Chlamydien bei Frauen

Chlamydien gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten und werden entsprechend oft durch ungeschützten Sexualverkehr übertragen. Insbesondere Chlamydien bei Frauen bleiben allerdings häufig unbemerkt, da bloß selten typische Symptome auftreten. Bleibt eine Chlamydieninfektion jedoch unbehandelt, kann das schwerwiegende Folgen für die betroffene Frau haben. So können beispielsweise chronische Unterbauchschmerzen oder gar Unfruchtbarkeit die Folge sein. Unbehandelte Chlamydien in der Schwangerschaft können zudem ein Risiko für das ungeborene Kind darstellen, zu einer Frühgeburt führen und während der Geburt auf das Baby übertragen werden. Mit Antibiotika lassen sich Chlamydien bei Frauen aber meist gut behandeln.

Im Folgenden erfahren Sie, wie sich Frauen mit Chlamydien infizieren, welche Symptome und Folgen möglicherweise auftreten und wie Sie Chlamydien vorbeugen und behandeln können.

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Wie infizieren sich Frauen mit Chlamydien?

Eine Übertragung von Chlamydien kann je nach Krankheitserreger über unterschiedliche Infektionswege erfolgen. Am häufigsten infizieren sich Frauen allerdings aufgrund von ungeschütztem Vaginal- oder Analverkehr mit Chlamydien. Die Krankheitserreger können unter anderem durch Scheidenflüssigkeit, Urin und Sperma übertragen werden. Sie können sich in der Schleimhaut des Gebärmutterhalses, der Harnröhre, dem Enddarm, in der Vagina und sogar im Rachen einnisten.

Allerdings können Chlamydien auch über eine Schmierinfektion übertragen werden. Nutzen Sie beispielsweise infizierte Sextoys, Unterwäsche oder Handtücher, können die Keime ein neues Zuhause finden. Ferner können Chlamydien auch über den Oralverkehr übertragen werden und eine Rachenentzündung auslösen. Zumeist lösen Chlamydien im Rachen aber keine Krankheit aus. Könnten Sie sich mit Chlamydien infiziert haben? Testen Sie sich jetzt diskret bei Ihnen zuhause!

Chlamydien: Symptome der Frau

Bei den meisten Frauen treten keine spezifischen Chlamydien-Symptome auf. Infiziert sich eine Frau mit Chlamydien, ist meist eine Entzündung des Gebärmutterhalses oder der Harnröhre die Folge. Treten in diesem Zusammenhang Symptome auf, sind die häufigsten Anzeichen für Chlamydien bei Frauen die Folgenden:

  • Eitriger Ausfluss
  • Übel riechender Ausfluss
  • Häufiger Harndrang
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Ziehen im Unterleib

Was kann passieren, wenn Chlamydien bei Frauen unbehandelt bleiben?

Eine chlamydienbedingte Entzündung von Gebärmutterhals oder Harnröhre verläuft bei vielen Frauen ohne Symptome. Lässt sich die Frau nicht regelmäßig auf Chlamydien testen, bleibt die Infektion unbemerkt und wird folglich auch nicht behandelt. Das kann schwere Folgen haben. 

Denn wenn die Bakterien aufsteigen, können Eileiter, Eierstöcke und Gebärmutterschleimhaut besiedelt werden. Es kommt zu einer entzündlichen Beckenerkrankung. Sie kann Beschwerden wie beispielsweise Unterleibsschmerzen und Blutungen nach dem Vaginalverkehr oder in der Zyklusmitte hervorrufen. Häufig geht jedoch auch die entzündliche Beckenerkrankung ohne Symptome einher. Bleibt auch sie unbehandelt, können schwere Folgeschäden die Konsequenz sein.

Zieht die Beckenentzündung das Bauchfell in Mitleidenschaft, können sich die Leberkapsel und das umliegende Gewebe entzünden. Bleibt dieses sogenannte Fitz-Hugh-Curtis-Syndrom über einen längeren Zeitraum unbehandelt, kann eine lebensbedrohliche Sepsis folgen. Bei diesen Beschwerden sollte Sie deshalb umgehend einen Arzt aufsuchen:

  • Fieber
  • Druckschmerz der Leber
  • Oberbauchschmerzen, die bis in die rechte Schulter ausstrahlen können

Weiterhin kann sich die Entzündung der Leber auch auf den Blinddarm ausbreiten und zu einer Blinddarmentzündung führen. Andere Folgen der entzündlichen Beckenerkrankung können chronische Schmerzen im Unterbauch und Unfruchtbarkeit sein. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit einer Eileiterschwangerschaft bei befruchteten Frauen mit Chlamydien.

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Chlamydien: Wie lange bis zur Unfruchtbarkeit?

Unentdeckte Chlamydien bei Frauen sind der häufigste Grund für eine ungewollte Kinderlosigkeit in Deutschland. Etwa 10- 40 Prozent der unbehandelten Infizierten werden unfruchtbar. Der Grund: Breiten sich die Chlamydien in die Eileiter aus, kann dies eine Verklebung der Eileiter zur Folge haben und die Frau kann nicht mehr schwanger werden.

