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Rauchentwöhnung

Raucherentwöhnung

Einige Menschen schaffen es ohne Hilfsmittel, mit dem Rauchen aufzuhören. Aber ein Großteil der Raucher ist auf die Verwendung von Nikotinpflastern oder Kaugummis angewiesen. Hier gilt jedoch, dass diese nicht bei allen Patienten gleichermaßen wirken. Verschreibungspflichtige Medikamente, wie Champix oder Zyban, wirken nicht mithilfe von Nikotin, sondern haben einen anderen Wirkstoff, der das Verlangen nach Zigaretten hemmt. So können Sie sich langsam vom Zigarettenkonsum entwöhnen.

Rezeptpflichtige Arzneimittel:

Raucherentwöhnung

Was für eine hartnäckige Sucht ist das Rauchen! Wirklich jeder weiß um die gesundheitlichen Gefahren. Mehr als 700.000 Menschen in Europa sterben jährlich an den Folgen ihrer Nikotinsucht. Dennoch ist es so schwer, sich von dieser gefährlichen Sucht zu befreien. Dementsprechend gibt es unzählige Mittel und die unterschiedlichsten Methoden sich das Rauchen abzugewöhnen.

Rauchen ist eine Sucht

Sucht wird von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) wie folgt definiert: "Sucht ist ein Zustand periodischer oder chronischer Vergiftung, der durch den wiederholten Gebrauch einer natürlichen oder synthetischen Droge hervorgerufen wird." Dabei spielen folgende Kriterien eine Rolle:

  • unbezwingbares Verlangen, Verlangen überwiegt den Verstand
  • Toleranzerhöhung (mögliche Steigerung der Dosis)
  • psychische und/oder physische Abhängigkeit
  • Schädlichkeit für die eigene Person
  • Kontrollverlust

Nach diesen Definitionen handelt es sich beim Rauchen eindeutig um eine Sucht, um die Nikotinsucht.

Symptome der Nikotinsucht

Wie viele andere Süchte auch, schleicht sich auch die Nikotinsucht ins Leben der Betroffenen ein. Meistens beginnt es bereits in jungen Jahren. Die ersten Zigaretten schmecken in der Regel fürchterlich. Doch diese Abscheu ist schnell überwunden. Bald schon wird der Griff zur Zigarette zur Gewohnheit.

Der Konsum einer Zigarette wird oft mit bestimmten Gewohnheiten fest verknüpft. Zum Beispiel, die Zigarette zum Kaffee, nach dem Essen, zum Bier oder einfach, um mal abzuschalten. Dadurch verankert sich das Rauchen noch stärker in den persönlichen Alltag. Bei Einigen steigert sich die Anzahl der Zigaretten pro Tag, Andere bewegen sich konstant zwischen zehn und zwanzig Zigaretten täglich. Eine Sucht ist es in beiden Fällen und damit aufzuhören, fällt gleichermaßen schwer. Sobald es keinen Tag mehr ohne Zigarette geben darf, kann man von einer Nikotinsucht sprechen.

Was bewirkt Nikotin?

Nikotin ist ein Alkaloid (Stickstoffverbindung) aus der Tabakpflanze. Dabei ist es jedoch besonders die Mischung der vielen Inhaltsstoffe des Tabaks, in Verbindung mit dem Tabakrauch, der für das Suchtpotenzial verantwortlich ist. Inwieweit Nikotin abhängig macht, hängt maßgelblich von der Applikationsform ab. Nikotin kann auch geschnupft oder gekaut werden. Das größte Risiko besteht jedoch im Inhalieren von nikotinhaltigem Tabak.

Nikotin stimuliert die Psyche ähnlich wie Kokain. Nikotin beeinflusst das Nervensystem direkt. Es dockt an bestimmte Nervenverbindungen (Nikotinrezeptoren) an und veranlasst dadurch eine Ausschüttung bestimmter chemischer Botenstoffe (Neurotransmitter). Es handelt sich dabei um Noradrenalin, Dopamin, Serotonin und Endorphine. Diese Botenstoffe haben direkten Einfluss auf bestimmte Gehirnfunktionen, unter anderem die Aufmerksamkeit und Erinnerungsfähigkeit und auf unsere Stimmung, Stichwort Belohnungszentrum.

