Bei der medikamentösen Behandlung von Erektionsstörungen gibt es inzwischen nicht nur das seit nun mehr über 25 Jahren bei dem US-amerikanischen Hersteller Pfizer erhältliche Viagra, sondern auch sogenannte Viagra Generika. 2013 wurde mit Auslaufen des Patentschutzes für die blaue Viagra-Pille der Weg für die Konkurrenz frei gemacht und seitdem sind auch in Deutschland entsprechende Produkte erhältlich. Die Präparate eint trotz unterschiedlicher Handelsnamen ein Wirkstoff: Sildenafil. Welche Unterschiede es dennoch zwischen Viagra und dessen Generika gibt, darauf wollen wir in den kommenden Zeilen eingehen.

Wussten Sie, dass…

  • der Markt für Viagra und andere Potenzmittel in den USA jährlich einen Umsatz von über 1,4 Milliarden Dollar erzielt?
  • Viagra nur zufällig erfunden wurde? Die Forscher des Pharmakonzerns Pfizer waren ursprünglich auf der Suche nach einem Blutdruckhemmer, als sie das Wundermittel erfanden.

Preislage

Da es sich bei Viagra Generika nicht um vollständige Neuentwicklungen handelt, sind die Entwicklungs- und Forschungskosten entsprechend niedrig und erlauben deutlich niedrigere Preise als das Original aus Amerika, in dessen Preis nach wie vor jahrelange Forschungsarbeit steckt. Viele Nutzer entscheiden sich vor allem aufgrund des Preisarguments für ein Viagra Generikum, das zum Teil bis zu 70% günstiger als das Präparat von Pfizer angeboten wird. Sollte man im Internet jedoch auf noch niedrigere Preise treffen, so handelt es sich mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit um Fälschungen. Bis 2013 gab es auch in Deutschland einen blühenden Schwarzmarkt für potenzsteigernde Medikamente, der sich aufgrund der hohen Nachfrage nach erschwinglichen Medikamenten und den daraus resultierenden Umsätzen in Millionenhöhe durchaus mit dem des Drogenhandels vergleichen ließ. Seit dem Aufkommen von Generika ist die Zahl fragwürdiger Online-Händler, die auf ihren Webseiten offen Viagra-Fälschungen zum Kauf anbieten, allerdings unverkennbar gesunken. Es ist nun möglich, Potenzmittel für unter 30 EUR pro Tablette zu kaufen, ohne auf zweifelhafte Angebote zurückzugreifen.

Wirkungsweise

Der Wirkstoff Sildenafil wirkt, in dem er die Blutgefäße im Penis entspannt und dadurch die Durchblutung des Penis und eine Erektion erleichtert. Nach der Einnahme von Sildenafil sollte es möglich sein, sogar mehrfach eine Erektion zu erreichen, die lange genug andauert, um den Geschlechtsverkehr zu vollführen. Entgegen vieler Mythen verhilft einem Sildenafil allerdings nur zu einer Erektion, wenn man sexuell stimuliert wird. Eine ungewollte Erektion durch die versehentliche Einnahme von Viagra oder einem Viagra Generika ist daher unwahrscheinlich und wohl nur in Hollywood-Komödien zu beobachten. Ohne sexuelle Stimulation passiert auch nach der Einnahme von Sildenafil nichts. Es bedarf der natürlichen Durchblutungsreaktion des Körpers, die durch Sildenafil lediglich unterstützt werden kann. Bei einer gestörten Libido verschafft es daher leider keine Abhilfe.

Wann und wie werden Viagra&Co eingenommen?

Die Handhabe der verschiedenen Präparate unterscheidet sich in der Regel nicht. Im Normalfall wird eine Anfangsdosis von 50mg empfohlen, die etwa eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr einzunehmen ist. Die gewünschte Wirkung sollte dann nach etwa einer halben, bis einer Stunde eintreten. Wichtig ist zudem, dass das Potenzmittel nicht mehrmals am Tag eingenommen wird.

