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Was sind Fettblocker?

DoktorABC Redaktionsteam
Zuverlässige und geprüfte medizinische Informationen, zusammengestellt von unserem Redaktionsteam und Ärzten. Redaktionsprozess.

Fettblocker gelten als beliebte Unterstützung beim Abnehmen – doch was steckt wirklich dahinter? Generell sollen die Präparate verhindern, dass ein Teil der Nahrungsfette im Körper aufgenommen wird. Für viele klingt das nach einer einfachen Lösung, allerdings gibt es dabei einiges zu beachten.
Was Sie in diesem Artikel erfahren
  • Was genau Fettblocker sind
  • Welche unterschiedlichen Arten es gibt
  • Wie Sie Fettblocker richtig anwenden
  • Welche Risiken und Nebenwirkungen Fettblocker haben
  • Wie Sie wirksame Fettblocker in Deutschland erhalten

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Zu den medizinischen Fragen

Was steckt hinter Fettblockern?

Bei Fettblockern handelt es sich um Produkte, die verhindern sollen, dass ein Teil der aufgenommenen Nahrungsfette im Körper landet. Sie hemmen im Darm die Fettspaltung, sodass ein Teil der Fette unverdaut ausgeschieden wird.

Der bekannteste Vertreter ist das Arzneimittel Orlistat; daneben existieren zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, deren Wirkung allerdings deutlich schlechter belegt ist. 

Gut zu wissen:

Fettblocker können beim Abnehmen unterstützen, ersetzen jedoch keine ausgewogene, kalorienbewusste Ernährung.

Wie machen Fettblocker genau?

Um zu verstehen, wie Fettblocker wirken, lohnt sich ein Blick auf die Fettverdauung: Normalerweise werden aufgenommene Nahrungsfette im Dünndarm durch sogenannte Lipase-Enzyme in kleinere Bestandteile zerlegt, die der Körper anschließend aufnehmen und als Energie oder Körperspeicherfett nutzen kann.

Fettblocker wie Orlistat setzen genau hier an, indem sie diese Lipase-Enzyme hemmen. Dadurch können die Fette nicht vollständig aufgespalten werden und bleiben für den Körper unverwertbar.

Der nicht verdaute Fettanteil wird anschließend über den Stuhl wieder ausgeschieden, statt in den Blutkreislauf zu gelangen. Wichtig ist jedoch der Unterschied: Fettblocker blockieren nur die Aufnahme bestehender Nahrungsfette – sie verbrennen kein gespeichertes Körperfett.

Ein Kaloriendefizit und eine ausgewogene Ernährung bleiben daher weiterhin entscheidend, um Gewicht zu verlieren.

Im Gegensatz zu Appetitzüglern mindern Fettblocker und Fettbinder nicht den Appetit.

Welche Arten von Fettblockern gibt es?

Fettblocker sind nicht gleich Fettblocker: Es gibt medizinisch geprüfte Arzneimittel wie Orlistat sowie zahlreiche freiverkäufliche Nahrungsergänzungsmittel, deren Wirkung sehr unterschiedlich ausfällt.

Medizinische Fettblocker (Arzneimittel)

  • Orlistat (Xenical® 120 mg, Alli® 60 mg)
  • Wirkt durch Hemmung der Lipase-Enzyme im Darm
  • Rezeptpflichtig (Xenical®) bzw. apothekenpflichtig (Alli®)
  • Als Arzneimittel zugelassen und medizinisch geprüft

Nahrungsergänzungsmittel / natürliche Fettbinder

  • Chitosan (bindet Fette im Darm, Wirkung wissenschaftlich umstritten)
  • Ballaststoffbasierte Produkte (z. B. Glucomannan, Flohsamenschalen)
  • Grüntee-Extrakt (EGCG) – geringer Effekt, eher Appetitmodulation

Kombinationspräparate (Fett-Zucker-Kohlenhydrat-Blocker)

  • Kombination aus Ballaststoffen, Enzymhemmern oder Pflanzenextrakten
  • Ziel: gleichzeitige Hemmung der Aufnahme von Fett, Zucker und Stärke
  • Kein Ersatz für medizinisch geprüfte Wirkstoffe

Vergleich verschiedener Fettblocker

Kategorie Wirkmechanismus Wirksamkeit Regulierung
Orlistat (Xenical®, Alli®) Hemmt Lipase-Enzyme → unverdaute Fette werden ausgeschieden Gut belegt, medizinisch anerkannt Arzneimittel (streng reguliert)
Chitosan Bindet Fette → soll Ausscheidung erhöhen Schwach bis ungenügend belegt Nahrungsergänzung (weniger streng)
Ballaststoff - produkte Verzögern Magenentleerung, leichte Fettbindung Mild, eher appetitzügelnd Nahrungsergänzung
Grüntee-Extrakt Beeinflusst Stoffwechsel & Fettausnutzung minimal Geringer Effekt Nahrungsergänzung
Kombinations-blocker Fett-Zucker - Kohlenhydrate - Blocker Uneinheitlich, kaum belegt Nahrungsergänzung

Wie wendet man Fettblocker richtig an?

