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Pantozol
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Pantozol

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Pantozol wird zur Behandlung der Gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) mit Symptomen wie Sodbrennen oder saurem Aufstoßen bei Erwachsenen eingesetzt. Außerdem findet Pantozol auch in der Therapie von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, säurebedingten Entzündungen der Speiseröhre und Erkrankungen, bei denen zu viel Magensäure produziert wird ( z.B. Zollinger-Ellison-Syndrom) Anwendung. Die Dauer der Anwendung von Pantozol richtet sich nach Art und Schwere Ihrer Erkrankung und wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Medikamentbeschreibung

Wann wird Pantozol eingesetzt?

Pantozol wird zur kurzfristigen Behandlung der Gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) mit Symptomen wie Sodbrennen oder saurem Aufstoßen bei Erwachsenen eingesetzt. Außerdem findet Pantozol auch in der Therapie von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, säurebedingten Entzündungen der Speiseröhre und Erkrankungen, bei denen zu viel Magensäure produziert wird ( z.B. Zollinger-Ellison-Syndrom) Anwendung. Bei Einnahme von Schmerzmitteln wie z.B. Ibuprofen, ASS oder Diclofenac, die zur Schädigung der Magenschleimhaut führen können, kann die gleichzeitige Einnahme von Pantozol die Bildung dieser Schäden verringern und somit als eine Art Magenschutz wirken. Bei einer Infektion des Magens mit dem Bakterium Helicobacter Pylori wird Pantozol in Kombination mit einer Antibiotikatherapie angewendet.

Der Wirkmechanismus von Pantozol

Zu große Mengen an Magensäure können in die Speiseröhre aufsteigen und dort Symptome wie Sodbrennen oder Entzündungen verursachen. Bei Erkrankungen wie Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren unterstützt Pantozol eine Abheilung der defekten Magenschleimhaut, indem es den schädigenden Einfluss der Magensäure vermindert. Pantozol hemmt Zellen der Magenschleimhaut, die für die Produktion von Magensäure verantwortlich sind. Da sich die Zellen nach der Einnahme von Pantozol erst wieder regenerieren müssen, um erneut Säure produzieren zu können, kann Pantozol die Bildung der Magensäure effektiv und über einen längeren Zeitraum hemmen. Daher weist Pantozol im Vergleich zu anderen Medikamenten gegen Sodbrennen, eine bessere Wirksamkeit auf. So konnte z.B. in einer Studie gezeigt werden, dass es bei einer Behandlung von Patienten mit einer Speiseröhrenentzündung nach einer vierwöchigen Therapie mit Pantozol 40 mg bei 63 % der Patienten zu einer Abheilung kam.

Zusammensetzung einer Tablette Pantozol

Eine Tablette Pantozol beinhaltet je nach Dosierung 20 mg oder 40 mg des Wirkstoffs Pantoprazol als Natrium Sesquihydrat. Weitere Inhaltsstoffe sind: Natriumcarbonat (wasserfrei), Mannitol, Crospovidon, Povidon K90, Calciumstearat, Hypromellose, Povidon K25, Titandioxid (E171), Eisenoxid gelb (E172), Propylenglycol, Methacrylsaure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Polysorbat 80, Natriumdodecylsulfat, Triethylcitrat, Schellack, rotes, schwarzes und gelbes Eisenoxid (E172), konzentrierte Ammoniak-Lösung.

In welchen Dosierungen wird Pantozol angeboten?

Pantozol wird in der Dosierung 20 mg und 40 mg in Form von Tabletten angeboten.

Einnahmehinweise und Dosierung von Pantozol

Die passende Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

Wie muss Pantozol eingenommen werden?

Die Tabletten sind 1 Stunde vor einer Mahlzeit als Ganzes, unzerkaut und unzerbrochen, mit etwas Wasser einzunehmen.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Anwendung von Pantozol richtet sich nach Art und Schwere Ihrer Erkrankung und wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Was passiert, wenn Sie mehr als die Ihnen verordnete Dosis Pantozol eingenommen haben?

Bei Pantozol sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Haben Sie mehr als die verordnete Dosis Pantozol eingenommen, setzen Sie die Behandlung regulär zum vorgeschriebenen Zeitpunkt in verordneter Dosis fort. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wenn Sie die Einnahme von Pantozol vergessen haben

Setzen Sie die Behandlung regulär zum vorgeschriebenen Zeitpunkt in verordneter Dosis fort (also nicht die doppelte Menge).

Wann dürfen Sie Pantozol nicht einnehmen?

Sie dürfen Pantozol nicht einnehmen, wenn Sie allergisch auf den Wirkstoff Pantozol oder auf andere Inhaltstoffe, die in den Tabletten enthalten sind, reagieren. Für Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren ist Pantozol nicht zugelassen, da in dieser Patientengruppe bislang keine ausreichenden Erfahrungswerte für die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit vorliegen. In der Schwangerschaft ist die Einnahme von Pantozol nicht empfohlen. Derzeit ist nicht bekannt, welche Auswirkungen Pantozol auf das Ungeborene und den Verlauf der Schwangerschaft hat. In der Stillzeit sollten Sie Pantozol nur in Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Wenn Sie an bestimmten Erkrankungen leiden, sollten Sie mit der Einnahme von Pantozol vorsichtig sein und sich vor Beginn der Einnahme in jedem Fall von Ihrem Arzt beraten lassen. Zu diesen Erkrankungen gehören zum Beispiel Osteoporose, Vitamin B12-Mangel, Erkrankungen der Leber, Magnesiummangel oder eine HIV-Infektion. Wenn bei Ihnen der Verdacht besteht, an einem Magengeschwür zu leiden oder bereits die Diagnose eines Magengeschwüres vorliegt, sollten unbedingt bösartige Erkrankungen des Magens ausgeschlossen werden.

