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Was kostet Viagra in der Apotheke?

Seit 2013 gibt es von Viagra auch Generika auf dem Markt. Seitdem ist auch der Preis des Original Medikaments Viagra etwas gefallen. Da die Krankenkassen wenn, dann nur noch bei krankhaft bedingten Erektionsstörungen (z. B. bei Diabetes) die Kosten übernehmen, spielt der Preis bei der Auswahl der Apotheke durchaus eine Rolle. Also kann es sich lohnen, die Preise zu vergleichen.

Die deutschen Apotheken sind nach wie vor an die Preisbindung für verschreibungspflichtige Medikamente gebunden. Der Hersteller bestimmt den Preis. Die Apotheken dürfen dann einen Aufschlag von 3% plus 8,10 Euro je Verpackung auf den Einkaufspreis nehmen. Wenn Sie Viagra kaufen, in einer Apotheke in Deutschland, macht ein Preisvergleich unter den einzelnen Apotheken daher wenig Sinn.

Anders sieht das bei den zugelassenen europäischen Versandapotheken aus. Wenn es auch keine großen Preisunterschiede gibt, so dürfen sie ihren Kunden immerhin Boni und Rabatte einräumen. Auch Vermittlerplattformen wie Doktorabc versuchen, durch günstige, lizenzierte Partnerapotheken, trotz zusätzlicher Arzthonorare, die besten Preise für ihre Kunden anzubieten. Viagra wird in 25mg, 50mg und 100mg Dosierungen verkauft. Dies muss, ebenso wie die unterschiedlichen Verpackungseinheiten, bei Preisvergleichen mit einkalkuliert werden.

Kann man Viagra in der Apotheke kaufen ohne ärztliche Verschreibung?

Bei Viagra handelt es sich um ein sogenanntes Rx. Dieses Kürzel ist ein Überbleibsel aus dem Mittelalter. Es steht für recipe (lat. nimm!). Früher ging diese Aufforderung vom Arzt an den Apotheker, der nach diesem Rezept die Arznei erstellen sollte. Heute steht es für die Bezeichnung eines rezeptpflichtigen Arzneimittels. Ohne dieses Rezept ist es den Apotheken verboten Rx-Medikamente auszuhändigen. Dies ist in der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) so festgelegt und rechtlich in Paragraf 48 des Arzneimittelgesetzes verankert.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) tagt zweimal im Jahr im Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht, um Medikamente in die Verschreibungspflicht aufzunehmen oder aber um sie freizugeben.
In der MPAV (Verordnung zur Regelung der Abgabe von Medizinprodukten) kann man nachsehen, welche Medikamente nur auf Rezept abgegeben werden dürfen.

Gibt es einen Viagra Ersatz rezeptfrei in der Apotheke?

Was könnte denn ein Ersatz für Viagra sein? Da gibt es zunächst die Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion, die seit Anfang 2000 von anderen Pharmaunternehmen auf den Markt gebracht wurden, zum Beispiel:

Cialis (Wirkstoff: Tadalafil)
Levitra (Wirkstoff: Vardenafil)
Spedra (Wirkstoff: Avanafil)

Sie alle wirken nach dem gleichen Prinzip, durch PDE-5-Hemmer, auch PDE-5-Inhibitoren genannt. Diese Wirkstoffe unterliegen allesamt der Verschreibungspflicht und sind ohne Rezept nirgendwo legal erhältlich.

Ein weiterer Ersatz für Viagra können die zugelassenen Generika sein, die es seit 2013 auf dem Arzneimittelmarkt gibt. Das sind unter anderem:

Sildenafil von Pfizer
Sildenafil von Ratiopharm
SildeHEXAL
Sildenafil von Stada
sildenafil von 1A Pharma
Valedonis TEVA
Sildenafil Zentiva

Sie alle enthalten den gleichen Wirkstoff Sildenafil und sind somit ebenfalls rezeptpflichtig.

Im Grunde gibt es zur Zeit nur eine Möglichkeit, Viagra zunächst ohne ein Rezept zu bestellen (vorher ein Rezept zu besitzen), und zwar über Service-Plattformen, wie Doktorabc. Hier können Sie sich das gewünschte rezeptpflichtige Medikament, zunächst ohne Rezept, auswählen. Sie werden dann automatisch an einen zugelassenen Arzt, eine zugelassene Ärztin weitervermittelt. Anhand Ihrer Aussagen kann, wenn keine gesundheitlichen Bedenken vorliegen, Ihre Bestellung, nunmehr mit Rezept, zu einer Partner-Versandapotheke weitergeleitet werden.

Alternativen zu Viagra kaufen in der Apotheke, rezeptfrei möglich?

Alternativen zu Viagra, sofern es keine Rx-Medikamente sind, sondern sogenannte OTC-Präparate, können natürlich rezeptfrei in jeder Apotheke oder Versandapotheke gekauft werden. OTC steht für Over The Counter und bezeichnet Arzneien, die ohne Rezept quasi "über die Theke" hinweg verkauft werden dürfen.


Ein ganz andere Frage ist es natürlich, inwieweit es solche Mittel als reelle Alternative zu Viagra und Co gibt? Da gibt es das weite Feld der Aphrodisiaka. Das können bestimmte Lebensmittel sein oder auch exotisch anmutende Samen, Rinden oder Pflanzenteile in Kapselform. Catuaba, Damiana und Muira Puama sind nur einige klingende Beispiele für solche Substanzen. Sie alle kommen aus den Tiefen der tropischen Regenwälder. Mit L-Arginin, einer halbessenziellen Aminosäure, lässt sich auf Dauer der Blutfluss durch die Gefäße verbessern. So reihen sich Studien, an Selbstversuchen und überlieferte Erfahrungen. Allen gemeinsam ist, falls sie tatsächlich die gewünschte Wirkung bringen, dann nur, wenn sie über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen werden.

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Quellen:

  • Das bedeutet das Medikamenten-Urteil für die Verbraucher. Online verfügbar unter: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/das-aendert-das-eugh-urteil-zur-medikamenten-preisbindung-fuer-die-verbraucher-14488641.html, zuletzt geprüft am 25.07.2017.
  • Verordnung zur Regelung der Abgabe von Medizinprodukten (Medizinprodukte-Abgabeverordnung - MPAV). Online verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/mpav/MPAV.pdf, zuletzt geprüft am 25.07.2017.