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Pantoprazol

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Über Pantoprazol

Pantoprazol ist ein Arzneimittelwirkstoff, ein sogenannter Protonenpumpenhemmer. Diese Wirkstoffgruppe wird gegen Sodbrennen, Speiseröhrenentzündungen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre eingesetzt. Pantoprazol hemmt die Ausschüttung von Magensäure, die Wirkung wird als schützend bezeichnet. Je nach Höhe der Wirkstoffdosierung sind die Pantoprazol Arzneimittel verschreibungspflichtig oder frei verkäuflich.

Info: Die Abbildung des Produktes und die Packungsbeilage dienen nur als Beispiele dieses Medikamentes. Die Apotheken versenden je nach Verfügbarkeit der Handelsmarke das Medikament. Der Wirkstoff ist jedoch immer der gleiche.

Medikament bestellen

Um dieses verschreibungspflichtige Medikament zu erwerben, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Füllen Sie dazu den Online-Fragebogen aus. Klicken Sie dazu auf „Konsultation starten“. Einer unserer Ärzte wertet Ihre Angaben aus und stellt Ihnen ein Rezept aus. Dieses leiten wir für Sie an eine Versandapotheke weiter. Sie erhalten dann das Medikament in einer neutralen Verpackung am nächsten Werktag per DHL-Expressversand an Ihre Wunschadresse.

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Medikamentenbeschreibung

Was ist Pantoprazol und wofür wird es angewendet?

Der Arzneimittelstoff Pantoprazol gehört zur Gruppe der Protonenpumpenhemmer (Protonenpumpen-Inhibitoren, PPI). Sie kommen zum Schutz der Speiseröhre, Magen- und Darmwände, bei säurebedingten Entzündungen in diesem Bereich zum Einsatz. Bei Geschwüren im Magen und im ersten Abschnitt des Dünndarms (Zwölffingerdarm) schützt er die Wunden vor der ätzenden Magensäure. Bei Sodbrennen (Reflux, Refluxösophagitis) mildert er das Brennen durch die Magensäure ab.

Dafür hemmt der Wirkstoff die Produktion von Magensäure in den Belegzellen des Magens. Pantoprazol kommt auch begleitend bei einer Infektion mit dem Helicobacter pyloris zur Anwendung. Eine weitere Indikation ist das Zollinger-Ellison-Syndrom, eine krankhaft erhöhte Magensäureproduktion.

Die Firma Takeda führte 1997 den Wirkstoff das erste Mal unter den Namen Pantozol und Zurcal (2017 eingestellt) ein. Seit 2010 gibt es von verschiedenen Firmen Generika mit dem Wirkstoff Pantoprazol. Unter anderem von den Firmen Mepha, Sandoz und Nycomed. Nycomed gehört seit 2011 zu Takeda. Somit vertreibt Takeda als ursprüngliche Patentinhaberfirma nun auch das Generikum Pantoprazol Nycomed. 

Grundsätzlich ist der Wirkstoff Pantoprazol verschreibungspflichtig. Seit 2009 sind bestimmte Ausführungen und Dosierungen auch rezeptfrei in Apotheken erhältlich:

  • Pantoprazol in einer Dosierung bis zu 20 mg

  • Verpackungseinheiten von 7 bis 14 Tabletten

Die rezeptfreien Pantoprazol 20 mg Arzneimittel sollten nicht länger als zwei Wochen lang eingenommen werden. Im Jahr insgesamt nicht häufiger als drei Mal. Für eine längere Therapiedauer muss unbedingt eine ärztliche Diagnose und Anweisung erfolgen. 

Die Wirkungsweise von Pantoprazol

Im Magen herrscht ein saures Milieu, der pH-Wert liegt zwischen 1 und 1,5. Mithilfe der Säure werden Keime unschädlich gemacht und der Verdauungsprozess, insbesondere von Eiweiß, unterstützt. Wenn es die schützende Schleimhaut im Magen nicht gäbe, er würde sich mit seiner eigenen Säure selbst verdauen. Die Säure wird von den Belegzellen im Magen abgesondert. Wenn alles gesund ist, bekommen wir die ätzende Säure nicht zu spüren. Ist die Magenschleimhaut oder die Darmwand in der Nähe des Magenausgangs jedoch beschädigt, durch ein Geschwür, kommt es zu Schmerzen, weil die Säure nun auf ungeschütztes Gewebe trifft. Saures Aufstoßen und Sodbrennen verursachen aufgrund dieser Säure ein unangenehmes Brennen, denn die Speiseröhre besitzt keine schützende Schleimschicht. 

