Herzlichen Glückwunsch!

Ihr Gutscheincode wurde erfolgreich angewendet, Sie können den Rabatt auf der Checkout-Seite sehen.

Ihr Gutscheincode wurde erfolgreich angewendet, Sie können den Rabatt auf der Checkout-Seite sehen.
Menu
Entdecken
Medizinisches Cannabis NEU

Wie kann man mit Vagisan® Scheidenpilz behandeln?

DoktorABC Redaktionsteam
Zuverlässige und geprüfte medizinische Informationen, zusammengestellt von unserem Redaktionsteam und Ärzten. Redaktionsprozess.

Die meisten Frauen leiden irgendwann an Scheidenpilz. Hier erfahren Sie, wie man mit Vagisan® Scheidenpilz behandelt und neuerlichen Infektionen vorbeugt.
Was Sie in diesem Artikel erfahren
  • Häufigster Erreger von Scheidenpilz ist der Hefepilz Candida albicans.
  • Akute Infektionen lassen sich mit Vagisan® Myko Kombi mit dem Wirkstoff Clotrimazol behandeln.
  • Vagisan® ProbioFlora mit Milchsäure hilft dabei, das Scheidenmilieu nach der Behandlung zu stabilisieren und einer neuerlichen Infektion vorzubeugen.
  • Der pH-Wert in der Vagina sollte zwischen 3,8 und 4,5 liegen, um krank machende Keime zu hemmen.

Behandlung von Scheidenpilz
Fluconazol
Preis ab 35,04 €
Canesten® GYN
Preis ab 11,17 €

Scheidenpilzinfektionen im Überblick

Laut Frauenärzte im Netz sind etwa 20 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter in der Scheide von Hefepilzen besiedelt.

In mehr als 85 Prozent der Fälle handelt es sich dabei um Candida albicans

Scheidenpilzinfektionen gehören somit zu den häufigsten gynäkologischen Beschwerden. Candida albicans kommt natürlicherweise in der Scheidenflora vor und verursacht solange keine Probleme, wie das mikrobiologische Gleichgewicht stabil bleibt.

Gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance, kann sich der Pilz stark vermehren und typische Beschwerden auslösen.

Zu den häufigsten Symptomen zählen intensiver Juckreiz, Brennen im Vaginalbereich sowie ein veränderter Ausfluss. 

Begünstigt wird eine Scheidenpilzinfektion unter anderem durch die Einnahme von Antibiotika, hormonelle Veränderungen etwa während Schwangerschaft oder Zyklusumstellungen, ein geschwächtes Immunsystem oder Diabetes. 

Gut zu wissen:

Eine zentrale Rolle für die Anfälligkeit für Scheidenpilz spielt der vaginale pH-Wert. Im gesunden Zustand liegt er zwischen 3,8 und 4,5 und schafft ein saures Milieu, das krankmachende Keime hemmt.

Die in Perchtoldsdorf in eigener Praxis tätige Gynäkologin Dr. Eva Lehner-Rothe sagte im Interview für den Podcast erdbeerwoche über die Häufigkeit von Scheidenpilz:

„Also, es ist so, dass drei von vier Frauen irgendwann einen Scheidenpilz durchmachen, bzw. einen Scheidenpilz einmal gehabt haben. Es ist ein wirklich sehr gängiges Problem.“

Sie betont aber, dass andere Infektionen ähnliche Symptome hervorrufen:

„Prinzipiell unterscheiden muss man einen Scheidenpilz, also einen Soor oder eine Candida-Infektion von einer sogenannten bakteriellen Vaginose.“

Welche Produkte bietet Vagisan® für die Behandlung von Scheidenpilz an?

Vagisan® bietet sowohl ein Antipilzmittel zur akuten Behandlung als auch ein Milchsäurepräparat zur Stabilisierung des Scheidenmilieus an:

Für die akute Behandlung eines Scheidenpilzes ist Vagisan® Myko Kombi vorgesehen. Es enthält den bewährten Wirkstoff Clotrimazol, der Pilze wie Candida albicans direkt abtötet oder in ihrem Wachstum hemmt. 

