Hormone und die Wechseljahre

Der Beginn der Wechseljahre markiert das Ende der Fruchtbarkeitsperiode einer Frau. Hier ist alles, was Sie darüber wissen sollten. 

  • Bei den Wechseljahren handelt es sich um eine natürliche Lebensphase einer Frau 
  • Dennoch kann die Menopause eine Vielzahl von Beschwerden auslösen
  • Zu diesen gehören beispielsweise Gewichtszunahme, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen
  • In einigen Fällen kann eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein

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Der Wandel der Hormone in den Wechseljahren ist völlig normal und betrifft jede Frau im Laufe Ihres Lebens. 

Im Detail führt die Menopause zum Ende der Fruchtbarkeitsperiode von Frauen und somit auch zum Abklingen der Monatsblutung. Dies ist in westlichen Ländern durchschnittlich mit 51 Jahren der Fall, jedoch individuell sehr unterschiedlich.

In diesem Artikel befassen wir uns mit den Auswirkungen des Hormonwandels – und was Sie tun können, um mögliche Beschwerden zu lindern. 

Welche Hormone sind in den Wechseljahren am stärksten betroffen, und wie schwankt ihr Spiegel?

Die Hormone, die in den Wechseljahren am meisten schwanken, sind Progesteron und Östrogen. In den Jahren, bevor es zur Menopause kommt, wird die Menstruation seltener, sodass der Eisprung immer seltener stattfindet. Dies nennt man Perimenopause und kann ebenfalls mit Beschwerden eingehen. 

Am Ende dieser Wechselperiode findet der Eisprung gar nicht mehr statt, sodass eine Schwangerschaft (zumindest auf natürliche Weise) nicht mehr möglich ist. Wichtig: Sie können bis zu einem Jahr nach der allerletzten Monatsblutung noch potenziell schwanger werden, und sollten verhüten, sofern Sie dies verhindern möchten. 

Der Grund hierfür ist, dass es sich bei der – vermuteten – letzten Periode häufig doch noch nicht um die finale Monatsblutung handelt, und es doch noch zu einem Zyklus kommt. (Quelle: msd.com)

Wie tragen diese hormonellen Veränderungen zu den häufigen Symptomen in den Wechseljahren bei?

Glücklicherweise sind nicht alle Frauen im gleichen Maße von Wechseljahressymptomen betroffen: Rund ⅓ aller Frauen bleibt verschont, andere haben nur mit mäßigen Symptomen zu kämpfen. (Quelle: wechseljahre-verstehen.de)

Die sinkenden Hormonwerte zeigen in vielen Fällen jedoch folgende Symptome:

  • Depressive Verstimmung
  • Hitzewallungen
  • Herzklopfen
  • Gewichtszunahme
  • Nervosität
  • Trockene Haut
  • Dünner werdendes Haar/Haarausfall
  • Erschöpfung
  • Schlafstörungen

Für ⅓ aller Frauen kann diese Lebensphase besonders fordernd werden, sodass die Symptome der Menopause behandelt werden müssen. 

Welcher Zusammenhang besteht zwischen den hormonellen Umstellungen und der Gewichtszunahme in den Wechseljahren?

Viele Frauen beobachten, dass Sie in den Wechseljahren an Gewicht zunehmen, ohne Ihre Lebensgewohnheiten bewusst geändert zu haben. 

Das liegt unter anderem daran, dass die Muskelmasse mit steigendem Lebensalter sinkt, und somit auch der Grundumsatz geringer wird – sofern man dem nicht entgegenwirkt. Dies kann dazu führen, dass der Stoffwechsel langsamer wird. 

Doch das ist nicht der einzige Grund für die Gewichtszunahme in den Wechseljahren: Auch der ausbleibende Eisprung spielt hier eine Rolle, da er für den Körper einen hohen Energieaufwand erfordert. Bleibt dieser aus, wird die Energie hierfür eingespart. 

Häufig beobachten Frauen in den Wechseljahren eine Gewichtszunahme am Bauch. Dies geschieht, weil der Körper weniger weibliche Hormone (Östrogen und Progesteron) und dafür mehr Testosteron produziert. Dies hat oftmals Folgen für die Körperfettverteilung.

Dennoch sehen einige Experten den generellen Muskelabbau mit steigendem Lebensalter als Hauptgrund für die Gewichtszunahme von Frauen – aber auch Männern. (Quelle: focus-arztsuche.de)

Was sind die Vorteile und möglichen Risiken einer Hormonersatztherapie für Frauen in den Wechseljahren?

Viele Frauen möchten Ihre Wechseljahrsbeschwerden mit einer Hormonersatztherapie lindern. Eine solche Therapie kann zwar viele Vorteile, jedoch auch einige Nachteile mit sich bringen. (Quelle: gyn-obermenzing.de)

Zu den Vorteilen zählen unter anderem:

  • Verbesserung von Stoffwechsel, Blutzuckerwerten und Blutdruck
  • Geringeres Risiko für Herzinfarkte oder Diabetes
  • Bessere Schlafqualität und Stimmung
  • Weniger Haarausfall, fülligeres Haar
  • Bekämpfung von trockenen Augen
  • Verbesserung von Knochen- und Gelenkproblemen

Allerdings gibt es leider auch einige Nachteile, die Sie beachten sollten:

  • Östrogene + Gestagene zusammen können zu einem erhöhten Brustkrebsrisiko führen
  • Die orale Östrogeneinnahme kann das Thrombose- und Schlaganfallrisiko steigern

Pflanzliche Hormone im Vergleich zu traditionellen Hormontherapien. Was ist besser?

Pflanzliche Hormone, sogenannte Phytohormone, werden immer beliebter – gerade bei Frauen, die nur leichte oder mäßige Wechseljahrsbeschwerden haben. Zu diesen zählen beispielsweise Isoflavone (oft aus der Sojabohne) oder Rotklee.

Bei der Anwendung sollten Sie am besten auf den Testsieger des jeweiligen Produktes setzen und die Einnahme vorher mit Ihrem Arzt abklären, da es auch hier zu Nebenwirkungen kommen kann.

Auch ist die Wirksamkeit vieler Phytohormone nicht ausreichend belegt. (Quelle: gesundheitsinformation.de)

Was sollten Frauen beachten, bevor sie sich für eine Hormonbehandlung in den Wechseljahren entscheiden?

Jede Frau sollte selbst entscheiden, wie Sie mit dem Wandel der Hormone in den Wechseljahren umgeht. Wichtig zu wissen ist, dass es Möglichkeiten gibt, die Beschwerden zu lindern.

Sollten Sie sich für eine Hormonersatztherapie entscheiden, ist es wichtig, mit Ihrem Arzt gemeinsam mögliche Risikofaktoren (beispielsweise Rauchen) abzuklären. Frauen, die an einer hormonabhängigen Brustkrebserkrankung leiden oder gelitten haben, sollten keine Hormontherapie beginnen. (Quelle: frauenaerzte-im-netz.de)

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Dr. med. Marinela Adamescu, Allgemeinmedizinerin
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Letzte Aktualisierung am 05/12/2023

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