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Verhütungsmittel

Antibabypille kaufen zur sicheren Verhütung

Die Antibabypille ist das beliebteste und am weitesten verbreitete Verhütungsmittel weltweit. Das liegt vor allem an dem hohen Sicherheitsgrad, den das Medikament den Anwenderinnen zum Empfängnisschutz bietet. Innerhalb eines Jahres werden lediglich etwa eine von 1000 Frauen, die die Antibabypille regelmäßig als Verhütungsmittel nutzen, schwanger. Damit ist die Antibabypille deutlich effektiver als der Großteil anderer Verhütungsmethoden, zum Beispiel das Kondom, das Diaphragma oder die Hormonspirale.

Sie können Ihre Antibabypille online bei DoktorABC kaufen – schnell, bequem und diskret. Bei DoktorABC finden Sie eine Auswahl der geläufigsten Verhütungspillen. Auf der jeweiligen Produktseite füllen Sie den ärztlichen Fragebogen für Kontrazeptiva aus. Ihre Angaben werden von einem in der EU-zugelassenen Arzt geprüft, um Verträglichkeit sicher zu stellen und Ihnen ein Rezept ausstellen zu können. Unsere Versandapotheke sendet Ihnen das verschriebene Medikament per Express-Versand schon am folgenden Tag. Präparat, ärztliche Konsultation und Versand sind im Preis inklusive.

Rezeptpflichtige Arzneimittel:

Was ist die Antibabypille?

Verhütungsmittel werden eingesetzt, um die Befruchtung der Eizelle zu verhindern, sodass es trotz Geschlechtsverkehr nicht zu einer Schwangerschaft kommen kann. Die medizinischen Präparate, die Frauen in Tablettenform einnehmen, sind als Antibabypille bekannt. Die Pille befindet sich seit den 60er Jahren auf dem Markt und gilt als eines der beliebtesten und effektivsten Verhütungsmittel. Die Pille wirkt mithilfe von weiblichen Sexualhormonen, die dem Körper zugeführt werden und auf die Prozesse in der Gebärmutter Einfluss nehmen. Es kommt zu keinem Eisprung und somit wird einer Schwangerschaft gewissermaßen vorgebeugt.

Wie sicher ist die Pille als Verhütungsmittel?

Die Pille verhindert 99% der Schwangerschaften und gilt damit laut dem Pearl-Index als effektivstes Verhütungsmittel. Der Pearl-Index gibt an, wie viele Frauen schwanger werden, wenn sie ein Verhütungsmittel ein Jahr lang kontinuierlich nutzen. Die Antibabypille bringt es auf einen Indexwert von 0,1. Das bedeutet, dass nur eine von 1000 Frauen während der einjährigen Nutzung der Antibabypille schwanger werden. Zum Vergleich:

  • Das Kondom hat einen Indexwert von 2-12 (entspricht 20-120 Frauen von 1000)
     
  • Die Hormonspirale hat einen Indexwert von 0,16 (entspricht 1-2 Frauen von 1000)
     
  • Das Diaphragma hat einen Indexwert von 1-20 (entspricht 10-200 Frauen von 1000)
     
  • Keine Verhütung hat einen Indexwert von 85 (entspricht 850 Frauen von 1000)

Dies zeigt, dass die Antibabypille wenn regelmäßig den Anweisungen entsprechend eingenommen, im Vergleich mit anderen Verhütungsmitteln sehr effektiv ist. 6 Millionen Frauen vertrauen daher in Deutschland auf die Pille.

Welche Wirkung erzielt die Antibabypille als Verhütungsmittel?

Die Pille greift in den Hormonzyklus der Frau ein. Durch eine Kombination aus Östrogen und Gestagen im Medikament wird der Hormonwert im Blut angehoben. So wird dem Körper eine Schwangerschaft suggeriert, weshalb kein Eisprung mehr stattfindet. Das Gestagen sorgt zudem für eine Verdickung des Schleimpfropfens in der Gebärmutter. Der Gebärmutterhals bleibt durch den Pfropfen für Spermien undurchdringlich. Zudem sorgt das Gestagen dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut sich nicht verändert, wodurch es für das Ei nahezu unmöglich wird, sich in der Gebärmutter einzunisten. Eine Schwangerschaft wird somit selbst dann verhindert, wenn es trotz Pille zur Befruchtung der Eizelle kommen sollte.

