Geht es um die Gewichtsreduzierung, haben viele Menschen Angst vor Diäten und dem Verzicht auf Genuss, den diese mit sich bringen. Allerdings muss es nicht die Möhre am Mittag und der Verzicht auf das Abendessen sein, um zum Wunschgewicht zu gelangen.

Der Mensch ist auf umfangreiche Nahrungsaufnahme programmiert. Wäre der Mensch mäßig in der Nahrungsaufnahme, wäre er bereits als Urmensch ausgestorben. Die Menschen mussten seinerzeit auf Vorrat essen, denn es gab Phasen, in denen Nahrungsmittel üppig zur Verfügung standen und wiederum Phasen, in denen keine Lebensmittel zur Verfügung standen. Das hatte automatisch eine Fastenzeit zur Folge, so dass ein Fettanbau im Körper praktisch nicht möglich war. Dazu standen auch keine denaturierten Nahrungsmittel zur Verfügung. Da wir aber heute zu jeder Zeit alle Nahrungsmittel zur Verfügung haben, ist schlecht für unser Gewicht. Weil wir dazu noch weniger Bewegung haben als unsere Vorfahren, ist Übergewicht oftmals die logische Folge.

Stress- und Frustessen vorbeugen

Bei einer Heißhungerattacke kann es oftmals schon hilfreich sein, sich abzulenken. Oftmals sind es nämlich Langeweile, Frust oder Stress, die dazu führen, dass wir etwas essen. Wer aus Frust, Stress oder Langeweile gern einmal isst, kann mit Entspannungsübungen Frust und Stress abbauen, statt Gewicht aufzubauen.

Die Ernährungsberatung zu Hilfe nehmen

Eine Ernährungsberatung kann helfen, wenn das eigene Essverhalten aus dem Lot geraten ist. Wer sein Essverhalten nicht unter Kontrolle hat und auch den eigenen Kalorienbedarf nicht einschätzen kann, hat die Möglichkeit, mit einem Ernährungsberater zusammen ein neues Esskonzept zu entwickeln. Viele Krankenkassen beteiligen sich an diesen Kosten und empfehlen zudem ausgebildete Fachkräfte, da diese Berufsbezeichnung nicht geschützt ist.

Das Ess-Tagebuch kann weiter helfen

Gerade die Menge der aufgenommenen Nahrung wie auch die Anzahl der täglich zugeführten Kalorien wird oftmals unterschätzt. Zwischendurch wird dann immer wieder etwas genascht   und diese Kalorien werden oftmals in der Tagesbilanz überhaupt nicht berücksichtigt. Ernährungsexperten empfehlen deshalb das Führen eines Ess-Tagesbuchs. Hier notiert der Übergewichtige jeden Bissen, der täglich aufgenommen wird. Am Ende des Tages ist das Erstaunen über die Masse der Kalorien dann häufig groß und man hat nicht mehr das Gefühl, selbst vom Ansehen von Nahrungsmitteln schon zuzunehmen.

Auf welches Essen ich kann verzichten, ohne dass es mir fehlt?

Manche Nahrungsmittel und Genussmittel werden einfach aus Gewohnheit gegessen. Das ist das Stück Kuchen mit der Familie am Nachmittag oder die Chips am Abend vor dem Fernseher. Hier lohnt es sich - zusammen mit dem Ess-Tagebuch - einmal genau zu prüfen, welche Nahrungs- und Genussmittel einfach wegfallen können, ohne dass dies einen Verlust bedeutet. Dabei sollte die Umstellung in kleinen Schritten erfolgen, damit man sich selbst in der Disziplin nicht überfordert. Alle Genüsse sollte sich kein Übergewichtiger versagen, denn Essen bedeutet Genuss und vor allem Belohnung für den Körper. Trotzdem lässt sich auch mit nicht essbaren Belohnungen der Körper belohnen - beispielsweise mit einem Entspannungstag im Wellnessbad oder mit einer kleinen Radtour.

Mehr Eiweiß essen

Eiweiß sättigt, deshalb ist es sinnvoll, in die Ernährung deutlich mehr Eiweißprodukte einzubauen. Dabei ist es besonders sinnvoll, wenn die eiweißhaltigen Lebensmittel fettarm sind, denn Fett verursacht schneller wieder Hunger. Körniger Frischkäse und Quark sind stark und langanhaltend sättigend und unterstützen damit die Gewichtsabnahme.

Auf strikte Diäten verzichten

Oftmals wird FDH oder eine strenge Kohlsuppendiät ausprobiert, um Gewicht zu verlieren. Einseitigkeit sollte man aber immer meiden. Der Körper braucht auch in der Abnehmphase Ausgewogenheit und eine sinnvolle Ernährung, damit das Gewicht dauerhaft verschwindet. Wer sich restriktiven Diäten aussetzt, wird schlecht gelaunt, heißhungrig und hat zudem auch schnell keine Lust mehr auf das ungeliebte und sehr reduziert Essen. Qualität statt Quantität sollten hier zählen und so darf es gegen den Heißhunger auch einmal die edle Praline sein, wenn stattdessen auf die ganze Tafel Schokolade verzichtet wird.

Quellen:

  • Schipperges, Ines (2017): Auf was kann ich verzichten, ohne dass es allzu wehtut? Online verfügbar unter: https://www.welt.de/gesundheit/article171317476/Auf-was-kann-ich-verzichten-ohne-dass-es-allzu-wehtut.html, zuletzt geprüft am 07.12.2017.
  • Bild: https://www.pexels.com/de/
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