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Welches Brot bei Diabetes? Ein Überblick

DoktorABC Redaktionsteam
Zuverlässige und geprüfte medizinische Informationen, zusammengestellt von unserem Redaktionsteam und Ärzten. Redaktionsprozess.

Die Frage, welches Brot bei Diabetes geeignet ist, beschäftigt viele Betroffene. Brot enthält Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Die Wahl der richtigen Brotsorte kann helfen, den Glukosespiegel stabiler zu halten und Blutzuckerspitzen zu vermeiden.
Was Sie in diesem Artikel erfahren
  • Warum die Brotsorte den Blutzuckerspiegel beeinflusst
  • Welche Brotsorten für Diabetes Typ 1 und Typ 2 geeignet sind
  • Warum Pumpernickel besonders vorteilhaft ist
  • Wie man echtes von industriellem Pumpernickel unterscheidet
  • Welche GI-Werte verschiedene Brotsorten haben
  • Wie Ballaststoffe die Blutzuckerwirkung verbessern
  • Welches Brot bei Diabetes und Cholesterin passt
  • Wie Broteinheiten berechnet werden
  • Worauf Sie beim Einkauf achten sollten
  • Medikamente zur Behandlung von Diabetes auf Rezept erhältlich
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    Warum ist die Brotwahl bei Diabetes wichtig?

    Brot gehört in Deutschland zu den Grundnahrungsmitteln. Bei Diabetes spielt die Auswahl der Brotsorte eine wichtige Rolle, weil unterschiedliche Brotsorten den Blutzuckerspiegel verschieden stark beeinflussen. Hauptverantwortlich sind die enthaltenen Kohlenhydrate, die bei der Verdauung in Glukose umgewandelt werden.

    Die Art der Kohlenhydrate bestimmt, wie schnell der Blutzucker ansteigt. Einfache Kohlenhydrate aus Weißmehl gelangen schnell ins Blut und verursachen einen raschen Anstieg. Komplexe Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten werden langsamer verdaut und führen zu einem moderateren Blutzuckeranstieg.

    Weitere Faktoren beeinflussen die Blutzuckerwirkung:

    • Ballaststoffgehalt: Ballaststoffe verlangsamen die Verdauung und Glukoseaufnahme
    • Verarbeitungsgrad: Je feiner das Mehl gemahlen ist, desto schneller steigt der Blutzucker
    • Zusammensetzung: Vollkornprodukte enthalten mehr Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe
    • Zubereitungsart: Sauerteigführung und längere Backzeiten können den glykämischen Index (GI) senken

    Die richtige Brotwahl unterstützt eine stabile Blutzuckerkontrolle. Bei Typ-2-Diabetes kann sie außerdem beim Gewichtsmanagement helfen, da ballaststoffreiche Brotsorten länger satt halten.

    Welche Rolle spielt der glykämische Index?

    Der glykämische Index (GI) ist ein wichtiges Maß bei der Bewertung von Brotsorten für Diabetiker. Er gibt an, wie stark und schnell ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.

    Für Menschen mit Diabetes ist der GI ein praktisches Werkzeug zur Lebensmittelauswahl.

    Was bedeutet der GI-Wert?

    Der GI-Wert vergleicht die Blutzuckerwirkung eines Lebensmittels mit der von reiner Glukose, die den Referenzwert 100 hat. Je niedriger der GI-Wert, desto langsamer und moderater steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr an. Lebensmittel mit niedrigem GI werden langsamer verdaut und führen zu einer gleichmäßigeren Glukosefreisetzung ins Blut.

    Die Einteilung erfolgt in drei Kategorien:

    GI-Kategorie Wert Wirkung auf Blutzucker
    Niedriger GI 0-55 Langsamer, moderater Anstieg
    Mittlerer GI 56-69 Mäßig schneller Anstieg
    Hoher GI 70-100 Schneller, starker Anstieg

    Wie unterscheiden sich niedrige und hohe GI-Werte?

    Brotsorten mit niedrigem GI verursachen einen flacheren Blutzuckerverlauf. Der Anstieg erfolgt langsamer und das Maximum fällt geringer aus. Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel stabiler und die Bauchspeicheldrüse wird weniger belastet. Bei Typ-2-Diabetes verbessert dies die Insulinempfindlichkeit.