Welchen Effekt haben Östrogen und Gestagen im Körper?

Fast alle Antibabypillen enthalten als Wirkstoffe Hormone aus zwei verschiedenen Gruppen, nämlich Östrogene und Gestagene. Es handelt sich dabei um synthetische Versionen von weiblichen Geschlechtshormonen, die im Körper natürlich vorhanden sind und den Menstruationszyklus regeln.

Die besagten Hormone werden vorrangig in den Eibläschen der Eierstöcke produziert. Östrogen wird auch in der Plazenta und der Nebennierenrinde produziert. Östrogene sind für den Eisprung verantwortlich und bereiten die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Zudem bewirken sie, dass sich in der Pubertät die typischen weiblichen Geschlechtsmerkmale bilden.

Gestagen wird hingegen im sogenannten Gelbkörper der Eierstöcke produziert - daher auch oft als Gelbkörperhormon bezeichnet. Nur in der Schwangerschaft werden sie auch in der Plazenta und der Nebennierenrinde gebildet. Als wichtigstes Gestagen zählt das Hormon Progesteron, das die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vorbereitet. Es erhöht zudem die Körpertemperatur und sorgt für eine Verdichtung der Drüsen in der Brust. So bereitet sich der Körper auf die Schwangerschaft und die Milchbildung vor.

Bei Einnahme der Pille wird durch Veränderung der Hormonmenge der Hormonzyklus so abgewandelt, dass der Körper zu keiner Schwangerschaft bereit ist. Darüber hinaus präpariert er sich zur Abwehr von eindringende Spermien.

Gibt es die Antibabypille auch ohne Hormone?

Hormone sind für eine Vielzahl von regulären Prozessen im Körper verantwortlich und ein Eingriff in den Hormonhaushalt kann verschiedenartige, manchmal unerwartete Folgen haben. Dazu zählen Stimmungsschwankungen, Appetits-Verlust oder -Zunahme, Veränderungen der Haut, um nur einige zu nennen.

Viele Frauen bevorzugen daher Medikamente, die ohne Hormone auskommen. Im Falle der Antibabypille ist dies nur bedingt möglich. Oft empfiehlt der Arzt bei einem solchen Wunsch ein östrogen-armes Präparat oder eine Hormonspirale. Die Spirale soll nur lokal in der Gebärmutter wirken. Untersuchungen legen jedoch die Vermutung nahe, die Hormone können weiterhin über die Schleimhäute in den Blutkreislauf gelangen. Es ist also nicht sicher, dass der Hormonhaushalt unbeeinflusst bleibt und unerwünschte Nebenwirkungen verhindert werden.

Bei eventueller Hormonunverträglichkeit sollten Sie deshalb einen Arzt konsultieren, um sich über die Risiken bewusst zu sein und die Alternativen zu informieren. Wer bereit ist, auf die Antibabypille gänzlich zu verzichten, kann stattdessen hormonfreie Verhütungsmitteln wie Kondom, Femidom, Kupferspirale oder -kette, oder einem Zykluscomputer versuchen.

Welche Arten von Antibabypillen gibt es?

Antibabypillen werden in drei Arten unterteilt:

  1. Kombinationspillen: Enthalten immer sowohl synthetisch hergestellte Östrogene als auch Gestagene. Wenn der Gehalt an beiden Hormonen über den Einnahmezeitraum konstant bleiben soll, dann werden sogenannte einphasige Kombinationspillen verschrieben. Es gibt auch Kombinationspillen, bei denen der Hormongehalt im Laufe des Zyklus schwankt. Diese werden dann als zweiphasig, zweistufig oder dreistufig bezeichnet. Bei diesen mehrstufigen Kombinationspillen muss die Reihenfolge der Tabletten in der Blisterpackung ganz besonders genau eingehalten werden. Kommt es zu einer Einnahme der falschen Hormonmenge, kann das Verhütungsmittel die Wirkung verlieren und schützt somit nicht vor einer Schwangerschaft.
     
