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Das Rauchen aufgeben - Häufig gestellte Fragen

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Warum ist es so schwer, das Rauchen aufzugeben?

Zigarettenrauchen ist eine tief verwurzelte persönliche Gewohnheit, die unser Gehirn mit Komfort, Belohnung und Vergnügen verbindet. Es kann auch Hungergefühle lindern, Stress abbauen und einen angenehmen Alltag schaffen. Wenn wir in einem Haus aufgewachsen sind, in dem unsere Eltern geraucht haben, können Geruch und Geschmack von Tabakrauch uns auf der tiefsten emotionalen und psychologischen Ebene beeinflussen. Das Rauchen kann auch eine wichtige soziale Aktivität sein, insbesondere am Arbeitsplatz. 

Genau genommen sind Zigaretten lediglich ein Transportmittel, um das Nikotin und andere Chemikalien über eingeatmeten Rauch an das Gehirn zu führen, Nikotin ist eine psychoaktive Substanz, ein süchtig machendes Stimulans, von dem man abhängig wird. Das Rauchen schafft auch eine starke psychologische Abhängigkeit, die schwieriger zu überwinden ist als die physischen Aspekte der Sucht.

Warum sollte ich aufhören?

Zigarettenrauchen ist gefährlich. Es kann Sie auf eine plötzliche, schreckliche Weise töten, oder auch langsam Ihr Leben zerstören. Wenn es Sie nicht umbringt, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit Ihr Leben verkürzen. Außerdem kann das Rauchen Ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, besonders wenn Sie älter werden. Noch schlimmer, es kann Ihre Familie schädigen, insbesondere Babys und Kinder da sie zu Passivrauchern (Einatmen von Rauch anderer Personen) werden.

In Deutschland wird das Rauchen darüber hinaus immer teurer. Wenn Sie am Tag etwa 20 Zigaretten rauchen kostet Sie das im Jahr ca. 2400€. Dabei sind Verdienstausfälle als Resultat von Krankheiten noch gar nicht mit eingerechnet.

Welche Risiken bestehen beim Rauchen?

Die gesundheitlichen Risiken des Rauchens sind gut dokumentiert und seit Jahren bekannt. Dies sind einige der Krankheiten, die durch das Rauchen von Tabakprodukten verursacht werden - dazu gehören Zigaretten, Rollups, Pfeifen, Zigarren, Nargilahs (Wasserpfeifen) oder Cannabis Joints, die Tabak enthalten1

  • Lungenkrebs
  • Oropharyngealer Krebs
  • Ösophagus-Krebs
  • COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
  • Herzerkrankungen
  • Schlaganfälle
  • Asthma
  • Reproduktionsprobleme bei Frauen
  • Erektile Dysfunktion bei Männern
  • Frühgeburten mit geringem Geburtsgewicht
  • Aortales Aneurysma
  • Katarakte

Wir alle haben anekdotische Geschichten über den starken Raucher gehört, der 90 Jahre oder älter wurde und nie eine Krankheit hatte. Sie kennen vielleicht sogar ähnliche Beispiele aus dem eigenen Leben, aber diese Menschen stellen eine sehr kleine Minderheit dar. Sie sind eine statistische Anomalie. Wenn Sie rauchen, ist es wahrscheinlich dass sie schwere - und möglicherweise tödliche - Gesundheitsprobleme entwickeln. 

Wussten Sie das?

Zigarettenrauchen ist eine der Hauptursachen für Hausbrände in Deutschland. Über 500 Brände entstehen jedes Jahr in Deutschland durch den fahrlässigen Umgang mit Tabakwaren.

Das Rauchen in der Schwangerschaft, während der Stillzeit oder das Rauchen in einem Haus mit Neugeborenen erhöht das Risiko eines plötzlichen Kindstodes (SIDS) erheblich. Das Risiko dieser tragischen Erkrankung, auch bekannt als Plötzlicher Kindstod, kann reduziert werden, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören und anderen nicht erlauben, in Ihrem Haus zu rauchen.

Was ist der erste Schritt zur Raucherentwöhnung?

Der erste Schritt zur Raucherentwöhnung ist die mentale Vorbereitung. Als erstes müssen Sie die Vorteile der Raucherentwöhnung verstehen. Machen Sie sich bewusst, welchen  Herausforderungen Sie sich stellen müssen und machen Sie klare Pläne, wie Sie damit umgehen werden. Es ist wichtig, Ihre Entschlossenheit, Willenskraft und Konzentration zu fördern. Sie sind dabei, einen lebensverändernden Prozess zu beginnen, und es kann ein langer und schwieriger Prozess sein.

Wenn Sie denken, dass Sie mental ausreichend vorbereitet sind, können Sie ein Datum wählen, an dem Sie mit dem Rauchen aufhören. Die Grundlagen, die Forschung und die Vorbereitung, die Sie vor der Raucherentwöhnung durchführen, können den Unterschied machen, ob es Ihnen gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören oder nicht.

Was ist, wenn ich es schon einmal versucht habe?

Wenn Sie bereits versucht haben mit dem Rauchen aufzuhören, kennen Sie zumindest Ihre eigenen Stärken und Schwächen und die Hürden, mit denen Sie unterwegs konfrontiert werden. Sie werden in einer stärkeren Position sein, wenn Sie es erneut versuchen.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Raucherentwöhnung für jeden anders ist. Auch für Sie kann es eine vollkommen andere Erfahrung sein, wenn Sie einen weiteren Versuch unternehmen. Sie sind reifer geworden und eventuell sind auch Ihre persönlichen Voraussetzungen besser. Ihr Versuch mit dem Rauchen aufzuhören kann dringender sein, weil Sie vielleicht gesundheitliche Probleme als Folge des Rauchens haben oder Eltern geworden sind.

Nur, weil Sie es nicht geschafft haben, einmal mit dem Rauchen aufzuhören, bedeutet das nicht, dass Sie weiterhin zum Misslingen verdammt sind. Analysieren Sie, wo Sie das letzte Mal falsch gelegen haben, entwickeln Sie einen besseren Plan und versuchen Sie so, etwas mehr Willenskraft und Entschlossenheit zu erzeugen. Es lohnt sich auf jeden Fall, verschiedene Strategien zu erforschen, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Welche Schritte kann ich unternehmen, damit ich endlich mit dem Rauchen aufhören kann?

Es war noch nie so einfach, für immer mit dem Rauchen aufzuhören. Das medizinische Verständnis von Nikotinabhängigkeit hat sich dramatisch verbessert und es gibt eine Fülle nützlicher Medikamente, Therapien und Hilfsmaterialien. Die Herausforderung besteht darin, die Methode - oder eine Kombination von Methoden - zu finden, die Ihren individuellen Bedürfnissen am besten entspricht. 

Wie plane ich richtig, mit dem Rauchen aufzuhören?

Bereiten Sie sich auf das Datum vor, an dem Sie aufhören wollen 

Sofern Sie nicht sehr impulsiv sind, werden Sie ein Datum festlegen wollen, an dem Sie endgültig mit dem Rauchen aufhören. Es kann ein Ziel für das neue Jahr, ein Kindergeburtstag oder der erste Tag eines Auslandsurlaubs sein.

Sie müssen entscheiden, ob Sie die  “kalte Dusche” oder einen stufenweisen Nikotinentzug vorziehen. So oder so müssen Sie Ihre Stresspunkte kennen und was Ihre “Trigger” zum Rauchen sind. Legen Sie persönliche Belohnungen fest, planen Sie Nikotinersatztherapien mit ein und greifen Sie im Notfall auch auf Medikamente zur Bekämpfung der Nikotinsucht zurück.

Lassen Sie sich unterstützen und ermutigen

Eine stützende Familie, Freunde und Kollegen können einen entscheidenden Unterschied ausmachen. Freundliche Worte, Ermutigung und Beistand können eine große Hilfe sein, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören wollen. Es gibt auch das Problem des persönlichen Stolzes; wenn Sie eine hartnäckige Ader in Ihrem Charakter haben, sollten Sie diese voll ausnutzen. Sobald Sie der ganzen Welt gesagt haben, dass Sie mit dem Rauchen aufhören, wird es viel schwieriger sein, wieder mit dem Rauchen zu beginnen und somit Ihr Gesicht zu verlieren!

Welche Medikamente helfen?

Auf dem Markt gibt es eine Reihe von Raucherentwöhnungs-Medikamenten - sowohl verschreibungspflichtige Medikamente als auch rezeptfreie Medikamente. Verschreibungspflichtige Medikamente wie Zyban und Champix wirken normalerweise, indem sie Neurotransmitter im Gehirn beeinflussen und das Verlangen nach Nikotin reduzieren. Verschreibungspflichtige Medikamente gelten als nützlich besonders für starke Raucher, lebenslange Raucher, Menschen, die zuvor versucht haben, aufzuhören und es nicht geschafft haben, und solche, die das Gefühl haben, dass ihnen der Wille fehlt, mit dem Rauchen aufzuhören. 

Folgende 100% nikotinfreie verschreibungspflichtige Medikamente sind unter anderen in Deutschland erhältlich:

  • Champix - Wirkstoff Vareniclin
  • Zyban - Wirkstoff Bupropion

Sie beginnen die Behandlung mit Champix 1-2 Wochen vor der Raucherentwöhnung und führen sie 3 Monate oder länger durch, um die beste Chance auf ein Gelingen zu haben. Die Zyban-Behandlung beginnt vor der Raucherentwöhnung und kann bis zu 7 Wochen oder länger dauern, wenn nötig. 

Erste Schritte mit Zyban

Erste Schritte mit Champix

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Wie kann ich auf natürliche Weise mit dem Rauchen aufhören?

Wer sich entschieden hat, aufzuhören krebserregenden Rauch einzuatmen, ist oft nicht begeistert von der Idee chemische Produkte zu verwenden, die dabei helfen, die Gewohnheit loszuwerden. Es gibt daher viele natürliche Heilmittel und Behandlungen, um mit dem Rauchen aufzuhören.

  • Hypnose
  • Akupunktur
  • Natürliche Kräuterheilmittel
  • Grüner Tee und Lobelie-Tee

Alternative Methoden zur Raucherentwöhnung legen den Schwerpunkt auf einen ganzheitlichen Ansatz, der eine gesunde Ernährung, Meditation und Entgiftung umfasst - die Reinigung von Geist und Körper. Ein möglicher Vorteil eines ganzheitlichen Ansatzes zur Raucherentwöhnung ist, dass Sie sich mehr auf Ihr Ziel konzentrieren und motiviert bleiben können. 

Werde ich an Gewicht zunehmen?

Einige Leute beschweren sich, dass sie an Gewicht zunehmen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Nicht jeder nimmt an Gewicht zu und Gewichtszunahme ist nicht unvermeidlich für diejenigen, die es tun. Nikotin kann als Appetitzügler wirken, so dass man etwas weniger ißt. Wenn man mit dem Rauchen aufhört fängt man manchmal an, mehr zu essen. Dies dient zum einen dazu, das Verlangen nach Nikotin zu lindern, zum anderen aber auch dazu, das frühere Vergnügungs-, Belohnungs- und Komfort Ritual des Rauchens einer Zigarette zu ersetzen.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Zigaretten durch Lebensmittel zu ersetzen, sollten Sie sich für einen gesunden, kalorienarmen Snack entscheiden. Wenn Sie jedes Mal, wenn Sie ein Nikotinverlangen verspüren, eine Tafel Schokolade essen, ist es offensichtlich, dass Sie an Gewicht zunehmen werden, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören. Es kann hilfreich sein, eine Trainingsroutine zu entwickeln (auch wenn diese minimal ist), anstatt zu essen.

Was kann ich tun, wenn ich den Drang zum Rauchen verspüre?

Das Wichtigste, was Sie tun können, wenn Sie den Drang zum Rauchen verspüren, ist, das Verlangen als solches zu erkennen. Es ist nur ein temporäres Gefühl. Verwechseln Sie es nicht mit einem echten "Bedürfnis". Das Verlangen vergeht immer innerhalb weniger Minuten, so dass man es nur für kurze Zeit aushalten muss.

Es lohnt sich in der Regel, clever zu sein, wenn man es mit einem erneuten Verlangen nach Nikotin zu tun hat. Man kann dieses Verlangen mit Ablenkungsmanövern überwinden. Wenn Sie mit anderen Leuten zusammen sind, sollten Sie ihnen sagen, dass Sie den Drang zum Rauchen verspüren. Sie werden Ihnen moralische Unterstützung bieten und das Verlangen wird dadurch reduziert. Sie werden auch zögern, vor Ihren Freunden zu rauchen und somit Ihr Gesicht zu verlieren.

Wenn Sie allein sind, probieren Sie einen starken Kaffee, einen scharfen Snack oder eine schnelle Trainingsroutine - was auch immer zu Ihnen passt. Es ist wichtig, jegliche Zigaretten Versorgung fernzuhalten. Wenn Sie mit Rauchern zusammen sind, oder in der Nähe eines Zeitungskiosks, und Sie haben den Drang zu rauchen - machen Sie einen Spaziergang!

Ich beginne meinen Morgen in der Regel mit einer Zigarette. Was soll ich jetzt tun?

Beginnen Sie, indem Sie sich selbst dazu gratulieren, dass Sie nicht mehr jeden Tag mit einer teuren, lebensbedrohlichen Zigarette beginnen. Sie werden sich sofort viel besser fühlen - und viel mehr Kontrolle haben.

Wenn Sie das Ritual der Zigarette am Morgen ersetzen müssen, investieren Sie etwas von dem Zigarettengeld in einen wirklich guten Kaffee. Es gibt Ihnen einen ähnlichen Ruck und ist weniger schädlich.

Ein Stück süße Frucht könnte das Verlangen ebenfalls beseitigen, oder eine lange heiße Dusche, gefolgt einer kurzen kalten Spülung. Es gibt keine Grenzen für die positiven und befriedigenden Dinge, die Sie tun können, um die erste Zigarette des Tages zu ersetzen. Es ist nur eine Frage der persönlichen Vorlieben und der Phantasie.

Ich rauche, wenn ich trinke. Muss ich auf Alkohol verzichten?

Wenn Alkohol ein dominanter Auslöser für das Rauchen ist, kann es sich lohnen, eine Pause vom Trinken einzulegen - wenn auch nur für ein oder zwei Wochen. Es kann Ihnen helfen, den anfänglichen Nikotinentzug zu überstehen und mit dem Rauchen aufzuhören. Sobald das Verlangen nach Nikotin nachlässt, können Sie eine kleine Menge Alkohol probieren und sehen, ob Sie immer noch das Verlangen haben zu rauchen, wenn Sie trinken. Die eigentliche Herausforderung liegt vielleicht nicht im Alkohol selbst, sondern dass Sie Ihr Bier mit anderen trinken, die rauchen. Die meisten Menschen, denen es gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören, müssen nicht auf Alkohol verzichten.

Eine gute Strategie ist es, eine positive Aktivität zu finden, die die Trinkzeit ersetzt, z.B. anstatt in die Kneipe lieber ins Fitnessstudio zu gehen. Es wird Ihnen auch helfen dem Drang zu widerstehen. Wenn es schwierig klingt, für ein paar Wochen auf Alkohol zu verzichten oder sogar nur den Alkoholkonsum für eine Weile zu reduzieren, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Möglicherweise haben Sie ein Problem mit Alkoholabhängigkeit, das untersucht werden sollte.

Was tun, wenn ich mehr Hilfe brauche, um mit dem Rauchen aufzuhören?

Es gibt viele gute Raucherentwöhnungsbehandlungen die von Krankenversicherungen und dem Gesundheitsamt angeboten werden. Es lohnt sich auf jeden Fall, Ihren Hausarzt aufzusuchen, der auch über lokale Initiativen und Ressourcen informiert sein sollte. Sie können auch selbst recherchieren und nach der Behandlung - oder einer Kombination von Behandlungen - suchen, die Ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht.

Rauchen tötet. Aber nicht nur dass, es kann auf eine Vielzahl von schrecklichen und qualvollen Arten töten. Es kann sich auch verheerend auf Ihre Lebensqualität auswirken. Als Raucher schädigen Sie Ihre Gesundheit und möglicherweise die Ihrer Familie. Wenn Sie mehr Hilfe benötigen, um mit dem Rauchen aufzuhören, wenden Sie sich an einen Arzt oder suchen Sie eine Hilfegruppe, denn es ist unbedingt notwendig sie zu bekommen.