    Hohe GI-Werte führen zu schnellen Blutzuckerspitzen. Nach dem raschen Anstieg folgt oft ein ebenso schneller Abfall, was zu erneutem Hungergefühl führen kann. Dieser Effekt ist besonders bei Weißbrot ausgeprägt, das einen GI von etwa 70 bis 85 aufweist. Vollkornbrot liegt dagegen bei 50 bis 60, Pumpernickel sogar nur bei 40 bis 50.

    Gut zu wissen:

    Der GI-Wert ist nicht das einzige Kriterium, das bezüglich der Brotwahl zählt. Die glykämische Last (GL) berücksichtigt zusätzlich die tatsächlich verzehrte Kohlenhydratmenge. Eine kleine Portion eines Lebensmittels mit hohem GI kann weniger Einfluss haben als eine große Portion mit mittlerem GI.

    Welche Brotsorten eignen sich bei Diabetes?

    Verschiedene Brotsorten bieten unterschiedliche Vorteile für die Blutzuckerkontrolle. Entscheidend sind der Ballaststoffgehalt, der Verarbeitungsgrad des Getreides und der GI-Wert.

    Vollkornbrot: Ballaststoffe und niedrigerer GI

    Vollkornbrot enthält alle Bestandteile des Getreidekorns, einschließlich Schale und Keimling. Dies liefert mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien als Weißmehlprodukte. Der GI-Wert liegt bei 50 bis 60, je nach Rezeptur und Backverfahren.

    Ballaststoffe verlangsamen die Verdauung und die Aufnahme von Glukose. Studien zeigen, dass eine ballaststoffreiche Ernährung den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetes senken kann. Empfohlen werden mindestens 30 Gramm Ballaststoffe täglich, wovon Vollkornbrot einen wichtigen Beitrag leistet.

    Roggenbrot: Vorteile gegenüber Weizenbrot

    Roggenbrot hat einen niedrigeren GI als Weizenbrot und enthält mehr lösliche Ballaststoffe. Besonders Sauerteig-Roggenbrot zeigt positive Effekte auf den Blutzuckerverlauf. Die Fermentation beim Sauerteig senkt den GI zusätzlich.

    „Für die wasserlöslichen Ballaststoffe kennen wir den Mechanismus, dass eine erhöhte Aufnahme die schnelle Freisetzung von Blutzucker verhindert, so dass wir also keine Blutzuckerspitzen haben und letztendlich das Insulinsystem, was diesem Blutzucker gegensteuert, nicht so stark herausgefordert wird“, sagt Prof. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungswissenschaften in Potsdam-Rehbrücke zum Thema Vollkorn und Diabetes in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.

    Eiweißangereichertes Brot

    Brot mit erhöhtem Proteingehalt verlangsamt die Blutzuckerantwort. Proteine verzögern die Magenentleerung und reduzieren postprandiale Glukosespitzen. Eiweißbrot enthält oft Sojaschrot, Lupinenschrot oder Weizengluten.

    Keimbrot und Low-Carb-Alternativen

    Keimbrot wird aus gekeimtem Getreide hergestellt. Durch den Keimvorgang ändern sich die Nährstoffzusammensetzung und der GI-Wert leicht. Low-Carb-Brot reduziert den Kohlenhydratgehalt durch den Zusatz von Kleie, Nüssen oder Ölsaaten. Diese Varianten eignen sich besonders für eine strenge Kohlenhydratreduktion.

    Achtung!

    Nicht jedes dunkle Brot ist Vollkornbrot. Manche Hersteller färben helles Brot mit Malz oder Zuckerkulör dunkel. Echtes Vollkornbrot muss laut deutscher Leitsätze mindestens 90% Vollkornmehl oder -schrot enthalten. Achten Sie auf die Zutatenliste.

    Pumpernickel bei Diabetes: Warum ist es besonders geeignet?

    Pumpernickel gehört zu den empfehlenswertesten Brotsorten bei Diabetes. Das dunkelbraune Roggenvollkornbrot hat einen niedrigen GI-Wert und bietet mehrere Vorteile für die Blutzuckerkontrolle.

    Warum wird Pumpernickel häufig bei Diabetes empfohlen?

    Pumpernickel weist einen GI-Wert von etwa 40 bis 50 auf und liegt damit deutlich unter dem von Weißbrot (70 bis 85) oder Mischbrot (60 bis 70). Diese niedrigen Werte resultieren aus der besonderen Herstellung und der Verwendung von grobem Roggenschrot.