Eine 2020 in der Fachzeitschrift pharmaceuticals erschienene Studie wertete klinische Forschungen aus 45 Jahren aus und kam zu dem Ergebnis, dass Clotrimazol bei Scheidenpilz sehr wirksam und gut verträglich ist. Auch bei einer Schwangerschaft und wiederkehrenden Infektionen gilt Clotrimazol als effektiv und sicher. Resistenzen entwickeln sich selten.

Vagisan® ProbioFlora mit Milchsäure-Bakterien verfolgt einen anderen Ansatz. Dieses Produkt enthält keinen pilzabtötenden Wirkstoff, sondern Milchsäure zur Wiederherstellung des natürlichen vaginalen pH-Werts. Es kann sinnvoll sein, wenn das Scheidenmilieu nach einer Therapie stabilisiert werden soll oder zur Vorbeugung gegen eine neuerliche Infektion.

Eine 2023 in der Fachzeitschrift Women's Health erschienene Studie konnte nachweisen, dass Frauen mit wiederkehrendem Scheidenpilz Behandlungen mit Milch- und Essigsäure gut vertragen, und dass bei solchen Behandlungen deutlich weniger neuerliche Infektionen auftreten. 

Die folgende Tabelle fasst den sinnvollen Einsatz von Vagisan®-Produkten bei einer Scheidenpilz-Infektion zusammen:

Ziel der Anwendung Produkt Wirkprinzip Wann sinnvoll
Akute Behandlung Vagisan® Myko Kombi Antipilzmittel mit Clotrimazol Bei bestätigtem Scheidenpilz mit Juckreiz und Ausfluss
Stabilisierung nach Therapie Vagisan® ProbioFlora mit Milchsäure Senkung und Stabilisierung des pH-Werts Nach Antipilztherapie, bei Neigung zu Rückfällen
Vorbeugung Vagisan® ProbioFlora mit Milchsäure Unterstützung der Scheidenflora Nach Antibiotika, bei wiederkehrenden Beschwerden

Wie wirkt Vagisan® gegen Scheidenpilz?

Vagisan® wirkt entweder durch ein gezieltes Abtöten der Pilzerreger oder durch die Stabilisierung des natürlichen Scheidenmilieus.

Bei einer akuten Scheidenpilzinfektion kommt Vagisan® Myko Kombi zum Einsatz. Es enthält Clotrimazol, einen Wirkstoff, der die Zellmembran von Hefepilzen wie Candida albicans schädigt. Dadurch verlieren die Pilzzellen ihre Stabilität und sterben ab oder können sich nicht vermehren. 

Vagisan® ProbioFlora mit Milchsäure wirkt nicht gegen den Pilz selbst, sondern senkt den vaginalen pH-Wert und schafft wieder ein saures Milieu, in dem sich krank machende Keime schlechter vermehren können. Gleichzeitig unterstützt es die natürlichen Lactobazillen, also die „guten“ Milchsäurebakterien der Scheide. 

Die Kombination aus gezielter Pilzbehandlung und anschließender Stabilisierung der Scheidenflora kann den natürlichen Schutzmechanismus der Scheide langfristig stärken. 

Der Hersteller Dr. August Wolff GmbH bietet für diese unterschiedlichen Anwendungsziele verschiedene Produkte an.

Außer Vagisan® Myko Kombi und Vagisan® ProbioFlora gehören auch Pflegeprodukte zum Sortiment, nämlich die Vagisan® FeuchtCreme Cremolum gegen Scheidentrockenheit und die Vagisan® Intimwaschlotion für den äußeren Intimbereich.

Wann soll man Vagisan® ProbioFlora mit Milchsäure gegen Scheidenpilz verwenden?

Vagisan® ProbioFlora eignet sich nicht zur Behandlung eines akuten Scheidenpilzes, sondern zur Stabilisierung der Scheidenflora und zur Vorbeugung gegen erneute Infektionen.

Man setzt es vor allem nach einer abgeschlossenen Antipilztherapie oder bei wiederkehrenden Beschwerden ohne akute Infektion ein.

Achtung!

Nach der Behandlung eines bestätigten Scheidenpilzes ist das Scheidenmilieu noch empfindlich. Antimykotische Wirkstoffe beseitigen zwar den Pilz, stellen den natürlichen pH-Wert aber nicht wieder her. 

