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Wie die Antibabypille Wirkung im Körper erzielt

Die Antibabypille Wirkung ist zuverlässig, schützt vor ungewollten Schwangerschaften und ist als Pille einfach anzuwenden. Der Handel stellt zahlreiche Präparate mit unterschiedlicher Dosierung und Zusammensetzung zur Verfügung. Manche der Anwenderinnen berichten auch von zusätzlichen, man könnte auch, positiven Effekten sprechen:

Mögliche positiven Effekte durch die Einnahme der Antibabypille:

  • Regelschmerzen und Blutungsstärke sind bei den Frauen geringer
  • Verbesserung unreiner Haut (speziell bei Akne im Gesicht)
  • Reduzierung ungewünschter Körperbehaarung (abhängig vom verschriebenen Präparat)

Welche Wirkstoffe sind für die Antibabypille Wirkung zuständig?

Größtenteils sind die Antibabypillen niedrigdosierte Kombinationspillen (Mikropillen) aus künstlich hergestellten Östrogenen und Gestagenen. Es gibt jedoch auch Präparate (Minipillen), die ausschließlich aus Gestagenen bestehen und kein Östrogen enthalten. Der weibliche Menstruationszyklus wird durch diese beiden weiblichen Geschlechtshormone reguliert.

Beispiele für Kombinationspräparate (Mikropillen):

Name Hersteller Inhalt
Desmin 20 Gruenenthal 0,02 mg EE, 0,15 mg Desogestrel
Femigoa Wyeth-Pharma 0,03 mg EE, 0,15 mg Levonorgestrel
Lamuna 20 Hexal 0,02 mg EE, 0,15 mg Desogestrel
Petibelle Jenapharm 0,03 mg EE, 3 mg Drospirenon
Valette Jenapharm 0,03 mg EE, 2 mg Drospirenon
Yasmin Bayer Vital 0,03 mg EE, 3 mg Drospirenon
Yasminelle Bayer Vital 0,17 mg EE, 3 mg Drospirenon

Beispiel für ein Monopräparat (Minipille):

Name Hersteller Inhalt
Cerazette Organon 0,08 mg Desogestrel

Welche Arten gibt es und wie unterscheidet sich die Antibabypille Wirkung auf den Körper?

Bei der Mikropille wird durch eine Kombination unterschiedlicher künstlich hergestellter Hormone im Körper ein ausgeglichenes konstantes Hormonlevel erzielt und eine Regelung durch übergeordnete Steuerhormone unterbunden. Die Wirkung äußert sich bei der Kombination von Östrogenen und Gestagenen also bei Monopräparaten insofern, dass die Eireifung im Körper der Frau und der LH-Anstieg ausbleiben. Im Ausbleiben der Ovulation, das heißt, des Eisprungs liegt des Weiteren eine Wirkung. Der Schleim am Muttermund wird durch die Antibabypille für die Spermien undurchlässiger gemacht und verhindert somit ein weiteres Vordringen der Spermien in die Gebärmutter.

Sollte doch ein Eisprung stattfinden, wird durch die lahm gelegten Eileiter ein weiterer Transport des Eis unterbunden. Eine Äußerung der Antibabypille Wirkung liegt in der sich nicht mehr aufbauenden Gebärmutterschleimhaut, so dass sich ein eventuell befruchtetes Ei nicht mehr einnisten kann. Bei der Minipille, die nur Gestagene enthält, wird die Wirkung nicht durch die Unterdrückung der Regulierung durch die Steuerhormone verursacht, sondern über die lokalen Gestagen-Wirkungen an der Gebärmutter, den Eileitern und am Schleimpfropf gewährleistet. Die Wirkung eines Monopräparates wird nicht durch Östrogen gewährleistet, weshalb diese Pillen den Vorteil haben, dass sie auch für Frauen mit nicht optimalen Grundvoraussetzungen geeignet sind.

Diese suboptimalen Grundvoraussetzungen können zum Beispiel Übergewicht, rauchen, Diabetes und Bluthochdruck sein. Ein Aspekt, der bei der Nutzung beider Präparate zu beachten ist, ist dass die Effektivität des Medikamentes nur dann sichergestellt ist, wenn das Präparat kontinuierlich, nach der Beschreibung in der Packungsbeilage, eingenommen wird.

Die Wirkung der Pille beginnt mit dem Tag der Einnahme. Die erste Pille wird mit dem ersten Zyklustag, das heißt am ersten Tag der Monatsblutung eingenommen und liefert sofortigen Empfängnisschutz. Dieser Schutz besteht auch während der Einnahmepause, die jedoch je nach Präparat unterschiedlich ausfällt. Trotz der hohen Zuverlässigkeit der Pille, kann die Wirksamkeit des Empfängnisschutzes durch bestimmte Einwirkungen reduziert werden. Die Antibabypille Wirkung kann beeinträchtigt werden durch eine nicht regelmäßige Einnahme, denn nur die Regelmäßigkeit gewährleistet vollen Schutz. Das impliziert, dass das Präparat jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden sollte. Wird die Einnahme der Pille einmalig vergessen, kann diese innerhalb der folgenden 12 Stunden nachgeholt werden. Sollte der Zeitraum von 12 Stunden überschritten werden, ist der Empfängnisschutz nicht mehr gewährleistet und zusätzliche Verhütungsmethoden sollten verwendet werden.

Des Weiteren ist die Wirkung beeinträchtigt durch die Anwendung zusätzlicher Medikamente. Zu den sicherheitsreduzierenden Arzneimitteln gehören zum Beispiel einige Antibiotika, Medikamente zur Behandlung von Epilepsie, bestimmte Schlaf- und Beruhigungsmittel, jedoch auch Arzneimittel, die zur Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen dienen. Sollte die Notwendigkeit der Einnahme dieser Medikamente bestehen, sollte der Beipackzettel explizit gelesen oder ein Arzt konsultiert werden. Ein Leiden an Magen- und Darmerkrankungen wie Erbrechen und Durchfall, jedoch auch chronische Darmerkrankungen können negative Auswirkungen auf die Antibabypille Wirkung haben, da die Aufnahme der Hormone über den Blutkreislauf stattfindet. Treten Magen-Darm-Erkrankungen 3-4 Stunden nach der Einnahme der Pille auf, ist die Wirkung nicht mehr gewährleistet und es sollte eine weitere Pille eingenommen werden. Der Abstand zur vorletzten Pilleneinnahme darf jedoch nicht mehr als 36 Stunden betragen. Die Antibabypille sollte nicht leichtfertig eingenommen und die Ausstellung eines Rezepts immer durch eine vorausgehende gründliche Untersuchung eines Arztes gewährleistet werden. Des Weiteren handelt es sich bei der Antibabypille um einen reinen Empfängnisschutz, sie bietet keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Quellen:

  • European Medicines Agency (EMA):http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/special_topics/general/general_content_000581.jsp&mid=WC0b01ac05806b6b24. Internationale Studie: Contraception.2014 Apr; 89 (4):253-63. Englische Studie: BMJ 2015;350:h2135) zuletzt geprüft am 16.01.2017.
  • Dres. Kade und Besins: Progesteron. Synthetische Gestagene. 2016. Online verfügbar unter: http://www.progesteron.de/was-ist-progesteron/steroidgenese-synthese/synthetische-gestagene/, zuletzt geprüft am 16.01.2017
  • Apotheken-Umschau: Beipackzettel Yasmin. 2016. Online verfügbar unter: http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Yasmin-1240700.html, zuletzt geprüft am 15.01.2017.

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