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COPD & Asthma

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Überblick und Unterscheidung

Etwa jeder zwanzigste Erwachsene in Deutschland hat Asthma und jeder achte über 40-Jährige Deutsche leidet an COPD. Dass ein Patient sowohl an Asthma als auch an COPD leidet, kommt allerdings relativ selten vor. 

Die Mischform der beiden Erkrankungen wird als ACOS (Asthma-COPD-Overlap-Syndrom) bezeichnet und bringt im Regelfall schubweise starke Beschwerden und eine rapide Verschlechterung der Lungenfunktion mit sich. 

Die Ähnlichkeit der Symptome kann mitunter verwirrend sein. Asthma und COPD sind allerdings zwei unterschiedliche Krankheiten, deren Symptome und Ursachen auf den ersten Blick nahezu identisch erscheinen. Bei beiden liegt jedoch eine chronische Lungenkrankheit vor. Husten und Atemnot sind die Hauptkennzeichen von Asthma, ebenso wie von COPD. Eine gezielte, sorgfältige Betrachtung der Symptome und Ursachen kann Ihnen helfen die zugrunde liegende Krankheit zu identifizieren. 

COPD ist die internationale Abkürzung für Chronic Obstructive Pulmonary Disease. Zu Deutsch, eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Die Betroffenen leiden an einer krankhaften Verengung (Obstruktion) der Atemwege, die durch eine dauerhafte Reizung der Lunge mit Luftschadstoffen oder anderen inhalativen Schadstoffen entsteht. Typische Symptome der Erkrankung sind Husten, der von Auswurf begleitet wird und leistungsabhängige Atemnot. Raucher und Passivraucher bilden die zentrale Hochrisikogruppe dieser Krankheit.

Diese chronisch fortschreitende Lungenkrankheit zählt zweifelsohne zu den modernen Zivilisationskrankheiten unserer modernen Gesellschaft und ist international weit verbreitet. In Deutschland sind rund 10 % der Bevölkerung betroffen, das entspricht acht Millionen Menschen.

COPD oder Asthma? Woran leide ich?

Erstaunlich ist ebenfalls die hohe Dunkelziffer von COPD: 40% der Betroffenen wissen nicht, dass sie an der Krankheit leiden. Dieser Umstand macht es umso wichtiger, sich über die Anzeichen dieser chronischen Lungenfunktionserkrankung zu informieren, um diese möglichst früh erkennen können.

Hier die Hauptunterschiede in Bezug auf die Krankheitsbeschwerden:

  • Atemnot bei Asthma zeigt sich anfallsartig, bei COPD tritt sie bei körperlicher Anstrengung oder bei Verschlechterung der Krankheit sogar dauerhaft auf.
  • Bei Asthma ist trockener Husten der Regelfall, während COPD-Husten oft mit zähem Auswurf verbunden ist. 
  • Asthmatische Hustenanfälle treten häufig nachts auf, COPD-Patienten müssen den Schleim dagegen vermehrt morgens abhusten.
  • Asthmatiker können zwischen zwei Anfällen durchaus über die volle Lungenfunktion ohne jede Einschränkung beim Atmen verfügen, während die Lungenfunktionseinschränkung bei COPD meist irreversibel ist.
  • COPD-Beschwerden verschlechtern sich schubweise und werden immer gravierender (eine Verschlechterung ist zwar typisch für COPD, kann aber auch bei Asthmatikern auftreten).

Hier die wichtigsten Unterschiede der beiden Erkrankungen in einer übersichtlichen Tabelle:

COPD Asthma
Alter Über 40 Jahre Tritt häufig schon im Kindesalter auf
Ursache Rauchen/Schadstoffe Meist Allergene (auch Schadstoffe oder äußere Reize)
Symptome Nehmen im Verlauf der Krankheit langfristig zu
Atemnot: bei Belastung oder sogar dauerhaft
Husten: meist morgens mit Auswurf
Nur bei Anfällen
Atemnot: anfallsartig bei Reizung
Husten: trocken, oft nachts
Behandlung Verengung der Atemwege nur teilweise rückbildungsfähig Verengung der Atemwege kann sich vollständig zurückbilden

Was sind die typischen Symptome von COPD?

