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Tadalafil Wirkung und Nebenwirkungen

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Hat Ihnen Ihr Arzt Tadalafil zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion verschrieben und Sie möchten sich jetzt genauer über den PDE-5-Hemmer informieren? Dann sind Sie bei DoktorABC genau richtig. Hier erfahren Sie nämlich nicht nur alles zu Wirkung und eventuellen Nebenwirkungen von Tadalafil, sondern können sich auch diskret Folgerezepte ausstellen lassen und Potenzmittel schnell und bequem online bestellen.

Wie wirkt Tadalafil?

Bei Tadalafil handelt es sich um einen sogenannten PDE-5-Hemmer, der erwachsenen Männern zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion verschrieben werden kann. PDE-5 ist die Abkürzung für das Enzym Phosphodiesterase-5, das in der glatten Muskulatur des Penisschwellkörpers und in der Lungenarterie vorkommt. Nach sexueller Erregung ist PDE-5 dafür zuständig, dass das Glied wieder erschlaffen kann. Dazu spaltet PDE-5 den Botenstoff cGMP (cyclisches Guanosinmonophosphat). cGMP entsteht bei sexueller Stimulation und entspannt die Muskulatur der Blutgefäße im Penis, wodurch die Blutzufuhr erhöht und das Glied steif wird. Die Einnahme von Tadalafil hindert das Enzym PDE-5 am verfrühten Abbau von cGMP. Die Erektion wird so dauerhafter und fester.

Wie lange hält die Tadalafil wirkung an und was unterscheidet Tadalafil von anderen Potenzmitteln?

Tadalafil ist einer von vier in Deutschland zugelassenen Wirkstoffen zur Behandlung von dauerhaften Erektionsstörungen. Dabei unterscheidet sich Tadalafil in mehreren wesentlichen Punkten von Potenzmitteln mit den anderen drei Arzneistoffen (Sildenafil, Vardenafil und Avanafil). Der wichtigste Unterschied liegt in der langen Wirkungsdauer von Tadalafil.

  1. Lange Tadalafil wirkungsdauer: PDE-5-Hemmer mit Sildenafil und Vardenafil wirken im Schnitt vier bis fünf Stunden. Nach Einnahme des Potenzmittels Spedra mit dem erst 2014 zugelassenen Wirkstoff Avanafil kann der erektionsverbessernde Effekt sechs bis maximal zwölf Stunden anhalten. Tadalafil toppt diese Zahl noch und kann Anwendern sogar bis zu 36 Stunden nach der Einnahme noch zu einer für befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichenden Erektion verhelfen.

  2. Möglicherweise leicht verzögerter Wirkeintritt von Tadalafil: Generell wird eine Einnahme von Potenzmitteln bei Bedarf rund 30 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr empfohlen. Im Schnitt am schnellsten setzt die Wirkung mit Avanafil nach bereits 15-30 Minuten ein, gefolgt von Vardenafil mit 25-60 Minuten und Sildenafil mit 30-60 Minuten. Nach Tadalafil-Gabe ist der maximale Plasmaspiegel im Blut erst nach zwei Stunden erreicht. Der erektionsverbessernde Effekt stellt sich im Regelfall nach 60 Minuten ein, aber auch ein schnellerer Wirkeintritt nach bereits 15 Minuten ist möglich.

  3. Einsatz zur Dauertherapie: In der niedrigsten Dosierung von 5 mg kann Tadalafil auch zur täglichen Einnahme verschrieben werden. Das ermöglicht den Anwendern mehr sexuelle Planungsfreiheit und spontanen Geschlechtsverkehr zu jedem Zeitpunkt im Laufe der Behandlung.

  4. Zusätzliche Anwendungsgebiete: Der Wirkstoff Tadalafil ist nicht nur als Potenzmittel zugelassen, sondern kann auch zur Behandlung des unteren Harntrakts infolge einer gutartigen Prostatavergrößerung oder bei Bluthochdruck der Lungenarterie zum Einsatz kommen.

  5. Tadalafil kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Auch sehr fetthaltige Speisen verzögern den Wirkeintritt nicht, was bei anderen Potenzmitteln durchaus der Fall sein kann.

Was sind mögliche Nebenwirkungen von Tadalafil?

Potenzmittel sind Medikamente und können damit wie alle anderen Arzneimittel auch unerwünschte Begleiterscheinungen haben. Grundsätzlich ähneln sich die vier in Deutschland zugelassenen PDE-5-Hemmer in Bezug auf ihre Nebenwirkungen. Bei Sildenafil-Anwendern kann es im Vergleich etwas öfter zu Sehstörungen kommen, während Rücken- und Muskelbeschwerden am Tag nach der Einnahme hauptsächlich bei Tadalafil-Patienten zu beobachten sind.

Zu den weiteren häufigen Tadalafil-Nebenwirkungen, die bis zu einen von zehn Behandelten betreffen können, zählen Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase und Verdauungsstörungen.

