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Sildenafil und die Nebenwirkungen

Sildenafil
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Wie bei jedem verschreibungspflichtigen Medikament, kann das Potenzmittel Sildenafil neben der erwünschten Wirkung auch unerwünschte Neben- bzw. Wechselwirkungen haben. Diese können in Ihrer Art, Ausprägung und Häufigkeit sehr unterschiedlich sein. Ob und wie stark die Nebenwirkungen von Sildenafil auftreten, ist immer abhängig von

  • der Dosierungshöhe bzw. Wirkstoffkonzentration
  • der körperlichen Beschaffenheit des Anwenders (Alter, Gewicht)
  • möglichen Vorerkrankungen und Beschwerden (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  • der gleichzeitigen Einnahme von anderen Medikamenten oder Potenzmitteln
  • der gleichzeitigen Einnahme mit Alkohol

Sildenafil ist als verschreibungspflichtiges Medikament in Deutschland zugelassen. Das bedeutet, dass das Potenzmittel strengen Kontrollen unterliegt und an einer Vielzahl von Probanden im Rahmen klinischer Studien erprobt wurde. Ernsthafte Erkrankungen nach der Einnahme von Sildenafil sind daher nur in äußerst seltenen Ausnahmefällen zu erwarten. Besonders schwerwiegende Nebenwirkungen konnten vor allem nur dann beobachtet werden, wenn Sildenafil überdosiert bzw. entgegen der ärztlichen Anweisung dosiert wurde. In diesen Fällen konnte keine zusätzliche Wirkung auf die Potenz festgestellt werden, jedoch verstärkten sich die Nebenwirkungen oder hielten länger an.

Alle bekannten Nebenwirkungen von Sildenafil sind in der Regel nur leicht bis mäßig und von kurzer Dauer. Eine vollständige Liste aller Neben- und Wechselwirkungen von Sildenafil entnehmen Sie bitte auch dem aktuellen Beipackzettel.

Wie wirkt Sildenafil?

Der Wirkstoff Sildenafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und wirkt regulierend auf das Enzym PDE-5. Bei sexueller Erregung schüttet der männliche Körper das Enzym Cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) aus, dass die Muskulatur im Penis entspannt, sodass genügend Blut in den Penis strömen kann. Nach erfolgreichem Geschlechtsverkehr wird das Enzym Phospodiesterase-5 (PDE-5) gebildet, dass cGMP abbaut und die Blutgefäße verengt, sodass das Blut wieder aus dem Penis herausströmen und die Erektion erschlaffen kann.

Bei einer erektilen Dysfunktion kommt es zu einem Missverhältnis in der Produktion beider Enzyme. Hier wird PDE-5 zu früh oder in zu großer Menge gebildet, sodass eine Erektion nur kurz oder nicht stabil genug aufrecht erhalten werden kann. Sildenafil hemmt die Produktion dieses Enzyms: Anwender sind so wieder in der Lage, bei sexueller Stimulation eine ausreichend stabile und langanhaltende Erektion zu bekommen.

Die Nebenwirkungen von Sildenafil im Einzelnen

Diese Wirkung erfolgt jedoch nicht nur punktuell im Schwellkörper des Penis, sondern im gesamten Organismus. So wird die Muskulatur aller Blutgefäße im Körper entspannt und der Blutfluss leichtgängiger und schneller. Das ist für die meisten Anwender in der Regel jedoch kaum spürbar, da die Muskelspannung an anderen Stellen im Körper nicht so stark ausgeprägt ist wie im Schwellkörper des Penis.

In Einzelfällen können bei der Einnahme von Sildenafil dennoch Nebenwirkungen auftreten, die in erster Linie das Herz-Kreislauf-System betreffen. Patienten, die an Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems leiden, sollten deshalb vor der Einnahme von Sildenafil einen Arzt konsultieren.

Sehr häufig auftretende Nebenwirkungen von Sildenafil (mehr als 1 von 10 Anwendern)

  • Kopfschmerzen

Häufig auftretende Nebenwirkungen von Sildenafil (bis zu 1 von 10 Anwendern)

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Verdauungsstörungen und Durchfall
  • Gesichtsrötung
  • Hitzewallungen (mit z.B. plötzlichem Wärmegefühl im Oberkörper)
  • verstopfte Nase und Nasennebenhöhlen-Entzündungen
  • Schwindel
  • Hörstörungen und Tinnitus
  • Hautausschlag oder Hautrötungen mit Hitzegefühl
  • Müdigkeit
  • Mundtrockenheit

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen von Sildenafil (bis zu 1 von 100 Patienten)

  • Schwellungen der Schleimhäute
  • Schlafstörungen
  • Taubheitsgefühle und verminderte Berührungsempfindlichkeit
  • Herzklopfen
  • Pulsbeschleunigung
  • Brustschmerzen
  • Sodbrennen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • schmerzhafte Dauererektion

Seltene Nebenwirkungen von Sildenafil (bis zu 1 von 1000 Männern)

  • Angstzustände
  • Muskelkrämpfe
  • Ohnmacht
  • Gedächtnisverlust
  • Herzrasen
  • Nasenbluten

Sehr seltene Nebenwirkungen von Sildenafl (bis zu 1 von 10.000 Anwendern)

  • Blut im Urin oder im Sperma

Die Nebenwirkungen von Sildenafil auf die Augen

In einigen Fällen wurden nach der Einnahme von Sildenafil Nebenwirkungen auf die Augen und die Sehkraft beobachtet. Dazu gehörten beispielsweise

  • Störungen des Farbsehens
  • gestörte Bildung von Tränenflüssigkeit
  • Bindehauterkrankungen
  • Sehstörungen im Allgemeinen
  • hoher Augeninnendruck
  • Entzündung der Augen

Um auszuschließen, dass durch die Einnahme von Sildenafil ernsthafte und langfristige Schädigungen der Sehkraft verursacht werden, wurde die Nebenwirkung von Sildenafil auf die Augen gesondert im Labor untersucht. Hier wurde festgestellt, dass die Retina (Netzhaut) das Enzym PDE-6 bildet, das am Prozess der Übertragung und Verstärkung visueller Signale beteiligt ist, also wesentlich die Sehfähigkeit der Augen mitbestimmt.