Was sind die Folgen des Nikotinkonsums?

Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit. Während das Nikotin im Tabak in erster Linie für den Suchtfaktor verantwortlich ist, verursachen hauptsächlich die unzähligen Begleitsubstanzen enorme Gesundheitsschäden. Stoffe wie Benzol, Blei, Formaldehyd, Kadmium und Kohlenmonoxid sind nur einige, der über vierzig Substanzen im Tabak, die ein nachweislich erhöhtes Krebsrisiko mit sich bringen. Die häufigsten Gesundheitsschäden im Überblick:

  • Atemwege (chronische Bronchitis bis Lungenkrebs)
  • Gefäßsystem (Arteriosklerose, "Raucherbein", Schlaganfall, Thrombose)
  • Herz (Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt)
  • Haut- und Zahnschäden
  • Diabetes Typ 2
  • diverse Krebserkrankungen (Mundhöhlen-, Speiseröhren-, Kehlkopfkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Magenkrebs, Nierenkrebs, Leukämie)

Nicht zuletzt schädigen Raucherinnen und Raucher ihr Umfeld. Denn auch Passivrauchen gefährdet die Gesundheit.

Mit dem Rauchen aufhören

In Anbetracht der gesundheitlichen Folgen müsste eigentlich jeder Raucher zu dem Schluss kommen, endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Doch das ist leichter vorgenommen als durchgeführt. Denn längst ist das Rauchen kein purer Genuss mehr, sondern inzwischen ein Zwang.

Aufzuhören ist jetzt ein harter Kampf und oft besiegt schon nach kurzer Zeit das Verlangen nach einer Zigarette alle guten Vorsätze. Allein dieser Stress, gegen das Verlangen anzukämpfen, senkt die Hemmschwelle doch wieder zur Zigarette zu greifen. Das ist der typische Teufelskreis der Sucht. Diesen Kreis gilt es zu durchbrechen.

Es gibt einige hilfreiche Mittel und Methoden zur Raucherentwöhnung, die man ruhig in Anspruch nehmen kann, damit es dieses Mal wirklich klappt mit dem Aufhören. Jeder, der bereits einmal aufgehört hat, wird Ihnen eine andere Geschichte seines ganz persönlichen Erfolges erzählen. Das ist kein Wunder, dafür sind wir eben alle sehr unterschiedlich. Während einige einfach aufhören, von heute auf morgen, quälen sich andere durch unzählige Rückfälle und Nichtraucherhilfegruppen, bevor sie letztendlich Erfolg haben. Gut ist es daher, seine eigenen Schwachstellen zu kennen und dementsprechend die richtige Methode für sich zu finden. Gegen die Abhängigkeit von Nikotin kann eine medikamentöse Unterstützung für die Anfangszeit helfen, den ersten Druck wegzunehmen.

Nikotin ist ein Nervengift, das viele (angenehme) Prozesse im Gehirn auslöst. So wirkt es besonders auf das Belohnungssystem im Gehirn und sorgt für eine angenehm entspannte Stimmung. Es gibt sowohl eine psychische als auch eine körperliche Abhängigkeit von Nikotin. Der Körper ist in wenigen Tagen entwöhnt, die Psyche hat allerdings noch eine lange Zeit, oftmals Jahre, damit zu kämpfen.

Wie schwer es ist, mit dem Rauchen aufzuhören, zeigt eine Statistik, wonach die Anzahl derer, die nach einem Jahr immer noch nicht rückfällig geworden sind, bei unter fünf Prozent liegt. Doch das sollte Sie nicht entmutigen, sofort mit Ihrem Nichtraucherprogramm durchzustarten, mit oder ohne die Hilfe von Medikamenten.