Vagisan® ProbioFlora mit Milchsäure kann in dieser Phase helfen, den vaginalen pH-Wert erneut in den Bereich von 3,8 bis 4,5 zu bringen.

Auch bei Frauen, die unter wiederkehrenden Scheidenpilzinfektionen leiden, kann es unterstützend wirken. Ziel ist es, das Wachstum schützender Laktobazillen zu fördern und ein dauerhaft saures Milieu aufrechtzuerhalten.

Was sollte man bei der Anwendung und Dosierung beachten?

Verwenden Sie Vagisan®-Produkte, sollten Sie immer genau nach Packungsbeilage vorgehen, da der Erfolg der Behandlung stark von der richtigen Dosierung und Anwendungsdauer abhängt. 

Vagisan® Myko Kombi sollte man zeitlich begrenzt einsetzen. 

Führen Sie das Vaginalzäpfchen abends im Liegen tief in die Scheide ein und tragen Sie die Pflegecreme ein- bis zweimal täglich dünn auf den äußeren Intimbereich auf. 

Auch bei Vagisan® ProbioFlora mit Milchsäure empfiehlt sich die Anwendung am Abend. 

Achtung!

Halten Symptome trotz korrekter Anwendung länger an, sollten Sie einen Arzt konsultieren, um die Diagnose zu überprüfen. 

Wie wirksam ist Vagisan® bei Scheidenpilz?

Lokal angewendete Antipilzmittel wie Vagisan® Myko Kombi wirken bei richtiger Anwendung gut gegen unkomplizierte Scheidenpilzinfektionen.

Die wichtigen Rollen des pH-Werts und der Scheidenflora bei der Vorbeugung gegen eine Neuinfektion sind gut dokumentiert.

Der Artikel über Scheidenpilzinfektionen auf clinicaltrials.eu, einer wissenschaftlich fundierten Informationsplattform, erklärt, dass sich die meisten Fälle gut mit bewährten Antipilzmitteln wie Clotrimazol behandeln lassen. 

Zusätzlich stellt der Artikel neue Medikamente, Probiotika und Impfstoffforschung vor, die noch nicht vollständig erforscht sind, aber vor allem bei hartnäckigen Infektionen Hoffnung machen.

Gut zu wissen:

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg besteht darin, die empfohlene Behandlungsdauer vollständig einzuhalten, auch wenn die Symptome schnell nachlassen. 

Wann ist Vorsicht bei der Anwendung von Vagisan® geboten?

Vagisan®-Produkte gelten bei korrekter Anwendung als gut verträglich, sind jedoch nicht für jede Situation geeignet. Bestimmte Anwenderinnen sollten auf eine Selbstbehandlung verzichten, um Risiken und Fehlbehandlungen zu vermeiden:

  • Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe von Vagisan®-Produkten sollte man sie nicht verwenden. 
  • Allergische Reaktionen sind selten, aber man sollte sie ernst nehmen. 
  • Die Menstruation schränkt die Wirksamkeit der Behandlung ein. In diesem Fall ist es sinnvoll, den Behandlungsbeginn zu verschieben.
  • In Schwangerschaft und Stillzeit gilt besondere Vorsicht, um individuelle Risiken auszuschließen.

Wie lässt sich wirksam gegen Scheidenpilz vorbeugen?

Eine wirksame Vorbeugung gegen Scheidenpilz zielt darauf ab, das natürliche Gleichgewicht der Scheidenflora zu erhalten, Reizfaktoren zu vermeiden und individuelle Risikofaktoren zu kontrollieren. 

Ein zentraler Ansatz für die Vorbeugung ist die Stabilisierung des vaginalen pH-Werts. Vagisan® ProbioFlora mit Milchsäure kann dazu beitragen, das saure Milieu der Scheide zu erhalten oder nach Belastungen wie einer Antibiotikatherapie wiederherzustellen. 

Ein stabiler pH-Wert fördert das Wachstum schützender Laktobazillen und erschwert die Vermehrung von Hefepilzen.

Auch Alltagsfaktoren spielen eine wichtige Rolle. Atmungsaktive Unterwäsche aus Baumwolle, der Verzicht auf enge Kleidung und ein rasches Wechseln feuchter Textilien vermeiden ein feucht-warmes Milieu. 