    Die langen Backzeiten bei niedriger Temperatur (bis zu 24 Stunden bei 100–120 °C) verändern die Stärkestruktur. Dadurch wird die Stärke resistenter gegen schnelle Verdauung. Der hohe Ballaststoffgehalt von etwa 8 bis 10 Gramm pro 100 Gramm unterstützt zusätzlich eine langsamere Glukoseaufnahme.

    Traditionelles vs. industrielles Pumpernickel – was ist besser?

    Echtes Pumpernickel wird nach traditioneller westfälischer Art hergestellt. Es besteht aus Roggenvollkornschrot, Wasser, Salz und Sauerteig, ohne Zugabe von Hefe. Die Dampfgarung dauert 16 bis 24 Stunden, wodurch die charakteristische dunkle Farbe und der leicht süßliche Geschmack entstehen.

    Industriell hergestelltes Pumpernickel verkürzt oft die Backzeit und verwendet Zusätze wie Zuckerkulör oder Malzextrakt zur Färbung und Aromatisierung. Diese Varianten haben oft einen höheren GI-Wert und weniger Ballaststoffe. Die kürzere Backzeit verändert zudem die Stärkestruktur weniger stark.

    Wie erkennt man echtes Pumpernickel?

    Echtes Pumpernickel erkennen Sie an folgenden Merkmalen:

    • Zutatenliste: Roggenvollkornschrot als erste Zutat, keine künstlichen Farbstoffe
    • Konsistenz: Feucht, kompakt und sehr dicht
    • Geschmack: Leicht süßlich durch natürliche Karamellisierung, nicht durch Zuckerzusatz
    • Farbe: Dunkelbraun bis fast schwarz, gleichmäßig durchgefärbt
    • Schnittfestigkeit: Lässt sich in dünne Scheiben schneiden, ohne zu bröseln

    Pumpernickel in der täglichen Ernährung

    Eine Scheibe Pumpernickel (etwa 40 Gramm) enthält rund 1,5 bis 2 Broteinheiten (BE). Durch den niedrigen GI eignet es sich gut als Frühstücksbrot oder für Zwischenmahlzeiten. Die Kombination mit eiweißreichen Belägen wie Frischkäse, Ei oder Hüttenkäse senkt den Blutzuckeranstieg weiter.

    Pumpernickel ist lange haltbar und lässt sich gut portionieren. Bei Diabetes Typ 2 unterstützt es durch den hohen Sättigungseffekt das Gewichtsmanagement. Bei Typ 1 ermöglicht der niedrige GI eine präzisere Insulindosierung.

    Welches Brot passt bei Diabetes Typ 1?

    Bei Diabetes Typ 1 können grundsätzlich alle Brotsorten gegessen werden, sofern die Insulindosis entsprechend angepasst wird. Entscheidend ist die korrekte Berechnung der Broteinheiten (BE) oder Kohlenhydrateinheiten (KE). Eine BE entspricht etwa 12 Gramm Kohlenhydraten.

    Trotz der Flexibilität bieten Brotsorten mit niedrigem GI praktische Vorteile. Sie führen zu gleichmäßigeren Blutzuckerverläufen und reduzieren das Risiko für Hypoglykämien nach dem initialen Anstieg. Vollkornbrot und Pumpernickel erleichtern die Insulindosierung, da Blutzuckerspitzen weniger stark ausfallen.

    Achtung!

    Eine Scheibe Brot entspricht nicht automatisch einer BE. Die genauen Werte variieren je nach Brotsorte und Scheibendicke. Vollkornbrot hat durch höheren Ballaststoffgehalt oft weniger verwertbare Kohlenhydrate als Weißbrot gleichen Gewichts. Prüfen Sie die Nährwertangaben oder wiegen Sie das Brot für eine präzise BE-Berechnung.

    Welches Brot eignet sich bei Diabetes Typ 2?

    Bei Typ-2-Diabetes steht die Verbesserung der Insulinempfindlichkeit im Vordergrund. Vollkornprodukte, Pumpernickel und Roggenbrot mit niedrigem GI unterstützen dieses Ziel. Der hohe Ballaststoffgehalt verbessert zusätzlich die glykämische Kontrolle und fördert die Sättigung.

    Studien zeigen, dass der Austausch von Weißbrot durch Vollkornbrot den HbA1c-Wert senken kann. Besonders übergewichtige Typ-2-Diabetiker profitieren vom längeren Sättigungsgefühl ballaststoffreicher Brotsorten, was das Gewichtsmanagement erleichtert.