Nikotinentzug, die möglichen Symptome

Nehmen wir mal an, Sie hören mit dem Rauchen auf. Zu welchen Entzugserscheinungen für Körper und Psyche kann es kommen und wie lange dauern sie an? In der ersten Woche kann es zu körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen kommen, wie:

  • Nervosität, Gereiztheit
  • Zittern
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen

All diese Symptome sind durchaus typisch. Sie können einzeln oder zusammen in den ersten Tagen auftreten. Es muss auch nicht zwingend zu einem dieser Symptome kommen. Spätestens nach einer Woche hat man das in der Regel überstanden. Doch dann bleibt immer noch dieser Drang zu rauchen. Und leider ist dieses Bedürfnis sehr hartnäckig und kann noch monatelang anhalten. Mal mehr Mal weniger stark ausgeprägt. Oft tritt der Drang zu rauchen in psychisch belastenden Momenten in Erscheinung: bei Stress, Streit und Trauer oder in sonstigen Problemsituationen.

Raucherentwöhnung: Mittel und Methoden

An allererster Stelle steht die eigene Entscheidung: "Ich will nicht mehr rauchen!" Dann geht es darum, die beste Methode für sich zu finden. Einigen liegt es eher, von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufzuhören. Andere steigen lieber schrittweise aus. Hier gibt es keine Methode, die am besten für alle ist.

Wenn das geklärt ist, kommt die Frage danach, ob man Hilfe in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Auch hier wird jeder selbst wissen, ob und welche Unterstützung ihm etwas bringen könnte.

Auf jeden Fall muss man zwei Bereiche bei einem Nikotinentzug fest im Blick haben, das sind die eigene Motivation und seine Gewohnheiten. Beides ist ausschlaggebend für den Erfolg einer Raucherentwöhnung. Und zwar unabhängig davon, ob man die Entzugserscheinung und den Drang zu rauchen durch Hilfsmittel abmildert oder nicht.

Motivation und Gewohnheit

Die beste Motivation für die Raucherentwöhnung sind der Wunsch, der Wille und die Freude darauf, endlich nicht mehr rauchen zu müssen. Wenn es gelingt, sich selbst in einen Zustand der Freude zu bringen, endlich nicht mehr rauchen zu müssen, endlich frei zu sein. Damit ist schon ein großer Schritt getan. Dagegen können keine ärztlichen Warnungen und Schockbilder ankommen. Schafft man es, sich in einen Zustand der Freude zu versetzen, das Rauchen endlich sein lassen zu "dürfen", dann ist das eine sehr gute psychische Ausgangslage.

Eine andere Baustelle ist die Gewohnheit. Auch hier kann man sich von außen viele Tricks und Tipps holen, muss aber auch wieder für sich selbst herausfinden, was am besten funktioniert. Eine hilfreiche Methode kann es sein, seine Lieblingsmomente, in denen man zur Zigarette greift, aufzulisten, und sich für all diese Situationen Ersatzrituale auszudenken. Ein Beispiel: Die Zigarette zur letzten Tasse Kaffee nach dem Frühstück. Ersetzen durch einen Gartenrundgang mit Kaffeetasse in der Hand oder ein Sudoku lösen. Gewohnheiten können uns nämlich recht gefährlich werden. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes Gewohnheitstiere. Gut, wer sich darauf vorbereitet hat.

Soziale Unterstützung

Vielen Nichtrauchern kann es zu Beginn auch helfen, sich mit Leidensgenossinnen, Leidensgenossen auszutauschen. Egal ob in irgendwelchen Gruppen sozialer Netzwerke oder in einem regelmäßigen Zusammentreffen im echten Leben. Zu sehen, man ist nicht allein und gegenseitig Tipps auszutauschen, kann einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg bringen. Manchen hilft es auch schon, möglichst vielen Menschen in seinem Umfeld davon zu erzählen, um sich dadurch einer Art Erfolgszwang auszusetzen. Doch Achtung, das klappt nicht bei jedem Typ Mensch und kann Einigen auch nur umso intensiver in ein stressiges, psychisches Dilemma führen.

Natürlich spielen auch die Lebenspartnerinnen, Lebenspartner eine wichtige Rolle und sollten dementsprechend mit eingebunden werden.

