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Salbutamol Nebenwirkungen

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1969 kam Salbutamol in England auf den Markt. Es ist das erste selektive Beta-2-Sympathomimetikum, welches zugelassen wurde. Später erhielt Salbutamol auch in anderen Ländern wie Deutschland oder der Schweiz eine Zulassung.

Das besondere an Salbutamol Spray ist seine selektive Wirkung. Wird der Wirkstoff inhaliert, beeinflusst er fast hauptsächlich die Betarezeptoren der Lunge. Andere Körperregionen werden kaum in Mitleidenschaft gezogen, wodurch das Nebenwirkungsspektrum in Vergleich zu vielen anderen Präparaten besonders gering ausfällt.

Wie jedes Arzneimittel besteht jedoch auch mit der Inhalation von Salbutamol, ein Risiko, von Nebenwirkungen betroffen zu sein. In diesem Artikel erfahren Sie deshalb alles Wichtige über die Nebenwirkungen von Salbutamol.

Wer sollte Salbutamol Nebenwirkungen besonders im Blick behalten?

Grundsätzlich sind Nebenwirkungen bei jedem Anwender möglich, müssen jedoch nicht auftreten. Die folgenden Risikogruppen sollten Salbutamol jedoch nur anwenden, wenn Risiken und Nutzen mit einem Arzt abgewogen wurden.

Personen mit Herzerkrankungen wie Herzschwäche oder einer Neigung zu Herzrhythmusstörungen sollten entsprechend wissen, dass insbesondere das Risiko für Herzrhythmusstörungen mit schnellen Herzschlag bei ihnen erhöht ist. 

Auch Betroffene von Bluthochdruck und Menschen, die Betablocker einnehmen, gelten als Risikogruppe. Bedenken Sie, dass Salbutamol den Blutdruck zusätzlich erhöhen kann. Von der Kombination von Betablockern und Salbutamol wird zudem abgeraten, da sich die beiden Medikamente gegenseitig in ihrer Wirkung abschwächen.

Menschen, die unter einem Kaliummangel leiden, sollten Salbutamol ebenfalls nur unter besonderer Vorsicht anwenden, da Salbutamol den Kaliumspiegel zusätzlich senken kann. Hier sollten die Kaliumwerte regelmäßig von einem Arzt geprüft werden.

Schwangere und stillende Mütter sollten Salbutamol ebenfalls nicht ohne ärztlichen Rat anwenden.

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Was sind die Nebenwirkungen von Salbutamol?

Wie bei jedem Arzneimittel können auch mit der Verwendung von Salbutamol Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht jeden Anwender betreffen müssen. Grundsätzlich wird die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen durch Salbutamol im Vergleich zu vielen anderen Asthmamedikamenten als eher gering eingestuft. Da sich der Wirkstoff selektiv auf die Rezeptoren der Lunge auswirkt, werden andere Körperregionen nur in geringem Maß beeinträchtigt.

Die Wahrscheinlichkeit und Intensität möglicher Nebenwirkungen hängt unter anderem von der Wirkstoffmenge, Häufigkeit der Anwendung und der Darreichungsform ab. Während Nebenwirkungen mit dem Salbutamol Spray bloß gelegentlich auftreten, ist bei Tabletteneinnahme von Salbutamol häufiger mit Nebenwirkungen zu rechnen. Allerdings steigt auch hier die Wahrscheinlichkeit erst im Rahmen einer langfristigen Tabletteneinnahme.

Passt auf

Menschen, die unter einem Kaliummangel leiden, sollten Salbutamol ebenfalls nur unter besonderer Vorsicht anwenden.

Salbutamol Dosieraerosol: Nebenwirkungen

Am häufigsten kommt es mit der Inhalation von Salbutamol zu folgenden kurzfristigen Nebenwirkungen:

  • Kopfschmerzen
  • Zittern
  • Herzklopfen

Hierbei handelt es sich meist um vorübergehende Beschwerden, die im weiteren Behandlungsverlauf von allein abklingen.

Gelegentlich (bei bis zu einem von 100 Anwendern) können sogenannte Palpitationen auftreten. Sie beschreiben einen Herzschlag, der von Betroffenen als ungewöhnlich wahrgenommen wird. Der Herzschlag kann sich beispielsweise ungewöhnlich schnell oder stark anfühlen.

