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Verursacht die Antibabypille Nebenwirkungen im Körper?

Wie alle Arzneimittel kann auch die Antibabypille Nebenwirkungen haben, die jedoch nicht bei jeder Frau auftreten müssen. Diese können sich sowohl positiv als auch negativ bemerkbar machen. Jedoch ist die Wahrnehmung von Frau zu Frau verschieden, auch die Anzahl der auftretenden Antibabypille Nebenwirkung variiert stark. Unter Nebenwirkungen werden im Medikamenten-Beipackzettel häufig nur die negativen Begleiterscheinungen aufgeführt, da diese erhöhte Relevanz aufweisen durch eventuelle entstehende Gesundheitsrisiken. Zu den Nebenwirkungen, die meist als positiv wahrgenommen werden, gehören Hautverbesserungen, Regelschmerz- und Blutungsreduzierung und Minderung unerwünschter Körperbehaarung. Negative Nebenwirkungen fallen meist deutlicher auf, sind jedoch ebenfalls unterschiedlich stark ausgeprägt in Abhängigkeit des Individuums, der subjektiven Wahrnehmung und der Art des eingenommenen Präparates. Zu den häufigen negativen Antibabypille Nebenwirkungen gehören Migräne, die bei vielen Frauen auch in Kombination mit Übelkeit und Erbrechen auftreten kann. Ebenfalls ist eine Gewichtszunahme nicht unüblich, die durch das Östrogen eine Einlagerung von Wasser im Körpergewebe und ein gesteigertes Hungergefühl bewirkt, was für die meisten Frauen eher zu den unerwünschten Nebenwirkungen gehört. Je nach Präparat kann es auch häufiger zu Zwischenblutungen kommen beziehungsweise einem generell unregelmäßigen Zyklus, der sich auch durch das zum Beispiel stressbedingte Ausbleiben der Menstruation auszeichnen kann.

Eine weitere subjektiv unterschiedlich wahrgenommene Veränderung des Körpers, die zu den Antibabypille Nebenwirkungen zählt, kann das Wachstum der Brüste sein, das auch oftmals einhergeht mit einem Spannungsgefühl. Auch ein Vitaminmangel im Blut von Frauen, die die Antibabypille nehmen, konnte nachgewiesen werden. Speziell Vitamin C, D3, B12 und B6 weisen einen Mangel auf und können eine Schwächung des Immunsystems der Frauen bewirken. Da der Vitaminmangel durch die übliche Ernährungsweise nicht ausgeglichen werden kann. Die Schwächung des Immunsystem als Antibabypille Nebenwirkung zeigt sich auch durch vermehrte Entzündungen im Körper wie zum Beispiel Harnwegsinfektionen, Pilzinfektionen, Rachen- und Nasennebenhöhlenentzündungen. Weitaus schwerwiegendere Nebenwirkungen sind durch die Antibabypille ausgelöste Depressionen, die zwar nicht sehr häufig auftreten, jedoch starke Stimmungsschwankungen auslösen können. Auch Veränderungen des Fettstoffwechsels, der Leberwerte oder des Blutdrucks können vereinzelt auftreten und den Körper der Frau maßgeblich beeinflussen und beeinträchtigen. Die Leber ist stark mit der permanenten Einnahme synthetischer Hormone überfordert. Diese Überbelastung kann sich langfristig in extremen Effekten wie Gelbsucht oder Gallenstau oder aber durch anhaltende Müdigkeit (CMS) äußern.

Antibabypille Nebenwirkungen in Langzeitstudien

Wird die Antibabypille über einen sehr langen Zeitraum eingenommen (>10 Jahre), kann es zu der Entstehung von Knoten in der Brust oder auch vermehrt zu Gebärmutterhalskrebs kommen laut der Cancer Research UK Epidemiology Unit in Oxford, die 24 internationale Studien mit 52.000 Teilnehmerinnen auswertete. Ambivalent dazu ist das Werben der Hersteller mit einer Reduzierung des Risikos an Eierstockkrebs zu erkranken. Bewiesen und durch das Internationale Krebsforschungszentrum der WHO im Sommer 2005 bestätigt worden ist, dass Verhütungsmittel, die Östrogen und Progesteron enthalten, krebserregend für den Menschen sind. Des Weiteren steht die Pille in dringendem Verdacht an der Entstehung von Diabetes beteiligt zu sein. Die Antibabypille könnte demnach einen Einfluss auf die Regulierungswirkung des Bauchspeicheldrüsenhormons Insulin haben. Wodurch der Blutzuckerspiegel nicht mehr einwandfrei kontrolliert wird. Deshalb sollten Frauen, die zu Diabetes neigen, auf die Einnahme der Antibabypille verzichten und eine andere Verhütungsmethode wählen. Eine letzte häufig unerwünschte Nebenwirkung ist die nachlassende Libido. Ein Problem dieser Antibabypille Nebenwirkung ist, dass der Großteil der Frauen bereits mit beginnender Pubertät angefangen haben die Antibabypille als Verhütungsschutz zu nehmen, weshalb sich die sexuelle Libido gar nicht richtig entwickeln konnte. Erst durch Beendigung der Einnahme der Antibabypille erhöht sich die Konzentration des testosteronbindenden SHBG (Eiweißkörper) und die Libido normalisiert sich wieder.

Die Antibabypille Nebenwirkungen lassen sich in der Häufigkeit des Auftretens angeben:

Beispiele für häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 von 100 Anwenderinnen)

  • Zyklusstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Nachlassende Libido

Beispiele für gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 von 1000 Anwenderinnen)

  • Sekretion aus den Brustwarzen
  • Bluthochdruck
  • Erbrechen, Durchfall
  • Wassereinlagerungen
  • Infektion der Scheide

Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 von 10000 Anwenderinnen)

  • Asthma
  • Blutgerinnsel in Bein, Fuß, Lunge, Niere
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall

Falls Antibabypille Nebenwirkungen auftreten und diese schwerwiegend und anhaltend sind, oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert, und Sie dies auf das Präparat zurückführen, ist eine Konsultation Ihres Frauenarztes dringend anzuraten.

Die gesamten Informationen zu diesem Medikament, zu den Neben- und Wechselwirkungen finden Sie in der aktuellen Packungsbeilage.

Quellen:

  • Apotheken Umschau: Beipackzettel Antibabypille. Online verfügbar unter: http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Antibabypille.html, zuletzt geprüft am 16.01.2017
  • European Medicines Agency: Assessment report for combined hormonal contraceptives containing medicinal products. London 2014.
  • Goldstein, I. and Panzer, C.: Can taking the pill dull a woman’s desire forever? New Scientist. 27 May 2005.
  • Appleby, P. et al.: Cervical cancer and hormonal contraceptives: collaborative reanalysis of individual data for 16,573 women with cervical cancer and 35,509 women without cervical cancer from 24 epidemiological studies. Lancet, Vol. 10. 2007.

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