Der Herbst hat begonnen, die Uhren wurden wieder zurückgestellt und wie aus dem Nichts stellt sich oft Müdigkeit und Lustlosigkeit ein. Waren vor Kurzem noch Aktivitäten im Freien die liebste Beschäftigung, so mag nun kaum jemand seine vier Wände verlassen. Das muss jedoch nicht sein. Der Herbst hat auch seine schönen Seiten, wie sich zum Beispiel einzigartige Farbspiele und lange Spaziergänge an frischer Luft - ein echtes Erlebnis.

Wie entsteht eigentlich Herbstmüdigkeit?

Gegen Herbstmüdigkeit helfen positive Gedanken, die sich an der Schönheit der Natur orientieren. Der Aufenthalt an frischer Luft und eine angenehme Atmosphäre daheim, sorgen für Wohlbefinden. Farbenfrohe Dekorationen wirken sich ebenfalls ausgleichend auf eine getrübte Gemütsverfassung aus und sorgen für fröhliche Gedanken.

Der hauptsächliche Grund für Müdigkeit im Herbst liegt darin, dass ausreichendes Tageslicht und Sonneneinstrahlung fehlen. Die längere Dunkelphase setzt im Körper vermehrt Melatonin frei. Dieses Hormon ist unter anderem für den Tag-Nacht-Rhythmus sowie die Tiefschlafphase im Körper verantwortlich. Es ist also kein Wunder, dass ein dunkler Herbst Müdigkeit mit sich bringt.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei eine leichte Ernährung. Waren es an warmen Sommerabenden noch eine saftige Fleischgerichte sind nun eher Vollkorn, frisches Obst und Gemüse angesagt. Leichte Speisen wie zum Beispiel Fischgerichte sind für den Körper besser zu verarbeiten und somit keine Belastung. Unter anderem wird die Leber dadurch nicht ständig zu Höchstleistungen gezwungen. Übrigens Leber: Das wichtige Entgiftungsorgan benötigt eine alkoholfreie Zeit, um zu regenerieren. Vielfältige Tee-Sorten machen es leicht, sich mit einem Glas Tee ebenso gut aufzuwärmen, wie mit einem Grog.

Zusätzlich sollte jedermann deutlich mehr Wasser trinken. Durch die vermehrte Flüssigkeitsaufnahme werden Giftstoffe ausgeschwemmt und der Darm entwässert - Müdigkeitsgefühle verschwinden. Achtung: Softdrinks und Säfte mit Zuckerzusatz sollten unbedingt gemieden werden, da sich der hohe Zuckergehalt eher kontraproduktiv zeigt.

Moderate Bewegung im Freien

Bewegung im Freien muss nicht in Leistungssport ausarten. Moderate und regelmäßige Aktivitäten in der Natur bringen jeden schnell von trüben Gedanken wieder ab. Es reichen bereits etwa dreißig Minuten pro Tag aus, um eine positive Reaktion auf das körperliche Wohlbefinden zu beobachten.

Tageslicht lässt sich nicht beeinflussen, doch mit einigen Tricks lässt sich der Wohnbereich aufhellen. Dies ist zum Beispiel durch freundliche Farben möglich. Frische Blumen, farbige Tischdecken oder bunte Kissenbezüge und Bilder lockern die Atmosphäre auf und zaubern ein elegantes und freundliches Flair. Ebenso positiv wirken sich beispielsweise ätherische Öle in einer Aromalampe oder ein Raumparfum aus. Sommerdüfte bringen dabei die Erinnerung an vergangene romantische Sommerabende zurück.

Die Herbstmüdigkeit austricksen

Herrschen draußen klirrende Temperaturen, ist der Gang in die Sauna eine Möglichkeit die Kälte auszublenden. Wärme wirkt sich wohltuend auf den Körper aus und unterstützt ihn bei der Entschlackung. Es sollte allerdings mindestens einmal pro Monat ein Saunagang sein, damit die Haut ungesunde Stoffe ausschwitzen kann - für Seele und Körper Erholung pur.

Das geflügelte Wort: Schlaf dich gesund, hilft auch bei Herbstmüdigkeit, da ausreichender Schlaf von mindestens sieben Stunden dem Körper genug Zeit gibt zu regenerieren. Bettzeit ist dabei ab 22.30 Uhr zu empfehlen und Alkohol vorher zu meiden, um besser einschlafen zu können. Das optimale Mittel gegen Herbstmüdigkeit ist jedoch noch immer eine positive Einstellung zu der Jahreszeit.

Gedanken an dunkle Tage sollte jeder beiseiteschieben. Die Vorfreude auf lange Spaziergänge unter goldenen Bäumen und später auf Schnee ist die beste Art, um herbstliche Müdigkeit zu vertreiben. Erinnerungen an die Kindheit, als jeder durch Laubhaufen hüpfte, sind Gedanken, die depressive Stimmungen schnell vertreiben. Übrigens: Bald stehen der nächste Frühling und Sommer vor der Tür - garantiert.

Quellen:

  • Schmid, S. (2016): Wachmacher für trübe Novembertage. Herbstmüdigkeit und Winterblues. Online verfügbar unter: https://www.apotheken.de/gesundheit/gesund-leben/selbsthilfe/11731-herbstmuedigkeit-und-winterblues, zuletzt geprüft am 31.10.2018.
  • Welling, K. (2017): Müde im Herbst: Das steckt hinter der Schlappheit. Online verfügbar unter: https://praxistipps.focus.de/muede-im-herbst-das-steckt-hinter-der-schlappheit_97574, zuletzt geprüft am 31.10.2018.
  • Bild: https://pixabay.com/
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