Mögliche Nebenwirkungen von Fosfomycin

Bei Infektionen des Harntrakts und Zystitis wird oft das Antibiotikum Fosfomycin verschrieben. Wie lange die Nebenwirkung dieser Behandlung anhalten und was Sie zur Vorbeugung dagegen tun können, erfahren Sie in diesem Artikel.

  • Vor allem Schwangere, Patientinnen mit Nierenproblemen und Allergikerinnen sollten bei der Einnahme von Fosfomycin vorsichtig sein
  • Die häufigsten Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen und Schwindelgefühle. Normalerweise verschwinden solche Beschwerden sehr schnell nach dem Ende der Behandlung
  • Um Nebenwirkungen zu minimieren, können Sie Wasser trinken oder Fosfomycin zu einer Mahlzeit einnehmen
  • Bei Zystitis sind Antibiotika oft das Mittel der ersten Wahl.

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Mögliche Nebenwirkungen bei der Anwendung von Fosfomycin

Wenn Ihnen Fosfomycin zur Behandlung einer Harnwegsinfektion wie Zystitis (Blasenentzündung) verschrieben wird, sind bei einem Präparat wie Fosfomycin 3000 die folgenden Nebenwirkungen möglich:

Magen-Darm-Beschwerden: Magen-Darm-Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen gehören zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen. Diese Beschwerden sind in der Regel mild bis moderat und treten häufig zu Beginn der Behandlung auf. Die Einnahme von Fosfomycin mit einer Mahlzeit kann dazu beitragen, solche Beschwerden zu minimieren.

Kopfschmerzen können bei einigen Patienten vorkommen, sind jedoch selten.

Schwindel kommt ebenfalls in seltenen Fällen vor und klingt meist nach einiger Zeit ab.

Hautausschläge sind ein Anzeichen auf eine allergische Reaktion.

Allergische Reaktionen verursachen Symptome wie Juckreiz, Schwellungen im Gesicht oder der Zunge und Atemprobleme. Bei solchen Anzeichen sollte man sofort einen Arzt rufen. (Quelle: gelbe-liste.de)

Es ist wichtig zu beachten, dass die meisten Nebenwirkungen von Fosfomycin mild sind und normalerweise von selbst abklingen. Die meisten Patienten vertragen das Medikament gut. Falls Fosfomycin 3000 allerdings Nebenwirkungen verursacht, sollte man diese dem behandelnden Arzt melden. 

Wer besonders auf Nebenwirkungen von Fosfomycin achten sollte

Obwohl dieses Antibiotikum im Allgemeinen gut verträglich ist, gibt es einige Gruppen von Anwenderinnen, bei denen Fosfomycin Nebenwirkungen verursachen kann.

Schwangere und stillende Frauen: Normalerweise gilt Fosfomycin auch für diese Gruppe als sicher. Trotzdem sollte die Anwendung immer in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Patientinnen mit Nierenproblemen: Fosfomycin wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann die Ausscheidung länger dauern. Ein Arzt sollte die Nierenfunktion prüfen und die Dosierung entsprechend anpassen. 

Patientinnen mit Allergien: Wer allergisch auf Fosfomycin oder andere Antibiotika reagiert, sollte den behandelnden Arzt informieren. Obwohl allergische Reaktionen selten sind, erfordern sie sofortige Aufmerksamkeit. 

Ältere Patientinnen: Diese Gruppe kann empfindlicher auf Fosfomycin reagieren und ein höheres Risiko für Nebenwirkungen aufweisen. 

Patientinnen mit anderen medizinischen Problemen: Dazu gehören Lebererkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen.

Patientinnen, die andere Medikamente einnehmen: Es ist möglich, dass Fosfomycin zu Wechselwirkungen mit einer Reihe von Medikamenten (beispielsweise Diuretika und Gerinnungshemmern) führt. (Quelle: apotheken-umschau.de)

Wie lange halten die Nebenwirkungen an?

Betroffene Patientinnen fragen sich bei Fosfomycin Nebenwirkungen, wie lange sie dauern können. Das ist grundsätzlich von Person zu Person verschieden und hängt auch von der Art der Nebenwirkung ab:

Magen-Darm-Beschwerden sind eine häufige Nebenwirkung. Sie verschwinden innerhalb von wenigen Stunden, können in seltenen Fällen aber auch tagelang anhalten. 

Kopfschmerzen sind normalerweise leicht und sollten in wenigen Stunden vorbei sein.

Auch Schwindel verschwindet normalerweise sehr schnell nach Beendigung der Behandlung.

Hautausschläge können je nach Schwere der Reaktion unterschiedlich lange anhalten. Das kann von einigen Tagen bis über eine Woche reichen. 

Allergische Reaktionen erfordern sofortige medizinische Aufmerksamkeit. Ihre Dauer hängt vor allem von der Schwere der Reaktion ab. 