Der Wirkstoff Pantoprazol, als Protonenpumpeninhibitor (PPI), hemmt die Säureproduktion der Belegzellen in der Magenschleimhaut. Genauer gesagt, hemmt es die Protonenpumpen der Belegzellen irreversibel. Das heißt, erst wenn die Zellen neue Protonenpumpen gebildet haben, wird wieder Säure abgegeben. Die Wirkung tritt fast unmittelbar nach der Einnahme ein und hält relativ lange vor. Daher kann es auch spontan bei Sodbrennen angewendet werden.
Doch Pantoprazol bewirkt durch die Säurereduktion nicht nur ein Nachlassen der Schmerzen oder des Brennens in der Speiseröhre. Bei beschädigten Magen- und Darmwänden sorgt es, begleitend zur Grundtherapie auch dafür, dass Geschwüre schneller abheilen. Ein weniger saures Milieu begünstigt eine schnellere Heilung. Auf diese Art kann Pantoprazol, rechtzeitig eingenommen, sogar die Entstehung eines Geschwürs verhindern

Bei dem häufigsten Auslöser von Magengeschwüren, dem Helicobacter pylori, kommt daher auch, neben den entsprechenden Antibiotika, häufig Pantoprazol zum Einsatz (Eradikationstherapie). Wenn eine längere Therapie und eine höhere Dosis ärztlich verordnet wurden, ist es wichtig, auch das Absetzen des Medikamentes nach ärztlicher Anweisung vorzunehmen. 

Wer kommt für eine Anwendung mit Pantoprazol in Frage?

Fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung kennt das brennende Gefühl, wenn Magensäure in die Speiseröhre gelangt. Nicht immer muss gleich eine Refluxkrankheit dahinterstecken. Zuviel Falsches gegessen oder getrunken und schon kann es zu Magenreizungen und saurem Aufstoßen kommen. Auch Übergewicht, Stress oder Kummer können Sodbrennen verursachen. 

Bei starken Beschwerden helfen kurzfristig sogenannte Antazida, die es rezeptfrei in den Apotheken gibt. Im Gegensatz zu Protonenpumpenhemmern, neutralisieren diese Mittel lediglich das saure Milieu im Magen. Antazida, wie Alucol oder Rennie, hemmen nicht die Säureproduktion.

Wer wiederkehrend unter Sodbrennen oder Magenreizung leidet sollte auf jeden Fall die Ursachen dafür ärztlich abklären. Weder die Antazida noch Pantoprazol eigenen sich für eine Selbstmedikation über einen längeren Zeitraum hinweg. Folgende Indikationen sind für Pantoprazol vorgesehen:

  • als Selbstmedikation für eine kurze Zeit bei: Sodbrennen, saurem Aufstoßen und Magenbrennen 

  • Refluxösophagitis (Entzündung der Speiseröhre)

  • Helicobacter pylori Infektion

  • Gastritis

  • Vorbeugung Magen-, Darmgeschwüre

  • zum Schutz bei längerer Medikation mit Schmerzmitteln (Aspirin, Ibuprofen, Diclofenac) - Zollinger-Ellison-Syndrom 

  • andere Erkrankungen die mit einer Überproduktion von Magensäure einhergehen

Gibt es Alternativen?

Weitere Wirkstoffe und Arzneimittel aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer sind zum Beispiel Esomeprazol (Heumann), Lansoprazol (Agopton), Omeprazol (Antramups) und Rabeprazol (Pariet). Sie alle hemmen die Säureproduktion der Belegzellen im Magen. Auch für die Alternativen gilt die Verschreibungspflicht ab einer Dosierung von 20mg und Verpackungseinheiten über 14 Stück. Von einigen dieser Wirkstoffe gibt es bereits preisgünstige Generika. 

Für leichte und kurzfristige Beschwerden durch Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden können als Alternative auch die freiverkäuflichen Antazida zum Einsatz kommen. Sie neutralisieren lediglich das saure Milieu im Magen. Es handelt sich dabei meistens um Aluminium- oder Magnesiumhydroxid, Kalzium- und Magnesiumkarbonat oder Aluminium-Magnesium-Silicathydrat. 

Mit dem Wirkstoff Pantoprazol sind derzeit rund 90 Arzneimittel auf dem Markt. Sie alle unterscheiden sich in ihrer Wirkung nicht maßgeblich voneinander. Lediglich beim Preis gibt es spürbare Unterschiede. Bekannte Pantoprazol Arzneimittel sind zum Beispiel:

  • Pantoprazol actavis von PUREN Pharma GmbH & Co. KG

  • Pantoprazol Aurobindo von Aurobindo Pharma GmbH

Mittel mit anderen Protonenpumpen-Inhibitoren sind zum Beispiel:

  • Agopton mit dem Wirkstoff Lansoprazol

  • Antra MUPS mit dem Wirkstoff Omeprazol

  • Nexium mups mit dem Wirkstoff Esomeprazo

Bei einfachen Refluxbeschwerden muss es nicht gleich ein Protonenpumpenhemmer sein. Oft reicht es, die Lebensweise anzupassen: Verzichten auf Kaffee, Alkohol und Nikotin sowie Stressreduzierung und Entspannungsübungen. Oder als Soforthilfe, um die Säure zu neutralisieren ein Antazida, wie Maaloxan. 

