Die 4 Phasen der Wechseljahre

Nützliche Tipps, mit denen Frauen Ihre Beschwerden lindern können

  • Sie erfahren, in welche 4 Phasen sich die Wechseljahre bei Frauen gliedern
  • Wir verraten Ihnen, welche Beschwerden während den Wechseljahren auftreten
  • Sie erhalten nützliche Tipps, mit denen Sie die Beschwerden lindern können
  • Wir verraten Ihnen, welche emotionalen Veränderungen oftmals eintreten.

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Die Wechseljahre sind eine natürliche Phase im Leben jeder Frau, die oft von vielen Veränderungen begleitet wird. Während einige Frauen diese Zeit ohne größere Beschwerden durchlaufen, kann sie für andere zu einer Herausforderung werden.

Die körperlichen und emotionalen Veränderungen, die mit den Wechseljahren einhergehen, können oft überwältigend sein und viele Fragen aufwerfen.

Was sind die 4 Phasen der Wechseljahre und wie verlaufen sie chronologisch?

Die Wechseljahre sind ein natürlicher biologischer Prozess, durch den Frauen gehen, wenn ihre reproduktive Lebensphase endet. Dieser Prozess erstreckt sich über einen längeren Zeitraum und wird in vier Hauptphasen unterteilt. (Quelle: xbyx.de)

Prämenopause

Die Prämenopause ist die erste Phase der Wechseljahre und beginnt in der Regel in den 40ern, manchmal auch früher. Während dieser Phase produziert der Körper weniger Östrogen und Progesteron, die für den Menstruationszyklus verantwortlich sind.

Das kann zu unregelmäßigen Perioden und anderen leichten Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen führen. Die Prämenopause dauert normalerweise bis zur letzten Menstruation und kann mehrere Jahre dauern.

Perimenopause

In dieser Phase nimmt die Produktion von Östrogen dramatisch ab, und Frauen können intensivere Symptome wie häufige Hitzewallungen, Schlafprobleme, emotionale Schwankungen und vaginale Trockenheit erleben. Die Perimenopause kann einige Jahre dauern und endet ein Jahr nach der letzten Menstruation.

Menopause

Die Menopause ist der Zeitpunkt, an dem eine Frau ihre letzte Menstruation hat. Dies wird rückwirkend nach einem Jahr ohne Menstruation festgestellt. In dieser Phase haben die Eierstöcke aufgehört, Eier freizusetzen, und die Produktion von Östrogen und Progesteron ist stark reduziert.

Typische Symptome wie Hitzewallungen und Schlafprobleme können weiterhin auftreten, sind jedoch oft weniger intensiv als in der Perimenopause.

Postmenopause

Die Postmenopause ist die Phase nach der Menopause. Während dieser Zeit können die meisten der belastenden Symptome, die mit den Wechseljahren verbunden sind, nachlassen, obwohl einige Frauen weiterhin Beschwerden wie vaginale Trockenheit oder Harninkontinenz erleben können.

Frauen in der Postmenopause haben ein höheres Risiko für Osteoporose und Herzerkrankungen aufgrund des niedrigen Östrogenspiegels. Es ist daher wichtig, sich während dieser Phase um die eigene Gesundheit zu kümmern, einschließlich einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und regelmäßiger Gesundheitschecks.

Wie unterscheiden sich die Symptome in den vier Phasen

Die Symptome und Erfahrungen in jeder Phase der Wechseljahre können variieren, da der Hormonspiegel im Körper einer Frau während dieser Phasen schwankt. Die häufigsten Symptome haben wir an dieser Stelle aufgelistet (Quellen: frauengesundheitsportal.de):

Prämenopause

  • Unregelmäßige Menstruationszyklen
  • Leichte Hitzewallungen
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen

Perimenopause

  • Intensive Hitzewallungen
  • Nächtliche Schweißausbrüche
  • Vaginale Trockenheit
  • Schlafprobleme
  • Emotionale Schwankungen 
  • Unregelmäßige Menstruation

Menopause

  • Menstruation stoppt vollständig
  • Hitzewallungen
  • Schlafprobleme
  • Vaginale Trockenheit

Postmenopause

  • Gelegentliche vaginale Trockenheit
  • Risiko von Osteoporose & Herzerkrankungen

Gibt es eine bestimmte Phase der Menopause, die als die schwierigste empfunden wird?

Jede Frau hat ihre einzigartige Kombination von genetischen, psychologischen, sozialen und gesundheitlichen Faktoren, die ihre Wechseljahrs-Erfahrung beeinflussen. Daher kann für manche Frauen die Perimenopause, während für andere die Prämenopause oder Postmenopause besonders herausfordernd sein.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Wechseljahre nicht für alle Frauen problematisch sind. Einige Frauen durchlaufen diese Phase mit minimalem Unbehagen, während andere ernsthafte Beschwerden haben. 

Welche physiologischen und emotionalen Veränderungen sind mit den einzelnen Phasen verbunden?

Die Wechseljahre sind von einer Vielzahl von physiologischen und emotionalen Veränderungen begleitet, die in verschiedenen Phasen auftreten können. 