  2. Mikropillen: Die meisten der Kombinationspillen, die verschrieben werden, zählen zu den sogenannten Mikropillen. Darunter versteht man eine Pille, mit vergleichsweise geringem Östrogengehalt – unter 50 Mikrogramm. Diese Mikropillen wirken trotz geringerem Östrogenanteil ebenso gut wie höher dosierte Präparate, lösen jedoch seltener unerwünschte Nebenwirkungen aus.
     
  3. Minipillen: Enthalten kein Östrogen sondern lediglich Gestagen. Sie werden täglich und ohne Pillenpause eingenommen. Laut Pearl Index, der für Minipillen bei 0,5-3 liegt, sind sie weniger zuverlässig als Kombinationspillen. Außerdem muss der tägliche Einnahmezeitpunkt für eine optimale Wirkung ganz genau eingehalten werden. Gleichzeitig besteht durch das fehlende Östrogen aber auch ein niedrigeres Nebenwirkungsrisiko.

Es gibt hormonelle Verhütungsmittel zudem nicht nur in Pillenform. Verhütungsringe und Verhütungspflaster erzielen die gleiche Wirkung, gelten allerdings als etwas weniger sicher als die Pille. Außerdem sind sie weniger komfortabel in der Handhabung.

Welche Pille ist am besten für mich geeignet?

Viele Frauen lassen sich vor erster Einnahme von einem Arzt beraten. Dennoch ist es leider oft notwendig, einige Präparate auszuprobieren, bevor das ideale gefunden ist. Informieren Sie sich über die Charaktere der verschiedenen Pillensorten auf den jeweiligen Produktseiten von DoktorABC oder durch anderes Informationsmaterial.

Hier ein paar Tipps: Neigen Sie dazu leicht Körpergewicht zuzunehmen, dann ist ein Mittel geeignet, dass die Wassereinlagerungen niedrig hält. Haben Sie empfindliche oder unreine Haut, dann bitten Sie den Arzt um eine hautfreundliche Pille. Sind Sie für Launenschwankungen anfällig, oder wissen Sie aus Erfahrung, dass Veränderungen im Hormonhaushalt sich stark auswirken, dann wäre ein hormonarmes Präparat zunächst empfehlenswert.

Entscheidend ist vor allem auch die Verträglichkeit von Östrogen. Ein niedriger Östrogengehalt ist zwar schonender für den Körper, kann aber auch häufiger zu Zwischen- und Schmierblutungen führen. Auch mehrphasige Pillen belasten den Körper weniger stark als einphasige Präparate, da der Hormongehalt der verschiedenen Phasen dem natürlichen Zyklus nachempfunden ist. Jedoch empfiehlt sich ein mehrphasiges Präparat nur dann, wenn es definitiv in der korrekten Reihenfolge eingenommen werden kann.

Gibt es die Antibabypille rezeptfrei?

Die Antibabypille ist verschreibungspflichtig, was bedeutet, dass sie nicht ohne ärztliches Rezept zu kaufen ist. Bei einer erstmaligen Verschreibung der Pille muss sich der Arzt einen genauen Überblick über den Gesundheitszustand der Patientin machen, um ihr ein geeignetes Verhütungsmittel verschreiben zu können. Das ist wichtig, da hormonelle Verhütungsmittel wie die Antibabypille gefährliche Nebenwirkungen wie Thrombosen verursachen können, wenn sie nicht an die körperlichen Gegebenheiten der Patientin angepasst sind. Einflussfaktoren sind hierbei etwa Alter, Gewicht, Vorerkrankungen, Hormonverträglichkeit oder Nikotinkonsum.