Unterstützung durch Medikamente

Wichtig ist der nachhaltige Erfolg. Daher ist es durchaus legitim, sich bei diesem Vorhaben die größtmögliche Unterstützung zu suchen. Das können auch Medikamente sein, denn schließlich ist es das Endergebnis, das zählt und auf Dauer einen erheblichen gesundheitlichen Vorteil bringen wird. Auf dem Gebiet der Arzneimittel, quasi als chemische Unterstützung, hält der Markt drei unterschiedliche Produkte zur Auswahl bereit:

  • Medikamente, die Entzugserscheinungen mildern, den Drang nach Nikotin senken und Genusswirkung von Nikotin herabsetzen. Zum Beispiel das Arzneimittel Champix.
  • Medikamente, die begleitend zur Stabilisierung der Psyche (antriebssteigernde Antidepressiva) eingenommen werden. Zum Beispiel das Arzneimittel Zyban.
  • Nikotinersatzprodukte, wie Nikotinkaugummi oder Nikotinpflaster.

Champix zur Raucherentwöhnung

Champix ist ein Arzneimittel der Firma Pfizer. Der Wirkstoff ist Vareniclin. Seit 2007 ist dieses verschreibungspflichtige Medikament in Deutschland zugelassen. Vareniclin dockt an den Nikotinrezeptoren an, die für die süchtigmachende Wirkung des Nikotins verantwortlich gemacht werden. Dadurch verringert Champix das Verlangen nach Nikotin, senkt das Verlangen nach einer Zigarette und vermindert die Entzugserscheinungen.

Besonders bei Raucherinnen und Rauchern, die schon einige erfolglose Versuche unternommen haben, mit dem Rauchen aufzuhören, kann der Wirkstoff Vareniclin eine effektive Unterstützung bieten. Champix ist rezeptpflichtig. Hier auf Doktorabc kann es gleichzeitig, mit einer Arztkonsultation für das erforderliche Rezept, bestellt werden. Das Medikament wird in der Regel über einen Zeitraum von zwölf Wochen eingenommen. Man beginnt am besten eine Woche bevor man den Rauch der letzten Zigarette inhaliert mit der Einnahme.

Wie jedes Medikament ist auch Champix nicht frei von Nebenwirkungen. Daher ist es besonders für hartnäckige Fälle, stark abhängige Raucherinnen und Raucher am besten geeignet. Die häufigsten Nebenwirkungen sind unter anderem Schlafstörungen, Übelkeit, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden oder ein vermehrter Appetit. Nicht immer lassen sich die Nebenwirkungen von den Entzugserscheinungen klar abgrenzen. Für die genauen Wechselwirkungen und Gegenanzeigen lesen Sie auf jeden Fall die Angaben auf der Packungsbeilage.

Nach der Erfolgsquote bei Champix gefragt, liegt diese nach knapp einem Jahr Nichtrauchen mit über 20 Prozent deutlich über der Erfolgsquote, mit knapp 10 Prozent, bei der Plazebo-Gruppe. Für Jugendliche ist dieses Medikament nicht zugelassen.

Zyban zur psychische Unterstützung

Seit 2000 ist das rezeptpflichtige Medikament Zyban, von der Firma GlaxoWellcome in Europa zur Raucherentwöhnung zugelassen. Es enthält den Wirkstoff Bupropion. Wie so viele Arzneimittel, hat man auch bei Zyban die Wirkung als Raucherentwöhnungsmittel zufällig entdeckt. Denn eigentlich wurde es als Antidepressivum entwickelt.

Bupropion ist eine Art Amphetamin (synthetisches Eiweiß mit aufweckender Wirkung). Es blockiert die Nikotinrezeptoren der Nervenzellen und wirkt sich auf den Noradrenalin und Dopaminspiegel aus. Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Chance, auch nach sechs bis zwölf Monaten noch rauchfrei zu bleiben, im Vergleich mit den Versuchen ohne dieses Medikament in etwa verdoppeln lässt.