Gut zu wissen:

Bei der Intimhygiene reichen Wasser oder milde Pflegeprodukte aus.

Wann sollte man bei Verdacht auf Scheidenpilz einen Arzt konsultieren?

Ein Besuch beim Arzt ist immer dann notwendig, wenn die Diagnose unsicher ist, besondere Umstände vorliegen oder eine Selbstbehandlung keinen ausreichenden Erfolg zeigt. Das gilt besonders in der Schwangerschaft und bei häufig wiederkehrenden Infektionen.

Treten die typischen Symptome eines Scheidenpilzes zum ersten Mal auf, sollten Sie sie ärztlich abklären lassen. Juckreiz, Brennen oder veränderter Ausfluss können auch andere Ursachen haben, etwa bakterielle Infektionen oder sexuell übertragbare Krankheiten.

Während der Schwangerschaft ist ebenfalls Vorsicht geboten. Das frühzeitige Erkennen von Scheideninfektionen hilft dabei, Risiken für Mutter und Kind zu vermeiden.

Von wiederkehrenden Scheidenpilzinfektionen spricht man bei vier oder mehr Episoden pro Jahr. In diesen Fällen reicht eine Selbstbehandlung meist nicht aus. Eine ärztliche Diagnose hilft, begünstigende Faktoren zu erkennen und eine längerfristige Therapie zu planen.

Auch eine telemedizinische Beratung, etwa über DoktorABC, kann bei hartnäckigen Infektionen sinnvoll sein.

Fazit: Scheidenpilz mit Vagisan® behandeln

Scheidenpilzinfektionen lassen sich in den meisten Fällen gut behandeln, wenn man die Ursache erkennt und das passende Produkt gezielt einsetzt. 

Vagisan® bietet dafür eine Behandlung mit Clotrimazol für die Behandlung einer akuten Infektion und ein Pflegeprodukt mit Milchsäure, das den vaginalen pH-Wert stabilisiert und Rückfällen vorbeugt. 

Wichtig für den Erfolg der Behandlung sind eine korrekte Diagnose und die vollständige Durchführung der Therapie.

Die informierte und verantwortungsvolle Anwendung von Vagisan®-Produkten hilft dabei, Scheidenpilz wirksam zu behandeln und die vaginale Gesundheit langfristig zu unterstützen.

FAQ

Kann ich Vagisan® ProbioFlora mit Milchsäure bei akutem Scheidenpilz anwenden?

Nein. Dieses Produkt eignet sich nicht zur Behandlung einer akuten Pilzinfektion.
Bei typischen Symptomen wie starkem Juckreiz oder quarkartigem Ausfluss ist ein Antipilzpräparat wie Vagisan® Myko Kombi notwendig.

Wie schnell wirkt Vagisan® bei Scheidenpilz?

Bei Vagisan® Myko Kombi mit Clotrimazol bessern sich die Symptome häufig innerhalb von ein bis zwei Tagen.
Trotzdem sollte man die Behandlung immer vollständig über die empfohlene Dauer durchführen, um Rückfälle zu vermeiden.

Was tun, wenn der Scheidenpilz immer wiederkommt?

Bei häufigen Rückfällen ist eine ärztliche Abklärung wichtig. Mögliche Ursachen sind ein instabiles Scheidenmilieu, hormonelle Faktoren oder Grunderkrankungen wie Diabetes.
Ergänzend kann die Stabilisierung des pH-Werts sinnvoll sein.

Behandlung von Scheidenpilz
Fluconazol
Preis ab 35,04 €
Canesten® GYN
Preis ab 11,17 €

Der medizinische Beirat von DoktorABC

DoktorABC medizinischer Beirat - Dr. med. Roland Michael Ruiken

Dr. med. Roland Ruiken

Medizinischer Berater, Norwegen

DoktorABC medizinischer Beirat - Dr. med. Salomé Apitz

Dr. med. Salomé Apitz

Medizinische Beraterin, Portugal

DoktorABC medizinischer Beirat - Dr. med. Viktor Simunovic

Dr. med. Viktor Simunovic

Medizinischer Berater, Kroatien

Zum medizinischen Beirat