Wo kann ich die Antibabypille am besten kaufen?

Da die Antibabypille nur rezeptpflichtig zu erwerben ist, kann Sie nur über drei verschiedene Wege gekauft werden:

  1. Über Arzt- und Apotheken Service wie DoktorABC: Hierbei füllen Sie online einen ärztlichen Fragebogen aus, damit ein Arzt auf dieser Basis eine sorgfältige Anamnese erstellen kann. Im Anschluss stellt er Ihnen ein Rezept für die Antibabypille aus oder gibt gegebenenfalls eine alternative Empfehlung ab. Die Versandapotheke schickt das Medikament umgehend per Express-Versand an ihre Wunschadresse.
     
  2. Über die stationäre Apotheke vor Ort: Hierbei müssen Sie zuvor einen Arzt aufsuchen, der in einem Anamnesegespräch das für sie passende Medikament empfiehlt und ein Rezept ausstellt. Anschließend machen Sie sich auf den Weg zur Apotheke, wo Sie die verschriebene Pille kaufen können.
     
  3. Über die Versandapotheke: Hierbei müssen Sie ebenfalls zuvor eine Sprechstunde besuchen und sich ein Rezept beim Arzt vor Ort besorgen. Dieses senden Sie dann per Post oder Email an die Versandapotheke, welche das Medikament innerhalb einiger Tage an Ihre gewünschte Adresse sendet.

Wie wird die Antibabypille am besten eingenommen?

In den meisten Fällen wird das Medikament jeden Tag zur selben Zeit unzerkaut und mit reichlich Wasser eingenommen. Die meisten Pillenpackungen enthalten 21 Tabletten. Das bedeutet, dass sie drei Wochen lang täglich eingenommen werden und dann eine 7-tägige Pause, die sogenannte Pillenpause, eingelegt wird.

Außerdem gibt es Präparate, die in Packungen zu 28 Tabletten verkauft werden. Hierbei wird die Pille den gesamten Zyklus lang jeden Tag und ohne Pillenpause eingenommen. 7 der entheltenen Pillen sind hierbei Placebos ohne Wirkstoff und lediglich dafür da, die Routine der täglichen Einnahme aufrecht zu erhalten. So wird einem Vergessen der Einnahme entgegengewirkt.

Was ist bei der regelmäßigen Einnahme von Antibabypillen zu beachten?

Die Einnahmezyklen können sich zwar pro Pille unterscheiden, doch bei allen Pillen ist es wichtig, dass die Einnahme jeden Tag zum möglichst selben Zeitpunkt geschieht. Wird eine Pille deutlich zu spät eingenommen oder vergessen, ist der Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft während des aktuellen Zyklus nicht mehr gegeben. Bei Kombinationspillen wirkt sich in der Regel eine Verspätung von mehr als 12 Stunden negativ auf die Wirkung des Medikaments aus. Die Minipille ist deutlich empfindlicher – schon eine Abweichung von 2 Stunden kann die Zuverlässigkeit des Verhütungsmittels beeinträchtigen. Kommt es zu einer Überdosis und werden Pillen zu früh eingenommen, können Übelkeit und Erbrechen auftreten. Der Effekt des Medikaments wird hierdurch allerdings nicht beeinflusst.

Was tun, wenn die Antibabypille vergessen wurde?

Haben Sie die Einnahme der Pille vergessen, sollten Sie sie so schnell wie möglich nachträglich zu sich nehmen. Wenn das innerhalb von 12 Stunden Verspätung geschieht, ist die Verhütung in aller Regel nicht beeinträchtigt. Am nächsten Tag sollten Sie die Pille wieder zur gewohnten Zeit einnehmen.