    Welches Brot bei Diabetes und erhöhtem Cholesterin?

    Die Kombination aus Diabetes und erhöhtem Cholesterin erfordert besondere Aufmerksamkeit bei der Ernährung. Vollkornprodukte liefern lösliche Ballaststoffe wie Beta-Glucan, die nachweislich den LDL-Cholesterinspiegel senken. Hafervollkornbrot und Gerstenbrot sind hier besonders empfehlenswert.

    Roggenvollkornbrot und Pumpernickel bieten beide Vorteile: niedrigen GI für die Blutzuckerkontrolle und Ballaststoffe für die Cholesterinsenkung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt mindestens 30 Gramm Ballaststoffe täglich, idealerweise aus Vollkornprodukten.

    Gut zu wissen:

    Lösliche Ballaststoffe binden Gallensäuren im Darm. Der Körper muss dann Cholesterin zur Neubildung von Gallensäuren verwenden, wodurch der Cholesterinspiegel im Blut sinkt. Dieser Effekt tritt bei regelmäßigem Verzehr von Vollkornprodukten ein.

    Welche Brotsorten sollten gemieden werden?

    Bestimmte Brotsorten wirken sich ungünstig auf den Blutzuckerspiegel aus und sollten eingeschränkt werden:

    • Weißbrot und Toastbrot: GI 70 bis 85, schneller Blutzuckeranstieg
    • Laugengebäck: Hoher GI durch Laugenbehandlung und wenig Ballaststoffe
    • Brioche und Hefezopf: Zusätzlicher Zucker und Butter erhöhen GI und Kaloriengehalt
    • Körnerbrote mit Sirup: Oft mit Zuckersirup gesüßt, trotz gesundem Aussehen

    Diese Sorten enthalten überwiegend raffiniertes Mehl mit geringem Nährwert. Der niedrige Ballaststoffgehalt führt zu schnellen Blutzuckerschwankungen und kurzem Sättigungsgefühl.

    Wie viel Brot dürfen Diabetiker essen?

    Die Menge hängt vom individuellen Kohlenhydratbedarf, der körperlichen Aktivität und dem Therapieziel ab. Pauschal lässt sich keine ideale Menge festlegen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft empfiehlt, Kohlenhydrate individuell anzupassen und gleichmäßig über den Tag zu verteilen.

    Als Orientierung für Typ-2-Diabetes:

    Mahlzeit Brotmenge BE-Wert Hinweise
    Frühstück 2–3 Scheiben (50–75 g) 2-3 BE Mit Eiweiß kombinieren
    Mittagessen 1–2 Scheiben (25–50 g) 1-2 BE Als Beilage
    Abendessen 2–3 Scheiben (50–75 g) 2-3 BE Vollkorn bevorzugen

    Bei Typ-1-Diabetes richtet sich die Brotmenge nach dem persönlichen BE-Faktor und der Insulindosis. Wichtiger als die absolute Menge sind die Verteilung über den Tag und die Wahl ballaststoffreicher Sorten.

    Worauf beim Brotkauf achten?

    Die Kennzeichnung auf Brotverpackungen liefert wichtige Informationen für die richtige Auswahl. Achten Sie auf folgende Punkte:

    Zutatenliste prüfen:

    • Vollkornmehl oder -schrot sollte an erster Stelle stehen
    • Vermeiden Sie Zusätze wie Malzextrakt, Zuckerkulör oder Zucker
    • Je kürzer die Zutatenliste, desto besser

    Nährwerttabelle lesen:

    • Ballaststoffgehalt: mindestens 5 Gramm pro 100 Gramm
    • Kohlenhydratgehalt: Für BE-Berechnung wichtig
    • Zuckeranteil: Sollte unter 3 Gramm pro 100 Gramm liegen

    Bezeichnungen verstehen:

    • »Vollkornbrot«: Mindestens 90 % Vollkornmehl oder -schrot
    • »Mehrkornbrot«: keine Vollkorngarantie, oft aus hellem Mehl mit Körnern
    • »Schwarzbrot«: keine geschützte Bezeichnung, nicht zwingend Vollkorn

    Beim Bäcker können Sie nach dem Vollkornanteil fragen. Handwerksbäckereien bieten oft traditionelle Sauerteigbrote mit niedrigerem GI als industriell hergestellte Produkte. Pumpernickel aus der Bäckerei ist in der Regel hochwertiger als Supermarktware.