Damit Fettblocker als Behandlung gegen Übergewicht sicher und wirksam wirken, ist die richtige Anwendung entscheidend. Arzneimittel wie Orlistat müssen immer zu einer fetthaltigen Hauptmahlzeit eingenommen werden – idealerweise unmittelbar vor, während oder bis zu einer Stunde nach dem Essen

Die übliche Dosierung beträgt 3× täglich 120 mg (Xenical®) oder 3× täglich 60 mg (Alli®). Wichtig zu wissen: In Deutschland ist Xenical® rezeptpflichtig, Alli® apothekenpflichtig; beide gelten als zugelassene Arzneimittel und unterliegen strengen Sicherheits- und Qualitätsstandards. (Quelle: ema.europa.eu)

Bei der Einnahme sollte die Ernährung fettarm gestaltet werden, da zu viel Fett unangenehme Nebenwirkungen wie Fettstühle oder Durchfälle verstärken kann. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein moderates Kaloriendefizit bleiben dennoch die Grundlage jeder Gewichtsabnahme – Fettblocker ersetzen diese Maßnahmen nicht. 

Erste Ergebnisse können nach einigen Wochen sichtbar sein, abhängig von Ernährung, Aktivität und individueller Stoffwechsellage.

Achtung:

Im Allgemeinen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Fettzufuhr von 30 – 35 % der Gesamtenergie, was je nach Energiebedarf etwa 60 – 80g Fett pro Tag entspricht –  zum Abnehmen sollten es jedoch nicht mehr als 30 Gramm sein. (Quelle: verbraucherzentrale.de)

Wie wirksam sind Fettblocker laut wissenschaftlicher Evidenz?

Die Studienlage zu Fettblockern zeigt ein gemischtes, aber klar einzuordnendes Bild: Pharmazeutische Wirkstoffe wirken nachweislich stärker als Nahrungsergänzungsmittel, und die Erfolge bleiben meist moderat.

  • Orlistat (z. B. Xenical®, Alli®) führt in kontrollierten Studien zu einem modesten, aber signifikanten zusätzlichen Gewichtsverlust von etwa 2–3 kg im Vergleich zu Placebo – vorausgesetzt, es wird eine kalorienreduzierte Ernährung eingehalten. (Quelle: pmc.ncbi.nlm.nih.gov)
  • In einer langfristigen Studie über zwei Jahre zeigte Orlistat nicht nur Gewichtsverlust, sondern auch eine Reduktion der Körperfettmasse, insbesondere des viszeralen Fetts, das als gesundheitlich besonders relevant gilt.
  • Für viele frei verkäufliche „Fettblocker“-Supplements ist die Evidenz sehr schwach – zahlreiche Präparate schnitten nicht besser als Placebo ab oder zeigten keine konsistente Wirkung.

Fettblocker funktionieren am besten als Teil eines ganzheitlichen Lebensstilkonzepts, inklusive Ernährung, Bewegung und nachhaltigem Verhalten – sie blockieren lediglich die Aufnahme eines Teils der Nahrungsfette und verbrennen kein gespeichertes Körperfett.

Gut zu wissen:

Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) führt Orlistat als zugelassenes Arzneimittel mit bestätigter Wirksamkeit und klar definiertem Sicherheits- und Risikoprofil. Quelle: (bfarm.de)

Welche Nebenwirkungen und Risiken können bei Fettblockern auftreten?

Wie bei allen gewichtsreduzierenden Medikamenten gibt es wichtige Punkte, die Sie kennen sollten, bevor Sie Fettblocker verwenden.

  • Häufige Verdauungsbeschwerden: Ölige Stühle, Blähungen, fettige Flecken im Stuhlgang und ein plötzlich gesteigerter Stuhldrang können auftreten – besonders bei fettreicher Ernährung.
  • Risiko für Nährstoffmängel: Durch die gehemmte Fettaufnahme kann es zu Defiziten der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K kommen; ggf. ist eine Supplementierung sinnvoll.
  • Wer sollte Fettblocker vermeiden? Nicht geeignet in der Schwangerschaft, bei Stillzeit, bei chronischen Magen-Darm-Erkrankungen oder bestimmten Leber- und Gallenproblemen.
  • Wechselwirkungen mit Medikamenten: Orlistat kann die Aufnahme einiger Arzneimittel beeinflussen, z. B. Schilddrüsenhormone oder Blutverdünner.

Achtung:

Bei bestehenden Erkrankungen, regelmäßiger Medikamenteneinnahme oder Unsicherheit zur Ernährung empfiehlt sich eine Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal. 

Wie unterscheiden sich Fettblocker von anderen Abnehm-Methoden?

Fettblocker sind nur eine von mehreren Optionen zur Unterstützung des Gewichtsverlustes – und sie wirken ganz anders als viele andere Produkte auf dem Markt.