Was passiert wenn Sie Pantozol über einen längeren Zeitraum einnehmen?

Bei einer länger andauernden Einnahme von Pantozol können spezielle Nebenwirkungen auftreten. Wenn Sie Pantozol über ein Jahr einnehmen, können möglicherweise vermehrt Knochenbrüche auftreten. Ab einer Dauer von 3 Monaten bis einem Jahr kann unter der Einnahme von Pantozol ein Magnesiummangel mit entsprechenden möglichen Folgen, wie etwa Herzrythmusstörungen, auftreten. Pantozol hemmt die Bildung von Magensäure, daher kann es zu einer verringerten Aufnahme von Vitamin B12 kommen. Außerdem ist eine Erhöhung des Risikos für bestimmte bakteriell verursachte Magen-Darminfektionen, z.B. mit Salmonellen, Campylobacter oder Clostridium difficile, möglich.

Welche Wechselwirkungen von Pantozol mit anderen Medikamenten sind bekannt?

Einige Medikamente benötigen das Vorhandensein von Magensäure, um in einer ausreichenden Menge von Ihrem Körper aufgenommen zu werden. Da Pantozol die Bildung von Magensäure hemmt, kann die Aufnahme bestimmter Medikamente deshalb vermindert sein. Hierzu gehören unter anderem bestimmte Medikamente gegen Pilzinfektionen (Azol-Antimykotika), Medikamente gegen HIV, z. B. Atazanavir (Protease-Inhibitor) oder Erlotinib (Tyrosinkinase-Inhibitor), ein Medikament gegen bestimmte Krebsarten.

Außerdem kann Pantozol mit weiteren Medikamenten wechselwirken, weshalb Sie generell bei jeder Behandlung mit einem neuen Medikament jedes andere, das Sie bereits anwenden, Ihrem Arzt oder Apotheker angeben sollten. Zu den Medikamenten, die mit Pantozol wechselwirken können, gehören unter anderem die Blutverdünner Marcumar (Phenprocoumon) oder Warfarin. Bei gleichzeitiger Einnahme von Marcumar und Pantozol sollten Sie regelmäßig den INR-Wert von Ihrem Arzt bestimmen lassen. Außerdem kann die Einnahme von Pantozol den Blutspiegel von Methotrexat erhöhen, einem Medikament, das zum Beispiel bei einigen Krebserkrankungen oder auch bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis Anwendung findet. Daher sollte der Blutspiegel von Methotrexat bei gleichzeitiger Einnahme von Pantozol überwacht werden und gegebenenfalls Pantozol abgesetzt werden.

Mögliche Nebenwirkungen von Pantozol

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei etwa 5% der Patienten treten unter Einnahme von Pantozol unerwünschte Arzneimittelwirkungen auf. Am häufigsten wird dabei über Kopfschmerzen oder Durchfälle berichtet. Darüber hinaus sind folgende Nebenwirkungen bekannt:

Gelegentlich (Häufigkeit >= 1 /1.000 bis < 1/100): Müdigkeit, Unwohlsein, Schlafstörungen, Schwindel, Magen-Darm Beschwerden, Brüche von Handgelenk, Hüfte, Wirbelsäule sowie Ausschläge.

Selten (Häufigkeit >= 1 /10.000 bis < 1/1000): Überempfindlichkeit und anaphylaktischer Schock, Verminderung spezieller weißer Blutkörperchen (Agranulozytose), Erhöhung der Blutfettwerte, Veränderungen des Geschmacks, Depressionen, Sehstörungen, Wassereinlagerungen, Brustwachstum bei Männern, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie eine Erhöhung der Körpertemperatur.

Sehr selten (Häufigkeit < 1/10.000): Verminderung aller Zellen des Blutes und Desorientiertheit. Mit einer unbekannten Häufigkeit wurden nach Markteinführung von Pantozol Nierenentzündungen, eine verstärkte Lichtempfindlichkeit der Haut, Schäden der Leber, ein Mangel an Natrium oder Magnesium und Halluzinationen beobachtet.

Die gesamten Informationen zu diesem Medikament, zu den Neben- und Wechselwirkungen finden Sie in der aktuellen Packungsbeilage.

Quellen:

  • Arzneimitteldetails zu Pantozol 20 mg. Online verfügbar unter: https://www.aponet.de/wissen/arzneimitteldatenbank/suchergebnis/arzneimitteldetails/pantozol-20mg_3336756912/anwendungsgebiete.html, zuletzt geprüft am 11.06.2018.
  • Beipackzettel Pantozol 20 mg. Stand 10.2017. Online verfügbar unter: https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/PANTOZOL-20-mg-magensaftresistente-Tabletten-13577729.html.

Die Aktuallität dieser Packungsbeilage kann nicht gewährleistet werden. Die aktuellste Packungsbeilage entnehmen Sie aus der Medikamentenverpackung.

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