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Metronidazol – Nebenwirkungen, die auftreten können

Bei Metronidazol handelt es sich um ein Antibiotikum, das auf dem deutschen Markt zugelassen ist. Patienten, die dieses Medikament bzw. diesen Wirkstoff anwenden müssen, um eine bakterielle Infektion zu bekämpfen, können sich also sicher sein, dass das Medikament über viele Jahre eingängig an Probanden geprüft und im Labor untersucht wurde. Würden schwerwiegende Nebenwirkungen bei der Einnahme oder der Anwendung auftreten, hätte Metronidazol mit seinen Nebenwirkungen keine Zulassung als Medikament auf dem deutschen Arzneimittelmarkt. Es unterliegt nämlich dem Arzneimittelschutzgesetz des Bundesministeriums.

Nichtsdestotrotz reagiert jeder Organismus anders auf die Anwendung eines bestimmten Wirkstoffs, sodass es zu vereinzelten Nebenwirkungen kommen kann, die jedoch ausführlich in der Packungsbeilage beschrieben werden. Dazu unterscheidet man in erster Linie die Häufigkeit, mit der vereinzelte Nebenwirkungen dieses Medikaments auftreten können.

Für jedes Medikament werden dazu folgende Angaben vergleichend aufgestellt:

  • sehr häufig: betrifft mehr als 1 von 10 Frauen
  • häufig: betrifft 1 von 10 Frauen
  • gelegentlich: betrifft 1 von 100 Frauen
  • selten: betrifft 1 von 1000 Frauen
  • sehr selten: betrifft 1 von 10.000 Frauen

Metronidazol – Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Folgende Metronidazol Nebenwirkungen werden vom Hersteller aufgelistet:

  • häufig: Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Durchfall
  • gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Hautirritationen und Juckreiz
  • selten: Leberentzündungen
  • sehr selten: Verminderung der Blutplättchen, Entzündung der Bauchspeicheldrüse

An dieser Stelle kann nur eine Auswahl wesentlicher Metronidazol-Nebenwirkungen aufgelistet werden. Für detailliertere Informationen sollten Sie sich unbedingt den Beipackzettel durchlesen.

Der Wirkstoff Metronidazol dient der Bekämpfung verschiedener bakterieller Infektionen sowohl im Mundbereich, als auch im Intimbereich der Frau. Die meisten Frauen leiden dann an vermehrtem Ausfluss, was im Alltag sehr unangenehm sein kann. Auch Juckreiz ist in Folge einer bakteriellen vaginalen Infektion möglich. Je nach Krankheitsbild variiert die Einnahme des Wirkstoffs und somit sind auch die Metronidazol Nebenwirkungen unterschiedlich.

Das Medikament gibt es in Form von Salben, Tabletten und Vaginalzäpfchen. Gerade bei der Einnahme in Form von Tabletten können die umfassendsten Metronidazol-Nebenwirkungen auftreten, da diese nicht punktuell an der infizierten Stelle im Körper wirken, sondern über den Magen in den Blutkreislauf und somit in den gesamten Organismus gelangen. Da es sich bei Metronidazol um ein Antibiotikum handelt, sollten Sie zunächst sicherstellen, dass sie selbst nicht gegen Antibiotika allergisch sind. Solche Unverträglichkeiten treten innerhalb der Bevölkerung relativ häufig auf und sollten daher vor der Einnahme unbedingt ausgeschlossen werden. Eine solche Unverträglichkeit wird vom Hersteller auch als einzige Gegenanzeige aufgelistet, bei der die Einnahme von Metronidazol vermieden werden sollte. Ansonsten liegen keine bekannten Gegenanzeigen und schädliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten vor.

Achten Sie lediglich darauf, dass Sie das Medikament nicht mit Milch oder Alkohol einnehmen, da sonst die Wirkung gehemmt wird. Gerade Milch reduziert die Wirksamkeit von Antibiotika immens, sodass die Infektion nicht erfolgreich behandelt werden kann.

Um spezielle Nebenwirkungen generell zu vermeiden, ist Metronidazol verschreibungspflichtig. Sie sollten das Medikament also nicht einnehmen, ohne vorher mit einem Fachmann darüber gesprochen zu haben. Ein Arzt sollte in jedem Fall sicherstellen, dass die Infektion auch durch die entsprechenden Bakterien hervorgerufen wurde, die durch Metronidazol bekämpft werden können. Auch sollten Sie mit der Einnahme von Antibiotika jeglicher Art generell vorsichtig sein, da sich bei übermäßigem Konsum Resistenzen bei den Bakterien bilden können, sodass diese durch das entsprechende Medikament nicht mehr behandelbar sind. Solche Resistenzen sind nicht wieder rückgängig zu machen und erschweren die Behandlung einer Infektion deutlich. Wenn es sich bei Ihrer Erkrankung um eine vaginale Infektion handelt, empfiehlt es sich, diese mit Zäpfchen oder einer Salbe zu behandeln, um den Einfluss des Antibiotikums auf den gesamten Organismus zu vermeiden.  

Sollten Sie dennoch an schwerwiegenden Nebenwirkungen erkranken oder nicht aufgelistete Nebenwirkungen bei sich feststellen, die gegebenenfalls über längere Zeiträume andauern und nicht von selbst wieder verschwinden, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen bzw. konsultieren. Auch unsere Ärzte von Doktorabc stehen Ihnen bei der Einnahme von Medikamenten und eventuell auftretenden Problemen jederzeit zur Verfügung.

Die gesamten Informationen zu diesem Medikament, zu den Neben- und Wechselwirkungen finden Sie in der aktuellen Packungsbeilage.

Medikament Preis inkl. Konsultation  
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Quellen:

  • Hexal: Metronidazol. Gebrauchsinformationen für den Anwender. 2012. Online verfügbar unter: https://www.medikamente-per-klick.de/images/ecommerce/01/02/01028288_2012-01_de_o.pdf, zuletzt geprüft am 03.02.2017
  • Onmeda: Metronidazol Wirkstoff. 2010. Online verfügbar unter: http://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Metronidazol/warnhinweise-medikament-10.html, zuletzt geprüft am 03.02.2017

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