Wenn die Verspätung länger als 12 Stunden andauert, sinkt der Hormonspiegel im Blut auf ein Level, das die Verhütung nicht mehr gewährleisten kann. Ob die Wirkung gänzlich erloschen ist, hängt auch oft damit zusammen, zu welchem Zeitpunkt im Zyklus die Pille vergessen wurde. Wenn das Medikament in den ersten 7 Tagen des Zyklus ausgelassen wurde, ist die Wahrscheinlichkeit besonders hoch, dass die Wirkung erloschen ist. Dann sollten Sie besonders darauf achten, auch andere Verhütungsmittel zu verwenden wie etwa Kondome. Sobald Sie die Pille 7 Tage wieder korrekt eingenommen haben, ist der Schwangerschaftsschutz in aller Regel wieder hergestellt.

Es kann auch zu einer unbeabsichtigten Schwangerschaft kommen, wenn Sie kurz vor dem Vergessen der Pille Geschlechtsverkehr hatten. Das liegt daran, dass Spermien bis zu fünf Tage im Körper der Frau überleben können.

Welche Nebenwirkungen können bei der Antibabypille auftreten?

Wie bei den meisten anderen Medikamenten, kann es auch bei der Antibabypille zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Zwar wurde Sie seit ihrer erstmaligen Veröffentlichung im Jahre 1960 permanent weiterentwickelt, um etwaige Nebeneffekte zu minimieren, doch eine risikolose Einnahme lässt sich auch über 50 Jahre später noch nicht garantieren. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Sowohl das spezifische Präparat als auch der individuelle Gesundheitszustand der Patientin können im Zusammenspiel eine Reihe von leichten bis zu schweren und gefährlichen Nebenwirkungen verursachen.

Wenn es sich bei der Pille um eine Kombinationspille mit Östrogen und Gestagen handelt, können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Blutungsstörungen
  • Blähbauch
  • Übelkeit
  • Gewichtszunahme
  • Depressive Verstimmung
  • Brustspannen
  • Kopfschmerzen
  • Trockene Scheide
  • Getrübte Libido

Bei Mikro- oder Minipillen, die lediglich wenig oder gar kein Östrogen enthalten, können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Blutungsstörungen
  • Zysten an den Eierstöcken
  • Akne
  • Gewichtsveränderungen
  • Kopfschmerzen
  • Brustspannen
  • Blähbauch
  • Vermännlichung wie Gesichtsbehaarung oder tiefere Stimme
  • Geringere Lust auf Sex

In sehr seltenen Fällen kann es auch zu schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Nebenwirkungen kommen. Dazu gehören.

  • Thrombosen
  • Herzinfarkt
  • Plötzliche Durchblutungsstörungen (Apoplexie)
  • Schlaganfall
  • Gebärmutterhals- oder Brustkrebs
  • Abnahme der Knochendichte

Erhöht die Antibabypille das Risiko von Thrombose?

Obgleich sich bislang die Wissenschaft noch uneinig darüber ist, inwieweit die Pille das Risiko von Nebeneffekten wie Thrombose, also einem Verschluss der Blutgefäße, erhöht, ist es wichtig sich über diese Möglichkeit zu informieren. Es ist davon auszugehen, dass die Gefahr zwar niedrig aber vorhanden ist. Durch die Antibabypille kann die Blutgerinnung beschleunigt werden, was zur Verklumpung und schließlich zu verstopften Arterien führen kann. Bis zu 10 von 10.000 Anwenderinnen scheinen durch die Antibabypille daran zu erkranken. Obwohl diese unerwünschten Begleiterscheinungen relativ selten auftreten, sollten sich Patientinnen über die potenzielle Gefahr bewusst sein, da Thrombosen lebensbedrohlich sein können.

Wie wirkt sich Rauchen auf die Wirkung der Antibabypille aus?