    Fazit – Die richtige Brotwahl bei Diabetes

    Die Auswahl des richtigen Brotes beeinflusst die Blutzuckerkontrolle bei Diabetes erheblich. Vollkornbrot, Pumpernickel und Roggenbrot mit niedrigem GI-Wert bieten klare Vorteile gegenüber Weißbrot und raffinierten Produkten. Pumpernickel sticht durch seinen besonders niedrigen GI-Wert von 40 bis 50 hervor und eignet sich für beide Diabetestypen.

    Entscheidend ist nicht nur die Brotsorte, sondern auch die Portionsgröße und Kombination mit eiweißreichen Belägen. Achten Sie beim Kauf auf echte Vollkornprodukte ohne Zuckerzusätze und lassen Sie sich nicht von dunkler Farbe täuschen.

    FAQ

    Ist Pumpernickel gesund bei Diabetes?

    Ja, Pumpernickel ist besonders geeignet. Mit einem GI-Wert von 40 bis 50 und hohem Ballaststoffgehalt führt es zu langsameren Blutzuckeranstiegen als andere Brotsorten. Die traditionelle lange Backzeit verändert die Stärkestruktur positiv.

    Welches Brot hat den niedrigsten glykämischen Index?

    Pumpernickel und Roggenvollkornbrot haben die niedrigsten GI-Werte (40 bis 55). Generell gilt: Je gröber das Schrot und je länger die Backzeit, desto niedriger der GI. Sauerteigführung senkt den Wert zusätzlich.

    Dürfen Diabetiker Weißbrot essen?

    Grundsätzlich ja, aber es sollte die Ausnahme bleiben. Weißbrot hat einen hohen GI (70 bis 85) und verursacht schnelle Blutzuckerspitzen. Bei Typ-1-Diabetes ist eine entsprechend höhere Insulindosis nötig.

    Wie viele Broteinheiten hat eine Scheibe Vollkornbrot?

    Eine Scheibe Vollkornbrot (etwa 40 Gramm) entspricht ungefähr 1,5 bis 2 BE. Der genaue Wert hängt von der Rezeptur ab. Pumpernickel hat durch die dichte Konsistenz oft etwas mehr Kohlenhydrate pro Scheibe.

    Ist Roggenbrot besser als Weizenbrot bei Diabetes?

    Ja, Roggenbrot hat einen niedrigeren GI als Weizenbrot und enthält mehr lösliche Ballaststoffe. Besonders Sauerteig-Roggenbrot zeigt positive Effekte auf den Blutzuckerverlauf und die Sättigung.

    Kann man bei Diabetes Typ 1 jedes Brot essen?

    Prinzipiell ja, solange die Insulindosis angepasst wird. Brotsorten mit niedrigem GI erleichtern jedoch die Blutzuckereinstellung und führen zu gleichmäßigeren Verläufen ohne starke Schwankungen.

    Welches Brot senkt den Cholesterinspiegel?

    Hafervollkornbrot, Gerstenbrot und Roggenvollkornbrot enthalten lösliche Ballaststoffe wie Beta-Glucan, die nachweislich den LDL-Cholesterinspiegel senken. Pumpernickel bietet beide Vorteile: niedrigen GI und cholesterinsenkende Wirkung.

    Was ist der Unterschied zwischen echtem und falschem Vollkornbrot?

    Echtes Vollkornbrot enthält mindestens 90% Vollkornmehl oder -schrot. Falsches Vollkornbrot besteht aus hellem Mehl mit Färbung durch Malz oder Zuckerkulör. Die Zutatenliste gibt Aufschluss über den tatsächlichen Vollkornanteil.

    Hilft Low-Carb-Brot bei Diabetes?

    Low-Carb-Brot reduziert die Kohlenhydratzufuhr deutlich und kann bei strikter Kohlenhydratreduktion sinnvoll sein. Es eignet sich besonders für Typ-2-Diabetiker, die ihr Gewicht reduzieren möchten. Der Geschmack unterscheidet sich jedoch vom herkömmlichen Brot.

    Sollte Brot mit Protein kombiniert werden?

    Ja, die Kombination mit Eiweiß verzögert die Magenentleerung und senkt den Blutzuckeranstieg. Beläge wie Frischkäse, Hüttenkäse, Ei oder magerer Aufschnitt verbessern die glykämische Antwort deutlich.

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