Einnahmehinweise und Dosierung von Pantoprazol

Pantoprazol Dosierung

Die Pantoprazol Arzneimittel werden hauptsächlich in einer 20mg und 40mg Dosierung je magensaftresistente Tablette angeboten. Ab einer Dosierung von 20 mg sind diese Protonenpumpenhemmer verschreibungspflichtig. Mit einer ärztlichen Verschreibung können Pantoprazol 40mg über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Für eine kurzfristige Einnahme ist eine niedrigere Dosierung besser geeignet. 

Wie viel und wie lange einnehmen?

Geht es um die kurzfristige Einnahme, zum Beispiel bei Sodbrennen genügt in der Regel eine Tablette 20mg am Tag. Am effektivsten ist die Einnahme während der Hauptmahlzeit. 
Ansonsten gilt es immer, den Hinweisen der Ärztinnen und Ärzte zu folgen. Sollten Sie einmal die Einnahme vergessen, auf keinen Fall einfach die Dosis verdoppeln, sondern einfach weiter nach Anweisung einnehmen.

Pantoprazol absetzen

Genau wie die Einnahme, sollte auch das Absetzen der Protonenpumpenhemmer bei einer Langzeitmedikation in Abstimmung mit einer Ärztin, einem Arzt erfolgen. Wird das Medikament plötzlich abgesetzt, kann es zu einer überschießenden Ausscheidung von Magensäure kommen. Bis zu einem halben Jahr nach einer erfolgreichen Therapie gegen eine Speiseröhrenentzündung kann es zu Rückfällen kommen. Vor dem Absetzen müssen daher die Symptome genau beobachtet werden. Die Dosis wird dann entsprechend langsam reduziert.

Gegenanzeigen

Für einen bestimmten Personenkreis wird von einer Einnahme der Protonenpumpeninhibitoren abgeraten. Falls dies bei der ärztlichen Befragung nicht thematisiert wird, auf jeden Fall darauf hinweisen. Das gilt besonders bei einer Unverträglichkeit oder Allergie gegen den Wirkstoff, bei Leber- oder Nierenerkrankungen, bei einem Vitamin B12 Mangel. Schwangere und Kinder unter 10 Jahren sollten PPI Arzneimittel ebenfalls nicht einnehmen. Stillende nur in Absprache mit der Ärztin, dem behandelndem Arzt. 

Wechselwirkungen

Es gibt einige Medikamente, bei denen es zusammen mit Pantoprazol zu unerwünschten Wechselwirkungen kommt, beziehungsweise, die Wirkung wird anderer Medikamente dadurch geschwächt. Es ist daher wichtig, gerade beim Fragebogen der ärztlichen Onlinekonsultation, alle Medikamente anzugeben, die Sie derzeit einnehmen. Auf jeden Fall ist besondere Vorsicht geboten, bei Arzneimittel mit folgenden Indikationen:

  • Blutverdünner, Gerinnungshemmer

  • Verhütungspille

  • Antipilzmittel

  • Rheumamedikamente

  • Wirkstoffe gegen AIDS

Mögliche Nebenwirkungen von Pantoprazol

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

  • häufige Nebenwirkungen: Als häufigste unerwünschte Wirkungen wird von Kopfschmerzen, Übelkeit und Darmunregelmäßigkeiten berichtet.

  • gelegentliche Nebenwirkungen: Gelegentlich treten Nebenwirkungen wie Erbrechen, Hautreaktionen und Schwindel auf.

  • seltene Nebenwirkungen: Selten kommt es zu Nierenschädigungen, Mundtrockenheit und Gelenkschmerzent.

Bei einer Langzeittherapie muss auch auf den Kalzium- und Magnesiumstatus geachtet werden. PPI verhindert die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung. Dementsprechend wird das benötigte Kalzium aus den Knochen gelöst. Das destabilisiert auf Dauer die Knochen. 

Die gesamten Informationen zu diesem Medikament, zu den Neben- und Wechselwirkungen finden Sie in der aktuellen Packungsbeilage. 

Quellen:

  • Beipackzettel Pantoprazol NYC 40mg. Online verfügbar unter: https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/PANTOPRAZOL-NYC-40-mg-magensaftres.Tabletten-6400692.html, zuletzt geprüft am 16.04.2018.
  • Masche, U. (2000): Rabeprazol. In: Pharma-Kritik. Nr. 17/1999. Onlien verfügbar unter: https://www.infomed.ch/pk_template.php?pkid=335, zuletzt geprüft am 16.04.2018.

Die Aktuallität dieser Packungsbeilage kann nicht gewährleistet werden. Die aktuellste Packungsbeilage entnehmen Sie aus der Medikamentenverpackung.

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