Die Dauer der Nebenwirkungen kann auch von der individuellen Reaktion auf das Medikament abhängen. In jedem Fall sollten Sie die verschriebene Behandlung genau befolgen und alle Bedenken oder Nebenwirkungen mit dem behandelnden Arzt besprechen. (Quelle: mayoclinic.org)

Wie Sie Nebenwirkungen von Fosfomycin minimieren 

Obwohl Fosfomycin (wie Anwenderinnen in Erfahrungsberichten beschrieben haben) unangenehme Nebenwirkungen verursachen kann, helfen einige Vorsichtsmaßnahmen und eine gute Kommunikation mit dem behandelnden Arzt, diese zu minimieren:

  • Das Einnehmen von Fosfomycin mit einer Mahlzeit verringert die Wahrscheinlichkeit von Magenbeschwerden. 
  • Genug Wasser zu trinken, verringert eine mögliche Beeinträchtigung der Nieren und die Möglichkeit anderer Nebenwirkungen. 
  • Wer die Anweisungen für die Dosierung und die Anwendung von Fosfomycin genau befolgt, optimiert die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Medikaments. 
  • Wenn es bekannte Allergien oder Gesundheitsprobleme wie Nieren- oder Lebererkrankungen gibt, muss der behandelnde Arzt darüber informiert werden.
  • Auch alle anderen Medikamente, die eine Patientin nimmt, müssen dem behandelnden Arzt bekannt sein. Das gilt auch für rezeptfreie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. 
  • Während der Behandlung sollten Sie auf Symptome und Nebenwirkungen achten und sie dem behandelnden Arzt melden, damit die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.  (Quelle: apotheken-umschau.de)

Was Sie tun können, wenn Nebenwirkungen auftreten

Wenn Sie während der Anwendung von Fosfomycin gegen Zystitis Nebenwirkungen bemerken, ist es wichtig, angemessen darauf zu reagieren:

  • Informieren Sie Ihren Arzt. Das gilt vor allem, wenn die Nebenwirkungen schwerwiegend sind oder anhalten.
  • In einigen Fällen kann es notwendig sein, die Einnahme von Fosfomycin bei Zystitis aufgrund schwerer Nebenwirkungen zu stoppen.
  • Weitere Untersuchungen und Tests können nötig sein, um die Ursache der Nebenwirkung zu ermitteln.
  • Symptomatische Behandlungen gegen Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Durchfall helfen bei der Linderung der Symptome.
  • Alternative Behandlungen sind nötig, wenn schwere Nebenwirkungen auftreten.
  • Vor allem bei Anzeichen einer allergischen Reaktion wie Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen und Atemproblemen sollten Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. (Quelle: everydayhealth.com)

Obwohl Nebenwirkungen von Fosfomycin normalerweise mild und vorübergehend sind, ist es wichtig, die Reaktionen des Körpers auf Fosfomycin bei Zystitis nicht zu bagatellisieren.

Alternative Behandlungen für Zystitis

Zystitis, auch als Blasenentzündung bekannt, ist eine häufige Harnwegsinfektion, die vorrangig Frauen betrifft. Während Fosfomycin eine gängige Behandlungsoption darstellt, ist, könnte sie seltenen Fällen aufgrund einer schwachen Wirkung oder gravierender Nebenwirkungen ungeeignet sein. Glücklicherweise gibt es auch andere Behandlungsnsätze, sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse, die zur Behandlung und Linderung der Symptome herangezogen werden können:

Andere Antibiotika: Abhängig von der spezifischen Ursache und dem Erreger der Infektion können andere Antibiotika verschrieben werden. Diese Medikamente haben unterschiedliche Wirkungsmechanismen und Nebenwirkungsprofile.

Schmerzlinderung: Zur Linderung der Schmerzen und des Brennens beim Wasserlassen können schmerzstillende Mittel wie Ibuprofen oder Paracetamol verwendet werden.

Hausmittel und Lebensstiländerungen:

  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Viel Wasser zu trinken, kann helfen, Bakterien aus dem Harntrakt auszuspülen.
  • Wärmetherapie: Die Anwendung von Wärmekissen auf den Unterbauch kann bei der Linderung von Schmerzen helfen.
  • Vermeidung von Blasenreizstoffen: Koffein, alkoholische Getränke, scharfe Speisen und Rauchen können die Blase irritieren und sollten vermieden werden.
  • Verwendung von Probiotika: Probiotika können das Gleichgewicht der gesunden Bakterien in der Blase unterstützen und so zur Vorbeugung weiterer Infektionen beitragen.
  • Kräutertherapie und Nahrungsergänzungsmittel: Einige Patienten bevorzugen natürliche Ansätze wie die Einnahme von Cranberry-Präparaten, D-Mannose oder bestimmten Kräutertees, die unterstützend wirken können.

Doch selbst die Behandlung mit Hausmitteln sollte mit dem Arzt besprochen werden. Insbesondere bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen oder schweren Symptomen sollte stets medizinischer Rat eingeholt werden.

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