Asthma und COPD weisen mitunter einige ähnliche Charakteristika innerhalb ihrer Symptomatik auf. Daher ist es von hoher Wichtigkeit, sich genau über die Unterschiede zwischen Asthma und COPD zu informieren und einen Arzt aufzusuchen, der im Ananmeseprozess die exakte Ursache Ihrer Lungenerkrankung ermitteln wird.

COPD-Patienten werden vor allem morgens von Husten geplagt. Dieser geht mit zähflüssigem Schleim einher, der „abgehustet“ werden muss um den Patienten Erleichterung zu verschaffen. Hinzu kommt Atemnot, die zunächst nur bei körperlicher Belastung auftritt, im späteren Verlauf der Erkrankung aber auch bei alltäglichen Aktivitäten wie Treppensteigen und schließlich sogar im Ruhezustand vorkommen kann. 

Häufig kommt es bei fortgeschrittener COPD zu einem ungewollten Gewichtsverlust, der auf massiv erhöhte Anstrengung beim Atmen zurückzuführen ist.

Welche Ursachen hat COPD?

Die Ursachen dieser chronischen Lungenkrankheit sind jenen von Asthma sehr ähnlich und nicht selten entwickeln Asthmatiker in fortgeschrittenem Alter auch eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung.

15-20 Prozent der COPD-Erkrankungen entstehen durch berufsbedingte Belastungen wie Dämpfe, Chemikalien, Staub und andere Schadstoffe die am Arbeitsplatz vorkommen. Darüber hinaus kann auch erbliche Veranlagung bei der Entwicklung von COPD eine Rolle spielen. 

Neun von zehn COPD-Patienten sind Raucher oder ehemalige Raucher. Während früher weit mehr Männer als Frauen an der Krankheit litten, ist die Verteilung unter den Geschlechtern inzwischen nahezu ausgeglichen. 

Welche Behandlung ist für COPD möglich?

Bei COPD ist nur eine symptomatische Behandlung möglich. Die COPD-Therapie setzt sich normalerweise aus zwei Komponenten zusammen:

Medikamente gegen COPD

COPD-Patienten werden im Regelfall mit atemwegserweiternden Medikamenten behandelt, auch Bronchodilatatoren genannt. Vor allem langwirksame Arzneimittel werden eingesetzt, da eine tägliche Inhalation die verengten Atemwege für bis zu 24 Stunden erweitern und die Atmung erleichtern können. 

Darüber hinaus können kurzwirksame Medikamente bei akuten Anfällen für eine rasche Linderung der Beschwerden angewendet werden. Ein Folgerezept für Ihr COPD-Medikament können Sie sich bequem bei DoktorABC online ausstellen lassen. 

In gewissen Fällen kann ein Arzt bestimmte Impfungen empfehlen, um das Risiko für Entzündungen der unteren Atemwege zu minimieren. Bei fortgeschrittenen COPD können darüber hinaus Langzeitsauerstofftherapie, Heimbeatmung oder auch operative Verfahren erforderlich werden.

Was Sie sonst noch tun können

COPD-Patienten können selbst einiges zu ihrem individuellen Behandlungserfolg beitragen und das Fortschreiten der Krankheit nachhaltig verzögern. Die erste und wichtigste Maßnahme sollte dabei ein sofortiger Rauchstopp sein. 

Darüber hinaus gibt es spezielle Schulungen und Atemtherapien, welche Sie in Anspruch nehmen können. Auch ein Bewegungsprogramm unter professioneller Aufsicht, welches Ihrem Leistungsvermögen angepasst ist, kann sich als hilfreich erweisen. Oft ist auch eine Ernährungsberatung sinnvoll.

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