Bis eine Entzündung aufsteigt, vergeht jedoch einige Zeit. Wird eine Chlamydieninfektion zeitnah behandelt, haben Sie nichts zu befürchten. Erst wenn die Bakterien beginnen, sich auszubreiten, kann eine Unfruchtbarkeit folgen. Sofern Sie sich also regelmäßig auf Chlamydien testen lassen, ist eine Unfruchtbarkeit aufgrund einer Chlamydieninfektion sehr unwahrscheinlich.

Chlamydien bei der Frau: Behandlung

Chlamydien werden bei Frauen und Männern gleichermaßen behandelt: mit Antibiotika. In den meisten Fällen wird eine Woche lang Doxycyclin eingenommen. Manchmal, insbesondere wenn es der Frau nicht möglich ist, das Antibiotikum verlässlich über mehrere Tage einzunehmen, kommt eine Einmalgabe des Antibiotikums Azithromycin zum Einsatz. 

Hat die Chlamydieninfektion der Frau bereits eine Entzündung von Eileiter oder Eierstöcken ausgelöst, wird meist eine Kombinationstherapie mit mehreren Wirkstoffen angeordnet. Die Behandlung dauert in der Regel bis zu zwei Wochen.

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Chlamydien in der Schwangerschaft

Da eine Chlamydieninfektion bei Frauen bekanntermaßen häufig ohne Symptome verläuft, ist ein Chlamydien-Test der Frau in der Schwangerschaft die Regel. Der Urintest findet normalerweise in den ersten Schwangerschaftswochen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen statt. Befürchten Sie jedoch, sich im Nachhinein mit Chlamydien infiziert zu haben, sollte ein weiter Chlamydien-Test erfolgen.

Chlamydien können bei Schwangeren die gleichen Folgen wie bei anderen Frauen haben. Allerdings geht eine unbehandelte Chlamydieninfektion zudem mit einem erhöhten Risiko für das ungeborene Kind einher. Die Folgen können eine Frühgeburt, ein vorzeitiger Blasensprung und andere Schwangerschaftskomplikationen sein. Während der Geburt können Sie Ihr Kind zudem anstecken. Atmet Ihr Baby während der Geburt die infizierte Vaginalflüssigkeit ein, kann eine schwere Lungenentzündung beim Neugeborenen folgen. In den meisten Fällen tritt allerdings eine Bindehautentzündung auf, manchmal äußert sich eine Chlamydieninfektion beim Neugeborenen aber auch mit einer Mittelohrentzündung.

Eine schnelle Behandlung der Chlamydien der Frau ist in der Schwangerschaft also besonders wichtig. Die Chlamydien-Therpaie erfolgt mit einem in der Schwangerschaft geeigneten Antibiotikum. Bevorzugt wird hier die Einmalgabe von Azithromycin. Allerdings sollten Antibiotika möglichst erst nach der 14. Schwangerschaftswoche eingenommen werden. Ein Arzt wird Ihnen eine für Sie und Ihr ungeborenes Kind geeignete Behandlung empfehlen, sofern Sie sich mit Chlamydien infiziert haben.

Wie sollten sich Frauen nach einer Chlamydien-Diagnose verhalten?

Fällt der Chlamydien-Test der Frau positiv aus, sollte möglichst umgehend eine Behandlung der Infektion erfolgen, um Spätfolgen zu vermeiden. Unterstützend kann es helfen, während der Behandlung viel zu trinken. Geht die Chlamydieninfektion mit einer Harnröhrenentzündung einher, sind auch spezielle Nierentees sehr zu empfehlen.

Während die Chlamydien der Frau behandelt werden, sollte zudem streng auch Geschlechtsverkehr verzichtet werden. Zudem sollten alle Sexualpartner der letzten sechs Monate informiert werden, damit sich diese ebenfalls testen und behandeln lassen. Bleibt Ihr Partner infiziert, riskieren Sie eine Neuansteckung beim Geschlechtsverkehr. So kann es vorkommen, dass Sie sich immer wieder gegenseitig mit Chlamydien infizieren.

Kann Chlamydien bei Frauen vorgebeugt werden?

Am effektivsten schützen sich Frauen vor Chlamydien, indem Sie beim Geschlechtsverkehr auf das Tragen eines Kondoms bestehen oder selbst ein Femidom tragen. Auch beim Anal- und Oralverkehr sollte der Partner ein Kondom tragen. Für den Oralverkehr mit einer Sexualpartnerin kann vorbeugend ein Lecktuch genutzt werden. Zudem sollten neugekaufte Slips vor dem ersten Tragen gewaschen und Sextoys möglichst nicht geteilt oder zumindest vor der Nutzung gereinigt werden.

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Medizinisch- fachlich geprüft
Hasan Igde
Hasan Igde ist promovierter Mediziner und Facharzt für Urologie und Uro-Onkologie. Er unterstützt DoktorABC mit seiner Expertise in Andrologie und Männergesundheit. Zu Igdes Fachgebieten zählen auch erektile Dysfunktion und weitere Gesundheitsprobleme des Mannes. Hasan Igde hat diesen medizinischen Content überprüft und bestätigt, dass er medizinisch auf dem neuesten Stand ist und die Informationen korrekt sind.
Letzte Aktualisierung am 25/05/2022

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