  • Unterschied zu Kohlenhydrat- und Zuckerblockern: Während Fettblocker die Aufnahme von Nahrungsfetten hemmen, zielen Carbo- und Zuckerblocker darauf ab, die Verdauung von Stärke oder einfachen Zuckern zu verlangsamen. Ihre Wirksamkeit ist jedoch meist geringer und schlechter belegt.
  • Abgrenzung zu Appetitzüglern und Stoffwechselboostern: Appetitzügler beeinflussen das Hungergefühl oder wirken auf das zentrale Nervensystem, während sogenannte „Fat Burner“ den Stoffwechsel minimal anregen sollen. Fettblocker hingegen wirken rein im Verdauungstrakt und beeinflussen den Stoffwechsel selbst nicht.
  • Einbindung in Ernährung und Bewegung: Am wirksamsten sind Fettblocker, wenn sie Teil eines ganzheitlichen Ansatzes sind: eine kalorienbewusste, fettarme Ernährung, regelmäßige Bewegung und langfristige Verhaltensänderungen bleiben die entscheidenden Faktoren für nachhaltige Ergebnisse.

Wie bekommt man Fettblocker in Deutschland – und wann ist eine ärztliche Beratung sinnvoll?

In Deutschland unterliegen Fettblocker unterschiedlichen Regelungen, je nachdem, ob es sich um ein zugelassenes Arzneimittel oder ein frei verkäufliches Nahrungsergänzungsmittel handelt.

  • Welche Fettblocker sind verschreibungspflichtig? Der Wirkstoff Orlistat in der Dosierung 120 mg (Xenical®) ist rezeptpflichtig und darf nur nach ärztlicher Verordnung abgegeben werden. Die Wirkung und Sicherheit sind durch Behörden wie der EMA bestätigt.
  • Welche Produkte sind rezeptfrei erhältlich? Alli® (60 mg Orlistat) ist apothekenpflichtig, aber nicht rezeptpflichtig. Darüber hinaus sind zahlreiche „Fettblocker“-Nahrungsergänzungsmittel frei im Handel erhältlich – ihre Wirksamkeit ist jedoch deutlich schlechter belegt.
  • Warum ist eine ärztliche Beratung wichtig? Vor Beginn der Einnahme sollte abgeklärt werden, ob Fettblocker geeignet sind, ob Wechselwirkungen mit Medikamenten bestehen oder Risiken aufgrund von Vorerkrankungen vorliegen. Eine medizinische Beratung stellt außerdem sicher, dass Fettblocker korrekt angewendet und in ein sinnvolles, gesundes Abnehmkonzept eingebettet werden.

Sind Fettblocker eine sinnvolle Unterstützung beim Abnehmen?

Fettblocker können beim Abnehmen unterstützen, indem sie die Aufnahme eines Teils der Nahrungsfette reduzieren – doch ihr Effekt bleibt moderat und funktioniert nur in Kombination mit einer ausgewogenen, kalorienbewussten Ernährung. Medizinische Wirkstoffe wie Orlistat sind gut untersucht und reguliert, während viele frei verkäufliche Präparate kaum belegte Wirkung zeigen. 

Entscheidend bleibt ein ganzheitlicher Ansatz aus Ernährung, Bewegung und gesunden Gewohnheiten. Wer Fettblocker nutzen möchte, sollte vorab ärztlichen Rat einholen, um Risiken, Wechselwirkungen und individuelle Eignung sicher abzuklären.

FAQ

Wie schnell wirken Fettblocker wie Orlistat?

Die Wirkung beginnt bereits bei der nächsten fetthaltigen Mahlzeit, da Orlistat sofort die Lipase-Enzyme hemmt. Sichtbare Ergebnisse treten jedoch meist erst nach einigen Wochen ein.

Wie viel Gewicht kann man mit Fettblockern verlieren?

Studien zeigen einen modesten zusätzlichen Gewichtsverlust von ca. 2–3 kg im Vergleich zu Placebo – vorausgesetzt, es wird eine kalorienbewusste Ernährung eingehalten.

Sind Fettblocker ohne Rezept genauso wirksam wie Orlistat?

Nein. Nur Orlistat ist medizinisch anerkannt und klinisch geprüft. Freiverkäufliche Chitosan- oder Ballaststoffprodukte haben eine deutlich schwächere oder unklare Evidenz.

Können Fettblocker Nebenwirkungen verursachen?

Ja, vor allem ölige Stühle, Blähungen oder Durchfall, insbesondere bei zu fettreicher Ernährung. Auch Vitaminmängel (A, D, E, K) sind möglich, wenn langfristig zu wenig Fett aufgenommen wird.

Für wen sind Fettblocker ungeeignet?

Nicht empfohlen bei Schwangerschaft, Stillzeit, chronischen Magen-Darm-Erkrankungen, Leber- oder Gallenproblemen sowie bei bestimmten Medikamenten (z. B. Blutverdünnern).

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