Prämenopause

Physiologische Veränderungen

  • Unregelmäßige Menstruationszyklen
  • Leichte Hitzewallungen und Nachtschweiß
  • Veränderungen im Schlafmuster
  • Mögliche Gewichtszunahme
  • Leichter Haarausfall
  • Verminderte Fruchtbarkeit

Emotionale Veränderungen

  • Stimmungsschwankungen
  • Reizbarkeit
  • Müdigkeit
  • Gelegentliche Angst oder Nervosität
  • Geringes Selbstwertgefühl

Perimenopause

Physiologische Veränderungen

  • Intensivere Hitzewallungen und Nachtschweiß
  • Vaginale Trockenheit und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Schlafprobleme und Schlaflosigkeit
  • Muskelschmerzen und Gelenkbeschwerden
  • Verminderte Libido
  • Unregelmäßige Menstruationszyklen

Emotionale Veränderungen

  • Intensivierte Stimmungsschwankungen
  • Reizbarkeit und Wutausbrüche
  • Angstzustände und Panikattacken
  • Depressive Verstimmungen
  • Erschöpfung und Stress

Menopause

Physiologische Veränderungen

  • Vollständiges Ende der Menstruation
  • Stabil niedriger Östrogenspiegel
  • Vaginale Trockenheit und dünnere Vaginalwände
  • Verlangsamter Stoffwechsel
  • Osteoporose-Risiko steigt
  • Haut- und Haarveränderungen

Emotionale Veränderungen

  • Erleichterung über das Ende der Menstruation
  • Positive Veränderungen im Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl
  • Gelegentliche Hitzewallungen und Schlafprobleme können anhalten
  • Akzeptanz und Anpassung an die neuen Lebensphasen

Postmenopause

Physiologische Veränderungen

  • Stabil niedriger Östrogenspiegel
  • Fortgesetzte vaginale Trockenheit und mögliche Harninkontinenz
  • Erhöhtes Risiko für Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Verlangsamter Stoffwechsel
  • Veränderungen in Hauttextur und Elastizität

Emotionale Veränderungen

  • Erleichterung und Akzeptanz des neuen Lebensabschnitts
  • Steigendes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
  • Akzeptanz des Älterwerdens

Gibt es spezifische Interventionen oder Behandlungen, die in einer bestimmten Phase wirksamer sind?

Hier sind einige Möglichkeiten, die in den verschiedenen Phasen der Wechseljahre helfen können. (Quelle: frauengesundheitsportal.de)

Prämenopause und Perimenopause

  • Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und magerem Eiweiß
  • Körperliche Aktivität kann Hitzewallungen reduzieren, die Stimmung verbessern und die Schlafqualität erhöhen.
  • Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation und tiefes Atmen können helfen, mit Stress umzugehen.
  • Linderung durch natürliche Ergänzungen wie Sojaprodukte, Black Cohosh oder Akupunktur.

Menopause

  • Hormonersatztherapie (HRT): HRT kann helfen, viele der Symptome der Menopause zu lindern, einschließlich Hitzewallungen, Schlafproblemen und vaginaler Trockenheit.
  • Vaginale Östrogencremes: Diese Cremes können helfen, vaginale Trockenheit und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr zu lindern.

Postmenopause

  • Osteoporose-Prävention: Kalzium- und Vitamin-D-Supplemente sowie regelmäßige Gewichtsbelastungsübungen können helfen, Osteoporose zu verhindern oder zu verzögern.
  • Herz-Kreislauf-Gesundheit: Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Blutdruckkontrolle sind entscheidend für die Herzgesundheit nach den Wechseljahren.
  • Vorsorgeuntersuchungen: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitschecks sind wichtig, um mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Wie können sich Frauen am besten auf die einzelnen Phasen und die Übergänge zwischen ihnen vorbereiten?

Sich auf die verschiedenen Phasen der Menopause und die Übergänge zwischen ihnen vorzubereiten, erfordert eine Kombination aus Bildung, Selbstfürsorge und einem unterstützenden Netzwerk. Hier sind einige Strategien, wie Frauen sich am besten auf jede Phase vorbereiten können:

Bildung

Informationen über die verschiedenen Phasen der Menopause, ihre Symptome und Behandlungsmöglichkeiten aus vertrauenswürdigen Quellen wie medizinischen Websites, Büchern und Gesundheitsorganisationen einzuholen, ist ratsam.

Die Konsultation von einem Arzt, um Fragen zu stellen, Bedenken zu besprechen und Empfehlungen zu erhalten, ist ebenfalls äußerst wichtig.

Selbstfürsorge

Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf können helfen, das körperliche Wohlbefinden zu verbessern und den Übergang zwischen den Phasen zu erleichtern. Stressbewältigungsstrategien wie Meditation, Yoga oder Atemübungen können dabei helfen, den emotionalen und mentalen Stress zu reduzieren.

Regelmäßige Gesundheitschecks, einschließlich Brust- und Beckenuntersuchungen sowie Knochen- und Herz-Kreislauf-Screenings, sind wichtig, um potenzielle Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen.

Unterstützendes Netzwerk

Die Aussprache mit engen Freunden und Familienmitgliedern über Ihre Erfahrungen kann hilfreich sein. Ein unterstützendes soziales Netzwerk kann emotionalen Rückhalt bieten.

Auch eine Selbsthilfegruppe für Frauen in den Wechseljahren kann sinnvoll sein. Der Austausch von Erfahrungen mit anderen Frauen, die ähnliche Herausforderungen durchmachen, kann sehr hilfreich sein.

Bei Bedarf kann auch die Unterstützung eines Therapeuten oder Beraters helfen, insbesondere wenn emotionale Herausforderungen wie Depression oder Angst auftreten.

Flexibilität und Akzeptanz

Selbstliebe und Selbstakzeptanz sind während dieser Zeit besonders wichtig.

Indem Frauen sich gut informieren, auf Ihre Gesundheit achten, ein starkes soziales Netzwerk aufbauen und sich anpassen können, können die verschiedenen Phasen der Menopause und die Übergänge zwischen ihnen besser bewältigt werden.

Es ist wichtig zu betonen, dass jede Frau unterschiedlich ist, und daher sollte die Herangehensweise an die Menopause individuell angepasst werden.

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Medizinisch- fachlich geprüft
Dr. med. Marinela Adamescu, Allgemeinmedizinerin
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Letzte Aktualisierung am 04/12/2023

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