Imigran

Rezeptpflichtig : ja
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Bei Imigran handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament, das zur Behandlung von Kopfschmerzen während einer Migräne -Attacke eingesetzt wird. Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Sumatriptan. Der Wirkstoff kann der Gruppe der Triptane zugeordnet werden und besetzt bestimmte Bindungsstellen des körpereigenen Botenstoffes Serotonin. Imigran wird unter anderem in der Form eines Nasensprays vertrieben.

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Imigran Nasal 20mg 2 St. 60,90 € zzt. nicht verfügbar

Packungsbeilage(n)

Die Aktuallität dieser Packungsbeilage kann nicht gewährleistet werden. Die aktuellste Packungsbeilage entnehmen Sie aus der Medikamentenverpackung.

Was ist Imigran und wofür wird es angewendet?

Imigran ist ein Arzneimittel zur Behandlung akuter Migräneattacken, mit oder ohne Aura. Besonders bei mittelschweren bis schweren Migräneanfällen kommt das Medikament häufig zum Einsatz.

Der im Medikament enthaltene Wirkstoff Sumatriptan wirkt, indem er sich mit speziellen körpereigenen Bindungsstellen, den sogenannten 5HT-1-Rezeptoren, verbindet. Diese Verbindung sorgt dafür, dass sich durch die Migräne erweiterten Blutgefäße wieder zusammenziehen. Dies führt in der Folge zu einer Reduktion der Gefäßreizung, also zu einer Schmerzlinderung. Zugleich wird durch die Anlagerung des Wirkstoffs an die Rezeptoren, die Freisetzung bestimmter Botenstoffe, die für Entzündungsreaktionen und Schmerzimpulse zuständig sind, gehemmt. 

Kann Imigran während Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden?

Diese Frage muss im Einzelfall durch ein Arzt-Patienten Gespräch geklärt werden. Es ist eine umfassende Risikoabwägung vorzunehmen. 

Inhaltsstoffe:

  • Sumatriptan
  • Kaliumdihydrogenphosphat
  • Dinatriumhydrogenphosphat
  • verdünnte Schwefelsäure
  • Natronlauge zur pH-Wert-Einstellung
  • gereinigtes Wasser

Verkehrstüchtigkeit

Sowohl die Migräneattacke, als auch die Einnahme von Imigran kann zu einer Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens führen. Sollten Sie eine starke Müdigkeit oder andere Beeinträchtigungen an sich feststellen, sehen Sie von der Teilnahme am Straßenverkehr oder vom Bedienen von Maschinen ab.

Aufbewahrungshinweise

Um die auf der Verpackung angegebene Haltbarkeit zu erreichen, sollte das Arzneimittel vor Hitze und Frost geschützt werden und im Dunkeln (möglichst im Umkarton) aufbewahrt werden.

Verpackungsgrößen und Dosierungen

Imigran wird unter anderem in der Form eines Nasensprays vertrieben. Erhältlich sind 2 Einzeldosen mit je 10 oder 20 mg Sumatriptan oder 6 Einzeldosen mit einer Dosierung von 20 mg Sumatriptan.

Die spezielle Dosierung sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Empfohlen wird jedoch, dass Erwachsene im Falle eines Migräneanfalls eine Einzeldosis Imigran nasal 20 mg (also einen Sprühstoß) in ein Nasenloch geben. Idealerweise sollte die Einzeldosis zu Beginn eines Anfalls eingenommen werden. Als vorbeugendes Medikament eignet sich Imigran nicht. Sollten bereits abgeklungene Beschwerden erneut auftreten, dann darf, frühestens zwei Stunden nach der ersten Anwendung, eine weitere Dosis eingenommen werden. Insgesamt sollte eine Gesamtdosis von 2 Sprühdosen pro Tag nicht überschritten werden. 

Wie wird Imigran nasal angewendet?

Öffnen Sie die Imigran Nasenspray Verpackung erst unmittelbar vor der tatsächlichen Anwendung. Setzen Sie sich hin oder nehmen Sie eine andere bequeme Position ein. Sollte Ihre Nase verstopft sein, putzen Sie sie vor der Imigran Anwendung. Nehmen Sie das Nasenspray jetzt in die eine Hand und halten Sie sich mit der anderen Hand ein Nasenloch zu. Für welches Sie sich entscheiden, ist unerheblich. Führen Sie nun das Rohr des Nasensprays rund 1 cm in Ihr Nasenloch ein und atmen Sie langsam durch den Mund aus. Der Mund sollte jetzt geschlossen sein. Fangen Sie jetzt damit an, langsam durch die Nase einzuatmen und drücken Sie gleichzeitig den Auslösekolben. Die Sprühflasche ist dann entleert, wenn ein kleines "Klick" ertönt. Jetzt können Sie das Nasenspray wieder zur Seite legen. Um die Wirksamkeit des Medikaments zu unterstützen, sollten Sie Ihren Kopf noch für weitere 10 bis 20 Sekunden aufrecht halten, während Sie durch die Nase ein und den Mund ausatmen. 