Mit der Einnahme von Zyban sollte man bereits eine Woche in der Raucherzeit beginnen. Die Dosis wird nach dem Rauchstopp verdoppelt. Die gesamte Einnahmedauer geht über ungefähr sieben Wochen. Vor der Einnahme lesen Sie bitte die Packungsbeilage, besonders in Bezug auf Gegenanzeigen und Wechselwirkungen. Das verschreibungspflichtige Arzneimittel Zyban ist hier auf Doktorabc erhältlich. Dank der ärztlichen Online-Konsultation können Sie den Bestellvorgang direkt auslösen.

Die häufigsten Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit dem Wirkstoff Bupropion genannt werden, sind Schlafstörungen, Hautreaktionen, depressive Verstimmungen, Mundtrockenheit und Magenprobleme.

Nikotinersatz

Ein weiterer Ansatz, die Rauchentwöhnung zu unterstützen, sind Nikotinersatzprodukte. In erster Linie sind das Nikotinkaugummis und Nikotinpflaster. Diese können zu Beginn ein wenig unterstützen. Da es sich jedoch um das gleiche Gift handelt, wie in den Zigaretten, sind die Erfolgsaussichten, damit langfristig einen Raucherentzug durchzuführen, relativ gering. So zeigen Studien mit Nikotinersatzprodukten auch keinen signifikanten Vorteil gegenüber den Versuchen ohne diese Mittel.

Akupunktur

Im Bereich der Naturheilkunde findet die Akupunktur als Maßnahme immer wieder Erwähnung. Allerdings gibt es dafür, wie bei vielen alternativen Heilmethoden, keine wissenschaftlichen Nachweise der Wirksamkeit. Das sollte jedoch niemanden im Einzelfall davon abhalten, es nicht zu versuchen, wenn eine Affinität zu dieser Heilmethode besteht. Denn was am Ende zählt, ist in diesem Fall, immer der Erfolg.

Hypnose

Eine weitere alternative, oft belächelte, Methode ist die Hypnose. Auch hier stehen wissenschaftliche Nachweise aus. Dennoch, ein Versuch ist es allemal wert, für diejenigen, für die dieses Verfahren stimmig erscheint.

Rückfälle

Egal zu welchen Mitteln man greift, die Gefahr, Rückfälle zu erleiden ist nach einem Nikotinentzug leider sehr hoch. Daher ist es umso wichtiger, von unterschiedlichen Maßnahmen und Methoden zu profitieren. Die wichtigste Maßnahme wird sich immer in Ihrem Kopf abspielen.

Eine medikamentöse Unterstützung in Form von Champix und Zyban ist vor allem in besonders hartnäckigen Fällen empfehlenswert. Dann, wenn es schon viele erfolglose Versuche im Vorfeld gegeben hat oder wenn es bereits ernsthafte Gesundheitsschäden gibt, die ein sofortiges Aufhören erfordern. Denn letztendlich gilt es, die Nebenwirkungen dieser Medikamente gegen die Langzeitauswirkungen des Rauchens aufzuwiegen. Egal ob mit oder ohne Unterstützung von außen, der starke Wunsch und Wille, nicht mehr zu rauchen, ist das Wichtigste und unbezahlbares Fundament für eine erfolgreiche Raucherentwöhnung, ohne Rückfälle.

Quellen:

  • AVP (2010): Tabak-Abhängigkeit. Online verfügbar unter: https://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/TE/A-Z/PDF/Tabakabhaengigkeit.pdf, zuletzt geprüft am 03.07.2018.
  • Herzner, S. (2017): Schluss mit Rachen: So hören Sie auf. Online verfügbar unter: https://www.apotheken-umschau.de/Rauchen, zuletzt geprüft am 03.07.2018.
  • Raucherberatung in der Apotheke (): Bupropion. Online verfügbar unter: http://www.apotheken-raucherberatung.ch/de/startseite/rauchstopp/medikamente-zum-rauchstopp/bupropion-zyban.html, zuletzt geprüft am 03.07.2018.
  • Willems, W. (2015): Erfolg von Raucherentwöhnung lässt sich voraussagen. Online verfügbar unter: https://www.welt.de/gesundheit/article136256984/Erfolg-von-Raucherentwoehnung-laesst-sich-voraussagen.html, zuletzt geprüft am 03.07.2018.