Zigaretten stellen einen Risikofaktor bei gleichzeitiger Einnahme des Verhütungsmittels dar. Wer raucht und die Pille einnimmt, erhöht das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen. Das liegt daran, dass Zigaretten zu einer Schädigung der Gefäßwände führen, u.a. durch Verkalkung und Verengung der Blutgefäße, und somit allein schon einen Risikofaktor bezüglich Herz-Kreislauferkrankungen darstellen. Auch die Pille für sich genommen kann sich negativ auf Herz und Kreislauf auswirken, da die Inhaltsstoffe dazu führen, dass das Blut leichter gerinnt und im schlimmsten Fall verklumpt. Bei Pille und Zigaretten zusammen, besteht also eine erhöhte Gefahr der Gefäßverstopfung durch Blutgerinnsel.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe haben Frauen, die rauchen und die Antibabypille einnehmen, ein 20 bis 87 mal höheres Risiko Herzinfarkt, Lungenembolie, Schlaganfall oder Thrombose zu erleiden als Frauen, die keins von beidem regelmäßig nutzen. Wenn Sie die Antibabypille regelmäßig einnehmen wollen, sollten Sie demnach von Zigaretten Abstand nehmen und das Risiko auf diese Weise gering halten.

Kann die Antibabypille zu Depressionen und Stimmungsschwankungen führen?

Die Antibabypille kann nicht nur körperliche, sondern auch psychische Nebenwirkungen haben. Dazu zählen auch Depressionen, Stimmungsschwankungen oder Unlust an Geschlechtsverkehr. Die Hormone, die in den Verhütungsmitteln als Wirkstoff enthalten sind, nehmen Einfluss auf eine Reihe verschiedener Abläufe und Funktionen im Körper. Dazu gehören auch chemische Vorgänge, die sich auf die Laune auswirken. Es kann demnach durch die Einnahme der Pille zu einer Veränderung der Stimmung kommen. Sollten Sie darunter leiden, kann es sich lohnen, auf ein anderes Präparat umzusteigen. Konsultieren Sie hierzu einen Arzt.

Wie wirkt sich das Verhütungsmittel auf das Körpergewicht aus?

Durch die regelmäßige Einnahme der Pille kann es in einigen Fällen zu einer Gewichtszunahme kommen. Dies kann zwei verschiedene Gründe haben: Durch den erhöhten Hormonspiegel kann das Hungerempfinden beeinflusst werden. Frauen haben häufiger Appetit, manchmal gar Heißhungerattacken und essen entsprechend auch mehr. Des Weiteren kann die regelmäßige Einnahme der Pille zu Wassereinlagerungen führen, was ebenfalls eine Gewichtszunahme zur Folge hat. Auch in diesen Fällen sollten Sie sich an einen Arzt wenden, um eventuell auf ein anderes Präparat umzusteigen.

Kann die Antibabypille das Wachsen des Busens verursachen?

Einige Frauen, die die Pille nehmen, haben den Eindruck, ihre Brust vergrößere sich und betrachten diese Nebenwirkung als angenehmen Effekt. Die Vermutung dahinter ist, dass das zusätzliche Östrogen, das dem Körper zugeführt wird und in der Pubertät an der Bildung der Geschlechtsmerkmale beteiligt ist, sich nun auf die Größe der Brüste auswirkt. Dies ist medizinisch nicht bestätigt. Eine Vergrößerung des Busens ist in aller Regel durch eine Gewichtszunahme oder Wassereinlagerungen zu erklären, welche sich nicht nur an den Brüsten, sondern am ganzen Körper bemerkbar machen.

Welche Alternativen gibt es zur Antibabypille?

Einige Frauen leiden unter einer Hormonunverträglichkeit. In diesem Fall verursachen die Antibabypille und andere hormonelle Verhütungsmittel wie das Hormonstäbchen oder die Hormonspirale unangenehme Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Kreislaufprobleme, die nur behoben werden können, wenn das Medikament abgesetzt wird.

In diesem Fall ist es ratsam auf Verhütungsmittel mit Hormonen zu verzichten und stattdessen auf Alternativen zurückzugreifen. In Frage kommen etwa Verhütungsmittel wie:

  • Temperaturmethode
  • Kupferkette
  • Verhütungscomputer
  • Diaphragma
  • Kondome
  • und einige mehr

Wenden Sie sich am besten an einen Arzt, wenn Sie sich unschlüssig darüber sind, welches Verhütungsmittel für Sie die beste Wahl ist.

Quellen: