informationen zum redaktionellen Vorgehen finden Sie in unserem Redaktionsprozess.
Letzte Aktualisierung am 16/11/2023

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