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Sildenafil und dessen Nebenwirkungen

Sildenafil wirkt, wie viele andere ähnliche Wirkstoffe in anderen Potenzmitteln auch, als PDE-5-Hemmer im Körper. Durch die Hemmung der sogenannten Phosphodiesterase wird die Freisetzung eines Wirkstoffs unterdrückt, der für den Abbau einer Erektion beim Mann sorgt. Dadurch kann mithilfe des Sildenafils eine andauerndere und stabilere Erektion sichergestellt werden. Doch dieser Wirkmechanismus birgt auch die ein oder andere Sildenafil-Nebenwirkung, die bei einigen Männern auftreten können, wenn Sie das Medikament nicht allzu gut vertragen. Denken Sie jedoch daran, dass es sich bei Sildenafil um einen Wirkstoff handelt, der in Deutschland als verschreibungspflichtiges Medikament zugelassen wurde. Dies bedeutet automatisch, dass die Arznei strengen gesundheitlichen Kontrollen unterliegt und an einer Vielzahl von Probanden im Rahmen klinischer Studien erprobt wurde. Ernsthafte Erkrankungen durch die Einnahme von Sildenafil sind daher nur in äußerst seltenen Ausnahmefällen zu erwarten.

Die Wirkung des Sildenafils funktioniert, wie bereits erwähnt, über die Hemmung des PDE-5 im Körper. Dies sorgt im Grunde dafür, dass sich die Muskulatur der Blutgefäße im Körper längerfristig entspannen, sodass das Blut besser in den Schwellkörper des Penis fließen kann und diesen steif werden lässt. Diese Wirkung erfolgt jedoch durch die Einnahme des Sildenafils nicht punktuell nur im Schwellkörper des Penis, sondern im gesamten Organismus. Dies hat zur Folge, dass überall die Muskulatur der Blutgefäße zunehmend entspannt wird und der Blutfluss leichtgängiger und schneller ermöglicht wird. In den meisten Fällen ist dies für betroffene Patienten nicht spürbar, da es sich insbesondere bei der Muskulatur des Schwellkörpers um eine starke An- und Entspannung der Blutgefäße handelt, während an anderen Stellen diese Muskulatur nicht so stark ausgeprägt  ist. Aufgrund der Wirkungsweise des Sildenafils können in Einzelfällen jedoch Sildenafil-Nebenwirkungen auftreten, die in erster Linie das Herz-Kreislauf-System beeinflussen. Gerade Patienten, die an Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems leiden, sollten bei der Einnahme von Potenzmitteln wie Sildenafil vorsichtig sein und im Idealfall zunächst mit der geringsten Dosierung von 25 mg beginnen.

Zu jenen Vorerkrankungen können zeitlich begrenzte Ereignisse wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte gehören, aber auch längerfristige Krankheitsbilder wie Bluthochdruck sind gefährdend. Gerade Männer, die aus organischen Ursachen, meist infolge von Bewegungsarmut oder einfach durch hohe Lebensjahre, an Potenzstörungen leiden, weisen häufig auch Symptome eines belasteten Herz-Kreislauf-Systems auf und sollten daher besonders aufmerksam auf eventuelle Sildenafil-Nebenwirkungen achten. Jene Nebenwirkungen können sich in Form von Schwindel, Herzrasen, allgemeinem Unwohlsein, Hautrötungen, kurzzeitigen Sehstörungen und Muskelschmerzen äußern. Hierbei gilt jedoch, dass Nebenwirkungen umso seltener festgestellt wurden, je schwerwiegender sie sind.

Häufiger wurden lediglich verstopfte Nasen und Hautrötungen als Nebenwirkungen beschrieben. Ernsthafte Effekte auf das Herz-Kreislauf-System werden nur von wenigen Männern beschrieben und sind dann zumeist auch zeitlich begrenzt. Viele Männer haben außerdem Angst vor möglichen Dauererektionen, die sehr schmerzhaft sein können und unter Umständen bleibende Schäden auf die Potenzfähigkeit des Mannes hervorrufen. Doch auch hier gilt, dass solche Nebenwirkungen im Rahmen klinischer Studien nur äußerst selten aufgezeichnet wurden. Häufiger kam es zu diesem Effekt nur dann, wenn Männer eine Überdosis Sildenafil zu sich genommen haben. Denken Sie daran, dass eine höhere Tagesdosis von mehr als 100 mg keinen zusätzlichen Effekt auf die Potenz hat, sich die Nebenwirkungen jedoch verschlimmern können. Überschreiten Sie diese Höchstmenge daher nicht und variieren Sie die empfohlene Tagesdosis nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Wie bei allen anderen verschreibungspflichtigen Medikamenten gilt auch bei Sildenafil, dass geringere Dosen einen geringeren Effekt auf den Organismus haben. Wenn Ihnen die Nebenwirkungen also zu stark erscheinen, sollten Sie schauen, ob sich nicht vielleicht auch eine geringere Dosis eignet und Sie trotzdem in der Lage sind eine befriedigende Erektion aufrecht zu erhalten.

Sildenafil – Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Wegen der Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System sollte Sildenafil nicht in Kombination mit anderen Medikamenten eingenommen werden, die das Herz-Kreislauf-System ebenfalls beeinflussen. Dazu zählen vor allem Medikamente, die Nitrate enthalten. Diese werden in erster Line zur Senkung des Blutdrucks verschrieben. Eine Kombination mit Sildenafil kann Nebenwirkungen hervorrufen, die in Einzelfällen gesundheitsgefährdend sind. Auch von der Kombination mit Alkohol ist abzuraten, da dieser Blutverdünnend wirkt und so die Nebenwirkungen des Sildenafils verstärkt.

Die gesamten Informationen zu diesem Medikament, zu den Neben- und Wechselwirkungen finden Sie in der aktuellen Packungsbeilage.

Übersicht über die Häufigkeiten der einzelnen Nebenwirkungen

  • Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Männern): Kopfschmerzen
  • Häufig (bis zu 1 von 10 Männern): verstopfte Nase, Verdauungsprobleme, Gesichtsrötungen, leichter Schwindel
  • Gelegentlich (bis zu 1 von 100 Männern): Schwellungen der Schleimhäute, Schlafstörungen, Taubheitsgefühle, Herzklopfen, Sodbrennen, Muskelschmerzen, eingeschränkte Sehfähigkeit, Dauererektion
  • Selten (bis zu 1 von 1000 Männern): Allergien, Angstzustände, Krämpfe, Ohnmacht, Gedächtnisverlust, Herzrasen, Nasenbluten, Brustschmerzen, schmerzende Erektion, hoher Augeninnendruck oder Entzündung der Augen
  • sehr selten (bis zu 1 von 10000 Männern): Blut im Urin oder im Sperma, Penisblutung
  • Sollten die auftretenden Nebenwirkungen bei Ihnen schwerwiegend oder besonders unangenehm sein, konsultieren Sie umgehend einen Arzt.

Die gesamten Informationen zu diesem Medikament, zu den Neben- und Wechselwirkungen finden Sie in der aktuellen Packungsbeilage.

Medikament Preis inkl. Konsultation  
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Quellen:

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