Warum die richtige Bisoprolol®-Dosierung entscheidend für Ihren Behandlungserfolg ist

Bisoprolol® ist ein Betablocker, der häufig bei Bluthochdruck eingesetzt wird. In diesem Artikel erfahren Sie, wie die optimale Dosierung aussieht. 

  • Bisoprolol® wird häufig bei Bluthochdruck sowie bestimmten Herzerkrankungen verschrieben
  • Da es sich hierbei um einen Betablocker handelt, können Überdosierungen tödlich enden
  • Generell beginnt man mit der kleinstmöglichen Dosis und steigert diese je nach ärztlicher Vorgabe
  • Der Körper muss sich langsam an das Mittel gewöhnen

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Bisoprolol® gilt als gängiges Mittel, um zu hohen Blutdruck zu behandeln und möglichen Folgeerkrankungen vorzubeugen. Zu den weiteren Anwendungsgebieten des Medikaments zählen Angina Pectoris sowie Herzschwäche. Die richtige Bisoprolol®-Dosierung stellt dabei das A und O in der Behandlung dar. Warum die optimale, individuelle Dosierung nicht immer einfach zu ermitteln ist und worauf Sie bei der Einnahme des Medikaments achten sollten, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Wie hoch kann man Bisoprolol® dosieren?

Viele Betroffene fragen sich, wie hoch die Bisoprolol®-Maximaldosis ausfallen darf. Generell gilt natürlich, die Hinweise des behandelnden Arztes zu befolgen und sich an die von ihm vorgegebene Dosis zu halten. Trotzdem: Die maximale Dosis Bisoprolol® sollte ohne explizite ärztliche Begründung 10 mg pro Tag nicht übersteigen.

Unterscheidet sich die Dosierung von Bisoprolol bei Senioren oder Kindern?

Ja, die Dosierung von Medikamenten wie Bisoprolol kann sich je nach Alter und physiologischen Bedingungen der Patienten erheblich unterscheiden. Nur der behandelnde Arzt kann all diese Faktoren berücksichtigen, um die optimale Dosis zu ermitteln.

Ältere Patienten verarbeiten Medikamente oft anders als jüngere Erwachsene. Die Nieren- und Leberfunktion, die für den Abbau und die Ausscheidung von Medikamenten verantwortlich sind, können im Alter abnehmen. Daher wird bei Senioren häufig eine geringere Anfangsdosis empfohlen, um das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern. Die genaue Dosis wird individuell angepasst, abhängig von der Verträglichkeit des Medikaments und dem Therapieziel.

Die Verwendung von Bisoprolol bei Kindern ist weniger gut dokumentiert als bei Erwachsenen, da viele Medikamente aufgrund ethischer und praktischer Überlegungen nicht ausführlich bei Kindern getestet werden.

Falls Bisoprolol bei Kindern eingesetzt werden muss, erfolgt dies mit äußerster Vorsicht und unter genauer ärztlicher Überwachung. Die Dosierung würde wahrscheinlich auf Faktoren wie Alter, Gewicht, allgemeinem Gesundheitszustand und der spezifischen Erkrankung basieren. In vielen Fällen gibt es für Kinder alternative Behandlungsoptionen, die bevorzugt werden könnten.

Wie viel Milligramm Bisoprolol® darf man am Tag einnehmen?

Bei der Einnahme des Medikaments sollte man stets Vorsicht walten lassen, um eine Überdosierung mit Bisoprolol® zu verhindern. Die kann bereits bei Dosierungen über 10 mg auftreten, definitiv jedoch bei Werten über 20 mg pro Tag.

Ist 2.5 mg Bisoprolol® viel?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern kommt auf den individuellen Fall an. Eine Dosierung von Bisoprolol® 2.5 mg kann für den einen Patienten zu hoch, für den anderen zu niedrig sein. In den meisten Fällen wird jedoch einschleichend mit 1,25 mg begonnen und dann entsprechend erhöht, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist.

Bisoprolol® 5 mg Dosierung

In einigen Fällen ist eine Bisoprolol®-5-mg-Dosierung notwendig. Dabei wird täglich eine Tablette des Medikaments eingenommen. Sollte dies nicht ausreichen, kann die Dosis nach ärztlicher Anleitung auf 10 mg oder 20 mg (Letzteres im absoluten Ausnahmefall!) angepasst werden. Erhöhen Sie die Dosis des Betablockers keinesfalls auf eigene Faust, da das lebensbedrohliche Folgen haben kann!

Dosierung Bisoprolol® bei Herzrhythmusstörungen

Doch wie sieht die Bisoprolol®-Dosierung bei Herzrhythmusstörungen aus? Im Allgemeinen wird hier auch mit einer niedrigen Medikamentendosis begonnen – diese wird gesteigert, bis der gewünschte Erfolg eingetreten ist. Eine genaue Pauschalempfehlung gibt es hier leider nicht, da jeder Fall individuell zu betrachten ist.

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Zu den medizinischen Fragen

Kann man Bisoprolol® morgens und abends nehmen?

Die Anwendung morgens wird empfohlen, sofern die Einnahme einer Tablette ausreicht. Einige Patienten müssen das Medikament in Absprache mit ihrem Facharzt jedoch morgens und abends einnehmen, um den nötigen Wirkungsgrad zu erzielen. Das gilt insbesondere bei höheren Dosen.

Sollte man die Dosierung ändern, wenn man akut erkrankt?

