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Bluthochdruck Ursachen

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Sehr häufig bleibt die Ursache warum sich Bluthochdruck entwickelt ungeklärt, da sich in den meisten Fällen keine organische Ursache finden lässt. Wenn dies der Fall ist spricht man medizinisch von einer “primären Hypertonie“.

Allerdings gibt es einige Risikofaktoren, die die Entstehung von Hypertonie begünstigen können. Dazu zählen Dauerstress, Übergewicht, genetische Vorbelastung, ein zu hoher Salzkonsum sowie Rauchen und Bewegungsmangel.

Eine “sekundäre Hypertonie” liegt vor, wenn Bluthochdruck aufgrund einer anderen Grunderkrankung entsteht. Das sind beispielsweise Nieren- oder Hormonerkrankungen.

Ein erhöhter Blutdruck birgt fatale Risiken und kann unbehandelt auch schwere Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Arteriosklerose nach sich ziehen.

Bluthochdruck durch Stress

Dass Stress auf Dauer gesundheitsschädigend sein kann ist allgemein bekannt. Allerdings spielen seelische Belastungen auch bei der Entstehung von Bluthochdruck eine entscheidende Rolle. Stress, der über einen langen Zeitraum hinweg ignoriert und nicht ausgeglichen wird, kann das vegetative Nervensystem überbeanspruchen und einen erhöhten Blutdruck auslösen. 

Der Sympathikus steuert in unserem Körper lebensnotwendige Funktionen wie Kreislauf und Blutdruck. Dank ihm sind schnelle Steigerungen der Leistung möglich, weshalb er auch eng an somatische Reaktionen und die situationsbedingte Ausschüttung von Stresshormonen gekoppelt ist.

Bluthochdruck kann auf seelische Belastungen und Überanspruchungen im Berufs- und Privatleben zurückgeführt werden. Auch wenn die Betroffenen Stress nicht immer als solchen wahrnehmen ist es dennoch enorm wichtig, mögliche Stressoren gezielt und dauerhaft zu reduzieren. Entspannungsmethoden, Autogenes Training und ausreichend Bewegung an der frischen Luft können in diesem Fall Abhilfe schaffen und sich sehr positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.

Bluthochdruck und Übergewicht

Liegt der BMI (Body Mass Index) über einem Wert von 25, sprich im Bereich von Übergewicht, ist das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken bereits erhöht. Das Herz muss intensiver arbeiten, um Blut durch den Körper zu pumpen. Da Übergewicht und Fettleibigkeit häufig mit einem erhöhten Blutzuckerwert einhergehen, erhöht sich der Blutdruck oft auch als Folge einer Insulinresistenz. Muskel,- Fett- und Leberzellen sprechen dann zunehmend schlecht auf die Ausschüttung von Insulin an. Daher sind Diabetiker häufig auch von Bluthochdruck betroffen und umgekehrt.

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Bluthochdruck und Rauchen

Es gilt als gemein bekannt, das Rauchen sehr schädlich für die Gesundheit ist. Allerdings stehen Bluthochdruck und Nikotinkonsum im ursächlichen Zusammenhang miteinander. Die toxische Wirkung von Nikotin sorgt für eine Verengung der Blutgefäße und greift auch die Herzkranzgefäße und Beinarterien an. Die Fließeigenschaften des Blutes werden verringert und das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken steigt.

Bluthochdruck und Alkoholkonsum

Alkoholkonsum kann den Blutdruck erhöhen. Die Ursache dafür ist allerdings bis heute nicht gänzlich medizinisch geklärt. Bereits geringe Mengen zwischen 20- und 30 Gramm führen zu einem Anstieg des Blutdrucks und einer erhöhten Herzfrequenz. Obwohl der Genuss von alkoholischen Getränken kurzfristig die Gefäße erweitert ist diese Wirkung jedoch nur von kurzer Dauer. Denn die Verstoffwechselung von Alkohol führt zu einer vermehrten Ausschüttung von blutdrucksteigernden Hormonen und einer Aktivierung des Sympathikus. Dadurch erhöht sich die Herzfrequenz und der Blutdruck steigt erneut an.

Sich allerdings hin und wieder ein Glas Wein zu gönnen ist auch für Hypertoniker möglich. Für Männer gilt nicht mehr als 30 g Alkohol täglich, was etwa einem Viertel Liter Wein oder einem halben Liter Bier entspricht. Bei Frauen liegt dieser Grenzwert etwas niedriger bei 20 g Alkohol täglich. 

Bluthochdruck in der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft kann es zu Blutdruckveränderungen kommen. Zu Beginn der Schwangerschaft leiden Frauen eher an einem sehr niedrigen Blutdruck. Bei fünf bis zehn Prozent hingegen wird ein zu hoher Blutdruck gemessen. 

Wichtig ist dabei zu differenzieren, ob es bereits vor der Schwangerschaft Probleme mit einem erhöhten Blutdruck gegeben hat oder sich die Hypertonie erst in Schwangerschaft bzw. nach der 20. Schwangerschaftswoche entwickelt hat.

Bluthochdruck, der in der Schwangerschaft auftritt, kann ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind bedeuten und eventuell mit Komplikationen einhergehen. Sehr häufig normalisiert sich Schwangerschaftshochdruck jedoch wieder von alleine und bedarf keiner dauerhaften Medikation.

Bluthochdruck im Alter

Die Wahrscheinlichkeit im Alter an Bluthochdruck zu erkranken steigt mit den Jahren zunehmend an. Kommen eine fett- und salzreiche Ernährung, zu wenig Bewegung und Rauchen hinzu, ist Bluthochdruck um so wahrscheinlicher. Daher sollte spätestens ab dem 60 Lebensjahr der Blutdruck regelmäßig entweder zu Hause oder beim Hausarzt kontrolliert werden. Als Richtwert gilt für aktive Menschen zwischen 65 und 80 Jahren ein oberer Blutdruckwert unterhalb von 140 mmHg.

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Welchen Einfluss hat Salz auf meinen Bluthochdruck?

Auch die übermäßige Aufnahme von Speisesalz steht im Verdacht, signifikanten Einfluss auf die Blutdruckregulierung zu nehmen. Das trifft besonders auf Industriestaaten zu, deren Salzkonsum weit über dem empfohlen Maß von 4 bis 6 Gramm pro Tag liegt. Allerdings gibt es bislang keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beweis dafür, das Salz tatsächlich den Blutdruck ansteigen lässt und bleibende Schäden verursachen kann. Wie sensibel Menschen auf Salz reagieren ist individuell verschieden und tatsächlich gibt es Personen, die “salzsensitiv” sind und ihren Konsum nicht übertreiben sollen.

Grundsätzlich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine tägliche Menge von maximal 6 Gramm Salz. Mengenmäßig entspricht das in etwa einem Teelöffel. Besonders Fertigprodukte, Brot, Wurstwaren und Käse sind stark salzhaltig und können bei erhöhtem Verzehr zu gesundheitlichen Problemen führen. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich die persönlichen Ernährungsgewohnheiten mit einem Arzt oder einem Ernährungsberater abzuklären und falls nötig korrigierende Maßnahmen zu setzen.

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