Rezeptpflicht

Im Gegensatz zu Ländern wie Großbritannien, Polen oder Neuseeland, in denen Viagra und Generika direkt in der Apotheke gekauft werden können, unterliegen sämtliche Potenzmittel in Deutschland der Rezeptpflicht. Wer also unter erektiler Dysfunktion leidet und Viagra oder ein Viagra Generikum als Lösung des Problems in Betracht zieht, der kommt um den Arzt nicht herum. Allerdings ist gerade die professionelle Anamnese, auf die eine ärztliche Verschreibung beruht, dazu da, das Risiko von Nebenwirkungen und etwaige Unverträglichkeiten zu entdecken und schlussendlich eine sichere Einnahme eines geeigneten Präparates zu gewährleisten. Erfreulicherweise kann diese heutzutage auch online stattfinden, ohne dass Sie einen Arzt direkt aufsuchen müssen. Bei Arzt- und Apotheken Servicen wie DoktorABC erhalten Sie Rezept und Potenzmittel basierend auf einen spezifischen medizinischen Erektionsstörungs-Fragebogen, der von einem zertifizierten Arzt ausgewertet wird. Außerdem können Sie vorerst eine sogenannte „Potenzmittel-Testpackung“ bestellen, welche es ermöglicht, mit nur einem Rezept mehrere Präparate zu erhalten und entsprechend auszuprobieren, ohne jedes Mal erneut ein Rezept anfordern zu müssen.

Worauf sollte ich bei der Einnahme von Viagra Generika achten?

Es ist besonders wichtig zu erwähnen, dass die verschiedenen Viagra Generika nicht in Kombination miteinander eingenommen werden dürfen. Zieht man also in Betracht, ein anderes Potenzmittel auszuprobieren – vielleicht, weil die erste Wahl nicht die gewünschte Wirkung erzielt hat – sollte man unbedingt darauf achten, dies als alleiniges Präparat einzunehmen. Die kombinierte Einnahme verschiedener Potenzmittel kann zu gefährlichen Wechselwirkungen führen!

Des Weiteren können sich die unterschiedlichen Viagra Generika doch deutlich in ihrer Qualität und damit in ihrer "Potenz“, aber auch in ihrem Geschmack oder ihrer Löslichkeit unterscheiden. Es kann also sein, dass Sie mehrere Präparate ausprobieren müssen, bis Sie das für Sie richtige gefunden haben.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Sildenafil gehören Herstellerangaben zufolge unter anderem Kopfschmerzen, Hautrötungen, Dyspepsie, Schwindel, Übelkeit und Sehstörungen.

Hier sehen Sie eine Vergleichsübersicht von Viagra und den gängigsten Konkurrenzprodukten:

Handelsname Viagra® Sildenafil 1A Pharma SildeHEXAL Sildenafil Ratiopharm
Dosis pro Tablette 25mg/50mg/100mg 25mg/50mg/100mg 25mg/50mg/100mg 25mg/50mg/100mg
Erhältliche Packungsgrößen 4/8/12/16/24 Stück 4/12/24/48 Stück 4/12/24/36/48 Stück 4/12/24/48 Stück
Preis(4x25mg) 86,90 EUR 54,90 EUR 55,90 EUR 56,90 EUR

Alternativen zu Sildenafil

Zusätzlich zu den hier vorgestellten Medikamenten mit dem Wirkstoff Sildenafil gibt es mittlerweile auch andere potenzsteigernde Medikamente mit ähnlich wirkenden Stoffen wie z.B. Tadalafil, Vardenafil oder Avanafil. Wer also mit ernsthaften Nebenwirkungen nach der Einnahme von Sildenafil zu kämpfen hat, sollte diese als Alternativen in Betracht ziehen. Allerdings gilt auch hier die Rezeptpflicht.

Quellen:

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