Risiken und Nebenwirkungen von NuvaRing

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Die Risiken und Nebenwirkungen von NuvaRing sind vergleichbar mit denen anderer hormonellen Kontrazeptiva. Mit der Einnahme von Arzneimitteln können auch immer Risiken und Nebenwirkungen auftreten. So kann die Verwendung von NuvaRing folgende Komplikationen hervorrufen:

Risiken von NuvaRing

Beachten Sie, dass die Verwendung von NuvaRing zu folgenden Komplikationen führen kann:

  • Allergische Reaktionen
    NuvaRing kann allergische Reaktionen hervorrufen. Diese können Nesselsucht, sowie Schwellungen von Gesicht, Lippen und Rachen verursachen.
  • Anaphylaxie
    Eine allergische Reaktion kann einen anaphylaktischen Schock auslösen, bei dem der Betroffene unter Atemnot leidet. Rufen Sie in diesem Fall sofort den Notdienst.
  • Angioödem
    Infolge eines allergischen Schocks kann es zudem zu einem akuten Angioödem der Atemwege kommen. Diese Reaktion kann Luftnot erzeugen und lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Rufen Sie bei Verdacht sofort den Notruf.
  • Bluthochdruck
    Hormonelle Verhütungsmethoden können zudem Bluthochdruck verursachen.
  • Leberprobleme 
    NuvaRing kann zu Problemen der Leber und Lebertumoren führen. Leberschäden erkennen Sie beispielsweise an gelblicher Haut bzw. Augäpfeln.
  • Beschwerden der Gallenblase
    Es besteht die Gefahr, dass Beschwerden der Gallenblase auftreten. Sie äußern sich meist in Form von krampfartigen Schmerzen oder Druck im Oberbauch.
  • Einführen in die Blase
    Es kann vorkommen, dass Sie den Vaginalring versehentlich in die Blase einführen. Verursacht der Ring Schmerzen im Vaginalbereich, so sollten Sie umgehend Ihren Gynäkologen kontaktieren.
  • Bildung von Blutgerinnseln
    Durch die Verwendung von NuvaRing steigt das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln. Diese können schwerwiegende Komplikationen, wie eine tiefen Venenthrombose, Lungenembolie, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Sehverlust, zur Folge haben.
    Treten anhaltende Schmerzen im Bein, Taubheitsgefühle im Arm oder Bein, Schmerzen oder Druck auf der Brust, akuter sehr starker Kopfschmerz, teilweiser oder vollständiger Sehverlust oder Atemnot auf, müssen Sie umgehend einen Mediziner oder den Notruf verständigen.
    Das Thromboserisiko durch die Verwendung von kombinierten Kontrazeptiva, wie beispielsweise der Pille oder des Hormonrings, liegt bei 3 bis 12 von 10.000 Frauen. Während einer Schwangerschaft kommt es zum Vergleich bei 5 bis 20 von 10.000 Frauen zu einer Thrombose.
  • Toxisches Schock-Syndrom
    Zudem kann das Tragen eines Vaginalrings das Toxische Schock-Syndrom, auch unter „Tampon-Krankheit“ bekannt, auslösen. Es äußert sich mit grippeähnlichen Symptomen, kann unbehandelt jedoch zu Kreislauf- und Organversagen führen.

Mögliche Nebenwirkungen von NuvaRing

Im Zusammenhang mit der Verwendung von NuvaRing können die folgenden Beschwerden auftreten:

  • Kopfschmerzen und Migräne
    Die freigesetzten Hormone können, insbesondere wenn Sie anfällig für Migränekopfschmerzen sind, eine Zunahme der Beschwerden und Schübe verursachen.
  • Übelkeit und Erbrechen
    Die Einnahme von NuvaRing kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Halten die Symptome an, sollten Sie Ihren Gynäkologen kontaktieren und gegebenenfalls das Verhütungsmittel wechseln.
  • Bauchschmerzen
    Im Zusammenhang mit der Verwendung von NuvaRing können Schmerzen und Krämpfe in Bauchraum auftreten.
  • Schmerzhafte Regelblutungen
    Während Ihrer Periode können Unterleibsschmerzen stärker als gewöhnlich auftreten.
  • Veränderungen der allgemeinen Befindlichkeit
    Die Verwendung von NuvaRing kann Stimmungsänderungen, wie beispielsweise Lustlosigkeit und Reizbarkeit hervorrufen.
  • Depressionen
  • Gewichtszunahme
    NuvaRing kann den Appetit anregen und zur Gewichtszunahme führen.
  • Akne
    Die Hormone können Akne und unreine Haut begünstigen.
  • Sexuelle Unlust
    Die Verwendung des Hormonrings kann Ihr sexuelles Verlangen hemmen.
  • Gewebereizungen 
    Durch den Einsatz von NuvaRing kann es zu Gewebereizungen der Vagina und des Gebärmutterhalses kommen.
  • Vaginaler Ausfluss
    Durch die Verwendung von NuvaRing kann es zum Ausfluss von weißlichem Sekret kommen.
  • Missempfindungen in Vaginalbereich
    Der Verhütungsring kann vaginale Missempfindungen, wie beispielsweise Jucken, Brennen, Stechen oder Schmerzen auslösen.
  • Schmerzen und Unbehagen in der Brust
    Die Verwendung des Hormonrings kann Schmerzen und Unbehagen, wie zum Beispiel Spannungsgefühle und Überempfindlichkeit, in der Brust hervorrufen.