Weiterhin treten gelegentlich Reizungen im Mund- und Rachenbereich auf. Um die Wahrscheinlichkeit dieser Nebenwirkung von Salbutamol zu vermindern, sollten Betroffene ihren Mund nach der Inhalation möglichst ausspülen. Des Weiteren können gelegentlich Muskelkrämpfe auftreten.

Bei maximal einem von 1.000 Anwendern ist ein Kaliummangel möglich. Typische Beschwerden bei Kaliummangel sind unter anderem Kopfschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme und Kreislaufbeschwerden.

Sehr selten (bei bis zu einem von 10.000 Anwendern) sind folgende schwerwiegende Nebenwirkungen möglich:

  • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Übersäuerung des Blutes (Laktatazidose)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Paradoxer Bronchospasmus

Konsultieren Sie bei dem Verdacht auf eine schwerwiegende Nebenwirkung immer einen Arzt.

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Wie lange dauert die Nebenwirkung von Salbutamol?

Wie lange Nebenwirkungen bei den Betroffenen anhalten, lässt sich nicht spezifisch beantworten. Die Dauer der Beschwerden ist bei jedem Menschen individuell unterschiedlich und hängt von diversen Faktoren wie dem allgemeinen Gesundheitszustand oder der Schwere der entsprechenden Nebenwirkung ab.

Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass die häufigsten Salbutamol-Nebenwirkungen (Kopfschmerzen, Zittern und Herzklopfen) glücklicherweise meist nur zu Beginn der Therapie auftreten. Spätestens nach zwei Wochen verschwinden die Beschwerden in der Regel von allein.

Einige Anwender bemerken außerdem die Salbutamol-Nebenwirkung eines ungewöhnlichen Herzschlags. Herzstolpern, -rasen oder -klopfen treten meist phasenweise auf. Der ungewöhnliche Herzrhythmus hält normalerweise mindestens 30 Sekunden lang an. Bemerken Sie des Öfteren einen ungewöhnlichen Herzschlag, sollten die Beschwerden ärztlich abgeklärt werden.

Die aufgelisteten schwerwiegenden Nebenwirkungen klingen im Regelfall nicht ohne ärztliche Behandlung ab. Rufen Sie bei schweren Nebenwirkungen immer einen Arzt. Grundsätzlich sollte ärztlicher Rat immer in Anspruch genommen werden, wenn Nebenwirkungen den Betroffenen belasten oder über einen längeren Zeitraum auftreten.

Wichtig

Personen mit Herzerkrankungen wie Herzschwäche oder einer Neigung zu Herzrhythmusstörungen sollten entsprechend wissen, dass insbesondere das Risiko für Herzrhythmusstörungen mit schnellen Herzschlag bei ihnen erhöht ist.

Hat Salbutamol eine spezifische Nebenwirkung mit Alkohol?

Im Allgemeinen ist Asthmatikern und Menschen mit COPD von dem übermäßigen Konsum alkoholischer Getränke abzuraten. Sicher sind die allgemeinen gesundheitsschädlichen Auswirkungen den meisten Menschen bewusst. Eine Studie der Loyola Universität Chicago belegte zudem, dass übermäßiger Alkoholkonsum für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen besonders negative Auswirkungen haben kann. Denn häufiger oder hoher Alkoholkonsum kann den Entzündungsgrad der Atemwege erhöhen und Atemwegserkrankungen entsprechend verstärken.

Für Personen mit allergischem Asthma stellt Alkohol ein besonders hohes Risiko dar. Schuld daran ist der Botenstoff Histamin, welcher bei allergischen Reaktionen ausgeschüttet wird. Viele alkoholische Getränke enthalten ebenfalls Histamine, wodurch der Konsum einen allergischen Asthmaanfall auslösen kann. Einige Betroffene könnten nun auf die Idee kommen, Salbutamol vorsorglich vor dem “Allergenkontakt” zu inhalieren. Davon ist jedoch stark abzuraten, denn Alkohol und Salbutamol bilden keine gute Kombination.

Salbutamol kann sich in Kombination mit dem Genuss alkoholischer Getränke negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Entsprechend können beispielsweise folgende Herz-Kreislauf-Beschwerden auftreten:

  • Blutdruckveränderungen
  • Herzbeschwerden wie z. B. Rhythmusstörungen oder Herzrasen
  • Schwindel
  • Ohnmacht
  • Kreislaufkollaps

Wenn Sie nicht gänzlich auf Alkohol verzichten möchten, lassen Sie sich von einem Arzt beraten, in welchen Mengen der Genuss alkoholischer Getränke in Ihrer individuellen Situation möglich ist.

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