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Imodium® akut lingual
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2. Rückgabebedingungen (Widerrufsrecht & Rücksendungen)

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  • Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen
  • Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag der Warenübernahme
  • Zur Ausübung des Widerrufsrechts ist eine eindeutige Erklärung (z.B. per E-Mail) erforderlich

⚠️ WICHTIG: Ausnahmen vom Widerrufsrecht für Arzneimittel

Das Widerrufsrecht gilt nicht für versiegelte Waren (OTC-Arzneimittel, Hygieneprodukte), wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde. Dies dient dem Gesundheitsschutz und der Arzneimittelsicherheit.

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  • Rückzahlung erfolgt spätestens binnen 14 Tagen nach Warenerhalt
  • Verwendung des gleichen Zahlungsmittels wie bei der ursprünglichen Transaktion

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Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

e) Mangelhafte oder falsche Ware (Gewährleistung)

Bei defekten, beschädigten oder falschen Artikeln kontaktieren Sie bitte umgehend unseren Kundenservice. Wir übernehmen alle Rücksendungskosten und bieten Ersatz oder vollständige Rückerstattung gemäß Ihren gesetzlichen Gewährleistungsrechten.

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IMODIUM akut lingual Schmelztabletten
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift direkt an Rezeptoren im Darmbereich an. So kann er Darmbewegungen, die den Darminhalt weitertransportieren teilweise verhindern und damit den Stuhldrang und die Stuhlfrequenz reduzieren. Zusätzlich bewirkt Loperamid im Enddarmbereich eine Muskelanspannung des Schließmuskels.

Themenbereich: "Durchfall - Mittel zur Hemmung der Darmtätigkeit"

Monopraeparat
nein ⇒ Es handelt sich um Fertigarzneimittel mit einem einzigen Wirkstoff (unter Berücksichtigung der aufgeführten Komponenten). Anstelle von Monopräparat kann auch der Begriff Einstoffpräparat verwendet werden.

Pflanzliches Arzneimittel
nein

Traditionell Angewandtes Arzneimittel
nein

Produktdetails

Produktname: IMODIUM akut lingual Schmelztabletten
PZN: 01689854
Hersteller: Kenvue Germany GmbH (OTC)
Darreichungsform: Schmelztabletten
Packungsgröße: 12 St

Anwendungsgebiete

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen. Legen Sie es dafür auf die Zunge.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Verstopfungen, Darmverschluss, Teilnahmslosigkeit, Schläfrigkeit, Krämpfen sowie zu schweren Atemstörungen bis hin zum Herzstillstand. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Anwendung bei
- Akuter Durchfall

Dosierung

Einzeldosis
1 Schmelztablette

Gesamtdosis
1-6 mal täglich

Personenkreis
Erwachsene

Zeitpunkt der Einnahme
nach jedem ungeformten Stuhl

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Erkrankungen mit verlangsamter Darmtätigkeit
- Darmverschluss
- Dauerhafte Ausweitung des Dickdarms (Megakolon)
- Verstopfung, evtl. auch andere Zustände, bei denen eine weitere Verlangsamung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist, z.B. bei starken Blähungen
- Darmentzündung im Zusammenhang mit Antibiotika-Therapie
- Durch Bakterien verursachte Entzündung des Dick- und Dünndarms (bakterielle Enterokolitis)
- Chronische Durchfälle
- Colitis ulcerosa, akuter Schub

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Lebererkrankungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Blähungen
- Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Schwindel
- Hautausschlag

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Warnhinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Opioide vom Methadon-Typ!
- Vorsicht bei Allergie gegen Kuhmilch bzw. Rinderproteine!
- Vorsicht bei Alpha-Gal-Allergie (Allergie gegen rotes Fleisch)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Mannitol!
- Vorsicht bei Allergie gegen Aspartam!
- Vorsicht bei Allergie gegen Monoterpene (z.B. Menthol)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Benzylalkohol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfit!
- Benzylalkohol: Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen bei Neugeborenen und Kleinkindern (bis zu 3 Jahren). Risiko für Akkumulation - Anwendung bei Kleinkindern nicht länger als eine Woche, Vorsicht bei Schwangeren, Stillenden und bei Einschränkungen der Leber- oder Nierenfunktion.
- Sulfite (E 220 - E 228) können Überempfindlichkeitsreaktionen und eine Verkrampfung der Atemwege hervorrufen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkstoffe und Bestandteile

Stoffname Stoffmenge Stofftyp
Loperamid hydrochlorid2mgWirkstoff
Loperamid1,86mgWirkstoff
Gelatine+Hilfsstoff
Mannitol+Hilfsstoff
Aspartam+Hilfsstoff
Phenylalanin+Hilfsstoff
Natriumhydrogencarbonat+Hilfsstoff
Natron+Hilfsstoff
Natrium bicarbonat+Hilfsstoff
Pfefferminz-Aroma+Hilfsstoff
Levomenthol+Hilfsstoff
Benzylalkohol0,66MikrogrammHilfsstoff
Maltodextrinhöchstens 0,24mgHilfsstoff
Glucose+Hilfsstoff
Sulfite+Hilfsstoff

Haltbarkeit

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.

Dokumente

Packungsbeilage (PDF)