Selten auftretende Nebenwirkungen

In manchen Fällen kann das Verwenden von NuvaRing zur Brustentleerung führen. Des Weiteren können bei gebrochenen oder beschädigten Ringen Vaginalverletzungen auftreten. 

Im Zusammenhang mit kombinierten Kontrazeptiva kann zudem eine fleckige Verdunklung der Haut, insbesondere im Gesicht, entstehen. Auch ein hoher Blutzuckerspiegel wurde gelegentlich, insbesondere bei Diabetikern, beobachtet. In einigen Fällen kam es außerdem zu erhöhtem Fettgehalt im Blut. 

Es kann zudem vorkommen, dass Ihr Sexualpartner Beschwerden, in Form von Ausschlag, Juckreiz oder Reizungen, am Penis bemerkt.

In welchen Fällen ist NuvaRing nicht für Sie geeignet?

In einigen Situationen ist die Verhütung mit NuvaRing nicht geeignet. Wenn eines der folgenden Aspekte auf Sie zutrifft, sollten Sie sich bezüglich einer geeigneteren Verhütungsmethode beraten lassen:

  • Sie sind Raucher über einem Alter von 35 Jahren.
  • Sie sind unter 18 Jahre oder über 40 Jahre alt.
  • Sie leiden an Bluthochdruck. 
  • Sie hatten in der Vergangenheit einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.
  • Sie haben/hatten Blutgerinnsel in Armen, Beinen, Augen oder Lunge. 
  • Sie haben einen Herzklappenfehler oder eine Herzrhythmusstörung. 
  • Sie leiden regelmäßig unter Migränekopfschmerzen.
  • Sie haben/hatten Brustkrebs. 
  • Sie haben/hatten eine Krebsart, welche auf weibliche Hormone reagiert. 
  • Sie nehmen ein Hepatitis-C-Medikament ein, welches Ombitasvir, Paritaprevir oder Ritonavir, enthält.
  • Sie haben/hatten Gelbsucht aufgrund Ihrer Schwangerschaft oder der Einnahme von hormonellen Verhütungsmethoden. In diesem Fall sollten Sie Absprache mit Ihrem Arzt halten.
  • Sie haben ungeklärte Vaginalblutungen.
  • Sie sind schwanger oder vermuten eine Schwangerschaft.
  • Sie sind stillende Mutter. 
  • Sie reagieren allergisch auf einen Wirkstoff oder Bestandteil von NuvaRing. 

Was Sie vor der ersten Nutzung bedenken sollten

Bedenken Sie, dass die Kombination von NuvaRing mit anderen Arzneimitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen und Kräuterprodukten Wechselwirkungen hervorrufen kann. Zudem kann der Empfängnisschutz beeinträchtigt werden. Informieren Sie Ihren Frauenarzt über Medikamente und ergänzende Produkte, die Sie regelmäßig oder gelegentlich einnehmen. Lassen Sie sich auch vor der Einnahme von Schmerzmitteln, Vitaminen und Kräuterprodukten beraten. Beispielsweise Paracetamol, Johanniskraut und Vitamin C können die Wirkung von NuvaRing beeinflussen.

Informieren Sie Ihren Gynäkologen, wenn eine der vorab genannten Risikofaktoren auf Sie zutrifft. Gegebenenfalls ist NuvaRing nicht für Sie geeignet. Sollte eines der folgenden Faktoren auf Sie zutreffen, sollten Sie diese vorab mit Ihrem Arzt besprechen:

  • Sie sind Raucher.
  • Sie leiden/litten an einer psychischen Erkrankung. 
  • Sie leiden unter Krampfanfällen. 
  • Sie haben/hatten Brustknoten.
  • Ihnen liegt ein abnormales Mammogramm vor. 
  • In Ihrer Familiengeschichte kam es zu Brustkrebs. 
  • Ihr Cholesterinspiegel ist erhöht. 
  • Sie haben vor Kurzem entbunden.
  • Sie hatten eine Abtreibung oder Fehlgeburt. 
  • In nächster Zeit sind Operationen oder Labortests geplant. 

NuvaRing im Vergleich zu anderen hormonellen Kontrazeptiva

Die Nebenwirkungen von NuvaRing sind ähnlich bis nahezu identisch mit denen anderer hormonellen Verhütungsmethoden. Auch die hormonell bedingten Risiken variieren kaum. 

Das Thromboserisiko bei der Anwendung von NuvaRing ist im Gegensatz zu niedrig dosierten Kombi-Pillen jedoch etwas höher, allerdings deutlich niedriger als bei der Verwendung von Verhütungspflastern.  Da permanent Hormone in das Blut gelangen werden vermutlich die Gerinnungsfaktoren der Leber angeregt, wodurch Blutgerinnsel häufiger entstehen. Ein relativ geringes Thromboserisiko bieten subkutan implantierte Stäbchen oder Spiralen.

Zudem kann es in seltenen Fällen zu einem Toxischen Schock-Syndrom kommen. Die Erkrankung kommt nur selten vor und entsteht durch Bakterien im Vaginalbereich. Verhütungsmethoden, welche nicht vaginal eingeführt werden enthalten dieses Risiko demnach nicht. 

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