Bei akuter Krankheit, insbesondere wenn sie von Fieber, Erbrechen oder Durchfall begleitet wird, kann die Reaktion Ihres Körpers auf Bisoprolol unterschiedlich sein. Dehydration, beispielsweise, kann das Risiko von niedrigem Blutdruck erhöhen, was wiederum bei Patienten, die Bisoprolol einnehmen, zu Problemen führen kann, da das Medikament selbst den Blutdruck senkt und ebenfalls Dehydrierung verursachen kann. (Quelle: mitpflegeleben.de)

Es ist wichtig, keinen plötzlichen Stopp der Medikation vorzunehmen, da dies zu ernsthaften Komplikationen, einschließlich Herzinfarkt und Angina, führen kann. Stattdessen sollte eine Anpassung der Dosierung in Erwägung gezogen werden. Insbesondere, wenn:

  1. Sie an einer Krankheit leiden, die die Flüssigkeits- und Elektrolytbalance stört (wie Magen-Darm-Erkrankungen).
  2. Sie Medikamente einnehmen müssen, die Wechselwirkungen mit Bisoprolol haben, wie einige Husten-, Kälte- oder Allergiemedikamente.
  3. Ihr körperlicher Zustand die metabolische Verarbeitung von Medikamenten beeinträchtigt.

In solchen Fällen ist es unerlässlich, sofort einen Arzt zu befragen. Der Arzt kann entscheiden, ob die Dosis reduziert oder das Medikament vorübergehend abgesetzt werden sollte, bis sich Ihr Zustand verbessert. Die genaue Anpassung hängt von der Schwere Ihrer Symptome, Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, anderen Begleiterkrankungen und der spezifischen Natur Ihrer akuten Krankheit ab.

Was passiert, wenn man zu viel Bisoprolol® einnimmt?

Eine Überdosis des Medikaments sorgt sollte unbedingt vermieden werden – schließlich kann sie unbehandelt zum Tod führen. Typische Symptome nach einer zu hohen Einnahme von Bisoprolol® sind:

  • Extremer Blutdruckabfall
  • Herzversagen
  • Atembeschwerden
  • Stark verlangsamter Puls
  • Koma
  • Benommenheit
  • Starke Müdigkeit
  • Kardiogener Schock

Sollten Sie eine zu hohe Dosis des Betablockers eingenommen haben, ist sofort der Rettungsdienst zu verständigen.

Ist die Einnahme von 1.25 mg Bisoprolol® zu viel?

Nein, diese Dosierung stellt die kleinstmögliche Option dar und wird von Menschen mit hohem Blutdruck allgemein gut vertragen. Wichtig ist auch hier – nehmen Sie das Medikament niemals auf eigene Faust ein, da Wechselwirkungen und Gegenanzeigen bestehen können, die sich lebensbedrohlich auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlergehen auswirken können.

Welche Nahrungsmittel und Substanzen können die Wirkung von Bisoprolol verstärken?

Die Einnahme von Bisoprolol, wie bei vielen anderen Medikamenten, kann durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel und Getränke beeinflusst werden. Hier sind einige Nahrungsmittel und Getränke, die berücksichtigt werden müssen, da sie eventuell die Dosierung von Bisprolol beeinflussen können. Besprechen Sie dieses Thema mit Ihrem behandelnden Arzt.

  1. Grapefruit und Grapefruitsaft: Grapefruit und Grapefruitsaft sind bekannt dafür, dass sie die Wirkung verschiedener Medikamente verstärken, darunter auch einige Blutdruckmedikamente. (Quelle: blutdruckdaten.de) Sie können das Enzymsystem der Leber beeinflussen, das für den Abbau von Medikamenten wie Bisoprolol verantwortlich ist. Dies kann zu erhöhten Blutspiegeln des Medikaments und somit zu einer Verstärkung der Wirkung und potenziellen Nebenwirkungen führen.
  2. Salzsubstitute oder kaliumreiche Lebensmittel: Während Bisoprolol selbst nicht direkt die Kaliumspiegel beeinflusst, werden Betablocker oft in Kombination mit anderen Medikamenten eingenommen, die dies tun können. Kaliumreiche Lebensmittel oder Salzersatzstoffe, die Kalium enthalten, sollten mit Vorsicht verwendet werden, besonders wenn Sie auch Diuretika (Wassertabletten) einnehmen, da dies zu hohen Kaliumspiegeln im Blut führen kann.
  3. Alkohol: Alkohol kann den blutdrucksenkenden Effekt von Bisoprolol verstärken und zu Symptomen wie Schwindel oder Benommenheit führen. In einigen Fällen kann dies das Risiko von Stürzen erhöhen, besonders bei älteren Erwachsenen.
  4. Kohlenydrat- oder zuckerreiche Lebensmittel: Betablocker können die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen, auf niedrige Blutzuckerspiegel zu reagieren, und können die Erholung von einem Hypoglykämie-Ereignis (niedriger Blutzucker) verlangsamen. Dies ist besonders für Diabetiker wichtig, die auf Anzeichen von Hypoglykämie achten müssen.

Obwohl diese Lebensmittel und Getränke nicht unbedingt vermieden werden müssen, ist es wichtig, deren mögliche Wechselwirkungen mit Bisoprolol zu kennen und zu verstehen. Bei Fragen zur Diät oder Bedenken hinsichtlich der Wechselwirkungen zwischen Lebensmitteln und Medikamenten sollten Sie immer einen Arzt oder Ernährungsberater zu konsultieren.

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Medizinisch- fachlich geprüft
Dr. med. Marinela Adamescu, Allgemeinmedizinerin
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Letzte Aktualisierung am 16/11/2023

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