Was passiert, wenn ich zu viel Imigran eingenommen habe?

Bei einer Überdosierung des Medikaments (mehr als 2 Sprühstöße innerhalb von 24 Stunden) sollte ein Arzt konsultiert werden. Grundsätzlich kann es bei einer Überdosierung zu Erbrechen, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit oder Gesichtsrötung kommen. 

Von wem darf Imigran nicht eingenommen werden?

Von der Einnahme dieses Medikaments ist bei Kindern unter 12 Jahren, sowie bei Personen über 65 Jahren abzuraten. Bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sollte die Einnahme nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden.

Zudem sollten Personen, die bestimmte Risikofaktoren aufweisen, von einer Einnahme absehen. Diese sind:

  • bei Überempfindlichkeiten gegen Inhaltststoffe des Medikaments
  • bei einem bereits erlittenen Herzinfarkt
  • bei koronarer Herzkrankheit 
  • bei einer speziellen Form der Angina pectoris, der Prinzmetal-Angina
  • speziellen Formen der Migräne, die durch eine Durchblutungsstörung verursacht werden ((Basilarismigräne, familiäre hemiplegische Migräne, Ophthalmologische Migräne)
  • schwere Leberfunktionsstörungen

Bei Vorliegen folgender Risikofaktoren muss eine Einnahme zuvor mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden:

  • bereits erlittener Schlaganfall
  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsstörungen in der Hirnregion
  • eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
  • Epilepsie
  • Diabetes mellitus oder Übergewicht bei Männern über 40 Jahren oder Frauen in den Wechseljahren
  • bei erhöhtem Risiko einer Gefäßverengung am Herzen

Wechselwirkungen

Die Einnahme mehrerer Arzneimittel gleichzeitig, kann zu Wechselwirkungen führen. Daher sollte vor der erstmaligen Einnahme von Imigran mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, wie verträglich die Medikamente untereinander sind. Dies gilt nicht nur für verschreibungspflichtige Arzneimittel.

Wer Medikamente gegen Depressionen einnimmt (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) sollte sich vor der Einnahme von Imigran mit seinem Arzt in Verbindung setzen. Gleiches gilt für Ergotamin-haltige Medikamente, die ebenfalls zur Migränebehandlung eingesetzt werden. Besondere Vorsicht ist außerdem bei der gleichzeitigen Einnahme von anderen Triptanen bzw. 5-HT1-Rezeptor-Agonisten geboten. Unerwünschte Nebenwirkungen können sich zudem bei gleichzeitiger Einnahme von Imigran und Johanniskraut einstellen. 

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

- sehr häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten):

  • unangenehmer Geschmack

- häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen):

  • Erbrechen und Übelkeit
  • Hitzegefühl
  • Kribbeln oder Schmerzen 
  • Druck- oder Engegefühl
  • Schweregefühl

- gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 Behandelten von 1000 betreffen):

  • Schwindel und Benommenheit
  • Nackensteifigkeit
  • spontane Rötungen und Hitzegefühle am Kopf
  • Müdigkeit
  • Schläfrigkeit
  • vorübergehender Anstieg des Blutdrucks
  • Nasenbluten 

Weitere Hinweise

Eine zu häufige Einnahme von Imigran kann dazu führen, dass Ihre Kopfschmerzen sich langfristig verschlimmern. Um die Entstehung chronischer Kopfschmerzen zu verhindern, sollten Sie Dosierung und Einnahmehäufigkeit des Medikaments mit Ihrem Arzt abklären. Bemerken Sie nach der Einnahme von Imigran Symptome wie Hautausschlag, Probleme beim Atmen, pfeifende Atemgeräusche oder abschwellende Augenlider, kann dies auf eine allergische Reaktion hindeuten. In diesem Fall sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. 

Die gesamten Informationen zu diesem Medikament, zu den Neben- und Wechselwirkungen finden Sie in der aktuellen Packungsbeilage.

Quellen:

  • Aponet.de (2015): Arzneimitteldetails zu „Imigran Nasal 20mg“. Online verfügbar unter: https://www.aponet.de/wissen/arzneimitteldatenbank/suchergebnis/arzneimitteldetails/imigran-nasal-20mg_3338989812/nebenwirkungen.html#top, zuletzt geprüft am 11.05.2018. 
  • Beipackzettel IMIGRAN nasal 20 mg Nasenspray Stand 04.2015. Online verfügbar unter: https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/IMIGRAN-nasal-20-mg-Nasenspray-8602419.html 
  • Onmeda.de (2007): Imigran Nasal mite 10mg/-Nasal 20 mg. Online verfügbar unter: https://www.onmeda.de/Medikament/Imigran+Nasal+mite+10+mg%7C+-Nasal+20+mg--nebenwirkungen+wechselwirkungen.html, zuletzt geprüft am 11.05.2018.
     

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