Bis zu einer von 100 Tadalafil Anwendern klagt über Schwindel (vor allem Männer über 75 Jahre), Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, verschwommenes Sehen, Augenschmerzen, Schwierigkeiten beim Atmen, Blut im Urin, verlängerte Erektion, Herzklopfen oder Herzrasen, hohen oder niedrigen Blutdruck, Nasenbluten, Ohrgeräusche (Tinnitus), Schwellung von Händen, Füßen oder Knöcheln und Müdigkeit.

Seltene Tadalafil-Nebenwirkungen betreffen höchstens einen von 1.000 Behandelten und können sein: Ohnmacht, Krampfanfälle und vorübergehender Gedächtnisverlust, Schwellungen der Augenlider, rote Augen, plötzliche Schwerhörigkeit oder Taubheit, Verschlechterung oder Verlust des Sehvermögens, Nesselsucht (juckende, rote Erhebungen der Haut), Penisblutung, Blut im Sperma und vermehrtes Schwitzen.

Auch schwere Nebenwirkungen von Tadalafil wie Herzinfarkt und Schlaganfall kommen nur selten vor und betreffen meist Patienten, die schon vor der Einnahme des Potenzmittels an Herzerkrankungen litten.

Migräne, Gesichtsschwellungen, schwerwiegende allergische Reaktionen, unregelmäßiger Herzschlag, Herzenge (Angina pectoris), plötzlicher Herztod sowie Erkrankungen, die den Blutfluss zum Auge beeinträchtigen, zählen ebenso zu den seltenen Tadalafil-Nebenwirkungen, konnten bisher allerdings nicht in klinischen Studien bestätigt werden.

Wenn Sie bei sich selbst Nebenwirkungen in Zusammenhang mit der Einnahme von Tadalafil feststellen, sollten Sie Ihren Arzt unbedingt darüber informieren. Vielleicht ist eine andere Behandlung besser für Sie geeignet. Es gibt allerdings auch ein paar Tadalafil-Nebenwirkungen, bei deren Auftreten Sie die Anwendung des Medikaments sofort abbrechen sollten:

  • Allergische Reaktionen, einschließlich Hautausschläge
  • Brustschmerzen (Bitte beachten Sie, dass diese keinesfalls mit Nitraten behandeln dürfen.)
  • Priapismus (eine verlängerte und möglicherweise schmerzhafte Erektion von über vier Stunden)
  • Plötzlicher Verlust der Sehfähigkeit

Neben den Tadalafil-Nebenwirkungen sollten Sie auch mögliche Wechselwirkungen des Medikaments mit anderen Arzneimitteln berücksichtigen. Bei gleichzeitiger Behandlung mit den folgenden Medikamenten wird Tadalafil nur sehr langsam abgebaut, was den Effekt des Wirkstoffs in einem gesundheitsgefährdenden Maß verstärken könnte:

  • Organische Nitrate oder Stickstoffoxid-Donatoren zur Behandlung von Angina pectoris. Sie können die blutdrucksenkende Tadalafil-Wirkung in lebensgefährlichem Ausmaß erhöhen.
  • Aus demselben Grund nicht einnehmen dürfen Sie Tadalafil bei gleichzeitiger Gabe von Riociguat zur Behandlung von hohem Blutdruck in der Lunge (mit oder ohne Blutgerinnseln).
  • Alpha-Blocker zur Behandlung von Bluthochdruck oder Harnwegsproblemen bei einer gutartigen Prostatavergrößerung
  • Andere Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck
  • 5-Alpha-Reduktase-Hemmer zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung
  • Ketoconazol-Tabletten zur Behandlung von Pilzinfektionen
  • Proteasehemmer zur Behandlung von AIDS oder HIV-Infektionen
  • Das Antibiotikum Erythromycin
  • Andere Medikamente zur Behandlung der erektilen Dysfunktion

Neben Arzneimitteln können auch Grapefruit-Enzyme einen ähnlichen Effekt auslösen. Um das Risiko für Nebenwirkungen möglichst gering zu halten, sollten Sie Tadalafil deshalb nicht zusammen mit Grapefruit-Produkten aller Art einnehmen.

Im Gegensatz dazu können das Antibiotikum Rifampicin und die krampflösenden Mittel Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin zu einem verstärkten Abbau des PDE-5-Hemmers führen, was die erektionsverbessernde Tadalafil-Wirkung mindern oder ganz aufheben könnte.

Welche Folgen hat eine Überdosierung von Tadalafil?

Wenn Sie versehentlich zu viel des Wirkstoffs eingenommen haben, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Eine Überdosierung kann das Risiko für Tadalafil-Nebenwirkungen erhöhen, insbesondere kann es zu Kopfschmerzen, verstopfter Nase und Sehstörungen kommen. Aber auch schwerere Nebenwirkungen wie eine Dauererektion über mehrere Stunden sind möglich.

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