Das nach einer Erektion gebildete PDE-5 und PDE-6 sind molekular sehr ähnlich. Die hemmende Wirkung von Sildenafil auf PDE-5 konnte in derselben Form auch auf PDE-6 festgestellt werden: Bei der Einnahme von Sildenafil kann die Sehkraft deshalb vorübergehend beeinträchtigt werden. Nur in äußerst seltenen Fällen konnten die Nebenwirkungen länger beobachtet werden.

Weiterhin konnten die Ergebnisse der Untersuchung das Risiko von langfristigen Sehschäden entkräften. Hier sind demnach nur Anwender betroffen, die bereits im Vorfeld unter genetisch bedingten Augendefekten litten.

Wann ist bei der Einnahme von Sildenafil besondere Vorsicht geboten?

Durch die Wirkung von Sildenafil auf die Blutgefäße und somit die Blutversorgung des gesamten Organismus, sollten vor allem Patienten, die durch Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems belastet sind, nur mit ärztlicher Einwilligung Sildenafil einnehmen. Zu den Vorerkrankungen zählen unter anderem:

  • erhöhter Blutdruck
  • koronare Herzerkrankungen
  • Erkrankungen, die eine pulmonale Hypertonie begünstigen

Je nach Erkrankung ist abzuklären, inwiefern die Wirkungsweise von Sildenafil dem Organismus zuträglich ist und wie stabil das Herz-Kreislauf-System auf erfolgreichen Geschlechtsverkehr reagiert: Gerade bei Patienten in höherem Alter kann die Anstrengung beim Sex das Herz-Kreislauf-System be- oder überlasten.

Auch bei folgenden Erkrankungen können die möglichen Neben- und Wechselwirkungen von Sildenafil ungünstig sein:

  • Leukämie
  • Magen-Darm-Geschwüren
  • Multiples Myelom
  • Sichelzellenanämie
  • Störung der Blutgerinnung

Hier sollte das Potenzmittel nur mit größter Vorsicht und nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Warum sollte Sildenafil nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden?

Üblicherweise wird bei allen verschreibungspflichtigen Medikamenten davon abgeraten, diese zusammen mit Alkohol einzunehmen. Das ist auch bei Sildenafil der Fall. Da Alkohol selbst blutverdünnende Eigenschaften hat, kann es zu unberechenbaren Neben- und Wechselwirkungen mit Sildenafil kommen, die je nach Alkoholmenge oder körperlicher Beschaffenheit unangenehm verstärkt oder lebensbedrohlich sein können. Um diese Nebenwirkungen auszuschließen, sollte Sildenafil nur mit reichlich Wasser oder anderen nicht-alkoholischen Getränken eingenommen werden.

Wann ist von einer Einnahme von Sildenafil abzuraten?

Bei gesunden Männern gilt die Anwendung von Sildenafil als ungefährlich bzw. treten Nebenwirkungen seltener oder weniger stark auf. Liegen jedoch bestimmte Erkrankungen oder organische Schäden vor, ist eine Einnahme des Potenzmittels aufgrund seiner Wirkungsweise kontraindiziert: Das Verhältnis von Wirkung und Nebenwirkung ist hier nicht mehr ausbalanciert bzw. ist das Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen zu hoch.

Sildenafil darf nicht eingenommen werden:

  • nach einem kürzlich zurückliegenden Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • bei sehr schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Herz-Rhythmus-Störungen
  • bei sehr niedrigem Blutdruck (niedriger als 90/50 mmHg)
  • bei schwerer Leberschwäche oder bereits vorhandener schwerer Leberschäden
  • bei einer bekannten Allergie gegen den Wirkstoff Sildenafil
  • wenn weitere Potenzmittel mit ähnlichem Wirkstoff zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt werden

Mit welchen anderen Medikamenten sollte Sildenafil nicht zusammen eingenommen werden?

Wird Sildenafil zusammen mit weiteren Medikamenten eingenommen, kann es je nach Wirkstoffkombination zu unerwünschten Wirkungsverstärkungen oder Wirkungsausfällen kommen. Davon besonders betroffen sind Medikamente, die Nitrate oder Stickstoff-Donatoren enthalten, wie beispielsweise Molsidomin zur Behandlung von Angina Pectoris.

Eine gemeinsame Einnahme von Sildenafil und Arzneimitteln, deren Wirkstoffe mit den gleichen Enzymen verstoffwechselt werden, ist nur nach ärztlicher Verordnung und nur mit einer Anfangsdosis von 25 mg ratsam. Dazu zählen:

  • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen wie Ketoconazol und Itraconazol
  • Antibiotika wie Erythromycin (zur Behandlung bakterieller Infektionskrankheiten)
  • Cimetidin (zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschwüren)
  • Wirkstoffe zur Therapie von HIV-Infektionen und AIDS wie Ritonavir und Saquinavir
  • Alphablockern
  • Barbituraten
  • Pflanzen- oder Kräuterextrakten wie Johanniskraut

Sollten Sie nach der Einnahme von Sildenafil weitere Nebenwirkungen feststellen oder länger als vier bis fünf Stunden unter den beschriebenen Nebenwirkungen leiden, ist die Behandlung durch einen Arzt dringend angeraten.

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