Wenn Zahnschmerzen länger anhalten und über einige Stunden hinausgehen, dann ist hier meistens Karies der Übeltäter. Sollten die Schmerzen bei Kälte und Wärme schlimmer werden, dann ist der Weg zum Zahnarzt unumgänglich. Dieser Rat gilt auch dann, wenn ein Zahn dumpf pocht, stechend schmerzt oder beim dauerhaften Zubeißen weh tut.

Wenn das Zahnfleisch wiederholt blutet, sollte dies ebenso untersucht werden.

Auch wenn die Umgebung eines Zahnes geschwollen ist, sollte dies vom Zahnarzt untersucht werden. Dieser untersucht den Zahn auf seine Gesundheit und mögliche Erkrankungen. Manchmal ist nur eine Entzündung am Zahnfleisch schuld, hin und wieder ist die Wurzel entzündet und in den meisten Fällen muss ein Loch gefüllt werden, das durch Karies entstanden ist. 

Achtung: Wärme verstärkt Zahnschmerzen in den meisten Fällen. Lieber die Wange kühlen mit einem kalten Waschlappen, Einem Coolpack oder einem dünnen Handtuch und Eiswürfeln.

Zahnprobleme: Eine Gefahr für den gesamten Körper

Wenn es Entzündungsherde im Zahnfleisch gibt, dann können Erreger aus dem Mundraum in das Blut gelangen. So besteht die Gefahr, andere Regionen des Körpers zu infizieren. Folgende Erkrankungen können dann zum Beispiel ausgelöst werden: Erkrankungen der Atemwege, Störungen der Herzklappen, Rheuma, ein erhöhtes Risiko an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken.

Die wichtigsten Ursachen von Zahnschmerzen sind:

  • Frei liegende Zahnhälse
  • Karies
  •  Zahnfleischentzündungen
  • Zahnfehlstellungen
  • abgestorbene Zähne
  •  Zähneknirschen
  • fehlender Zahnschmelz
  •  Zahnspangen
  • Wurzelentzündungen
  • durchbrechende Weisheitszähne 
  • und Knochenentzündungen.

Bei Angst vom Zahnarzt

Auch wenn eine große Angst vor den möglichen Schmerzen beim Zahnarzt besteht, sollte dieser mindestens einmal jährlich und zusätzlich nach Bedarf aufgesucht werden. Zur Not können hier leichte oder stärkere Beruhigungsmittel eingenommen werden. Nur wenn die Zähne regelmäßig kontrolliert werden, können bereits kleinste Veränderungen behandelt werden. Oft hilft es, wenn die so genannte "Chemie" zwischen Patient und Zahnarzt stimmt. Ein freundlicher Arzt, der auf Ängste und Befürchtungen eingehen kann, ist zu bevorzugen. Wer regelmäßig zu den Terminen geht, lernt nach und nach, dass nicht jeder Termin ein schlimmes Ereignis nach sich zieht. Manchen Menschen hilft es eine Begleitperson mitzunehmen wie die beste Freundin, den Ehepartner oder die eigene Mutter. 

Vor allem dann, wenn bereits Schmerzen aufgetreten sind, ist es wichtig, trotz Bedenken den Zahnarzt aufzusuchen und sich behandeln zu lassen. Größere Eingriffe lassen sich so oft verhindern, wenn die Behandlung rechtzeitig begonnen wird. Wenn eine größere Behandlung ansteht, dann ist eine gute Vollnarkose in manchen Fällen ein Rettungsanker. Wichtig ist es, sich von der Angst nicht behindern zu lassen, wenn es um die eigene Zahngesundheit geht. Spezialisierte Zahnärzte für Angstpatienten gibt es ebenfalls. Die Adressen lassen sich oft über die Krankenkasse erfragen oder im Internet finden. 

Quellen:

  • Blank-Koppenleitner, Andrea (2014): Zahnschmerzen. Online verfügbar unter: https://www.apotheken-umschau.de/zahnschmerzen, zuletzt geprüft am 08.12.2017.
  • Zahnarztangst-Ratgeber (2017): Zahnarztangst-Ratgeber: Ihr angstfreier Weg zur Zahnbehandlung. Online verfügbar unter: https://www.zahnarztangstratgeber.de/, zuletzt geprüft am 08.12.2017.
  • Bild: https://www.pexels.com/de/
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