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Condylox

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In Condylox ist der Wirkstoff Podophyllotoxin enthalten. Dieser gehört zur Gruppe der Lignane und wird aus der Wurzel des schildförmigen Fußblatts gewonnen. Aus den Wurzeln und dem Wurzelstock der Pflanze werden die sog. Lignane extrahiert. Medizinisch relevant ist hierbei das darin enthaltene Podophyllotoxin, welches eine Reinform des Podophyllins darstellt und aus dem Harz der Wurzel gewonnen werden kann. Dieser Wirkstoff, in Form von Salbe oder Lösung, wird gegen Feigwarzen verschrieben.
 

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Condylox Lösung 3,5 ml 1 St. 70,90 € zzt. nicht verfügbar

Packungsbeilage(n)

Die Aktuallität dieser Packungsbeilage kann nicht gewährleistet werden. Die aktuellste Packungsbeilage entnehmen Sie aus der Medikamentenverpackung.

Condylox Lösung

In Condylox ist der Wirkstoff Podophyllotoxin enthalten. Dieser gehört zur Gruppe der Lignane und wird aus der Wurzel des schildförmigen Fußblatts (Podophyllum Peltatum L.) gewonnen. Das Fußblatt gehört zu den Berberitzen (Berberidacae) und wird auch Maiapfel oder Entenfuß genannt. Es kommt in erster Linie im Osten Nordamerikas vor und ist, bis auf die Beerenfrüchte, giftig. Aus den Wurzeln und dem Wurzelstock der Pflanze werden die sog. Lignane extrahiert. Medizinisch relevant ist hierbei das darin enthaltene Podophyllotoxin, welches eine Reinform des Podophyllins darstellt und aus dem Harz der Wurzel gewonnen werden kann.

Die Wirkung von Condylox-Lösung

Das in der Lösung enthaltene Podophyllotoxin hemmt sowohl die Ausbreitung von Pilzen als auch von Viren und hat somit eine antimykotische und eine virostatische Wirkung. Außerdem ist Podophyllotoxin zytostatisch, da es die Zellteilung hemmt, und dient daher als Grundstoff zur Herstellung vieler Medikamente, die unter anderem in der Chemotherapie eingesetzt werden.

Der Wirkstoff Podophyllotoxin

Bei Podophyllotoxin handelt es sich im Grunde um ein Spindelgift, welches bei der Zellteilung die Mikrotubuli HPV-infizierter Körperzellen bindet und somit verhindert, dass sich der Spindelapparat ausbildet. Wichtig für die Zellteilung sind jene Mikrotubuli, die mithilfe von Condylox-Lösung blockiert werden. Somit werden auch die Mitose, also die Zellkernteilung, und die Zellteilung selbst verhindert. Für die Zellteilung muss zunächst das Erbgut der Zelle im Zellkern verdoppelt werden, sodass sich im Anschluss zu gleichen Teilen zwie Tochterzellen aus dem Erbgut bilden können, die dieselbe genetische Information wie die Mutterzelle tragen. Hierfür wird zu Beginn der Zellteilung der Zellkern aus dem Spindelapparat und somit aus Mikrotubuli (längliche, strukturgebende Proteine) aufgebaut. Jener Spindelapparat ist die Stütze für die Kernteilung und für die Aufspaltung der Chromosomen. Chromosomen sind große Moleküle, die die genetischen Informationen tragen. Das Podophyllotoxin verhindert an dieser Stelle die Ausbildung des Spindelapparates und entfeltet so seine Wirkung. Die Zellen können sich also nicht weiter teilen.

Wieso wachsen bzw. vermehren sich die Warzen?

Das Gewebe der Feigwarzen teilt und vermehrt sich ständig, so dass sich die Feigwarzen im ständigen Wandel befinden. Sie werden größer und vermehren sich. Condylox mit dem Wirkstoff Podophyllotoxin (Lösung 3.5ml) verhindert die Zellteilung der Feigwarzen. Der Wirkstoff unterbindet dies und die Feigwarzen können bekämpft werden.

Dosierung und Anwendungshinweise von Condylox-Lösung

Die Lösung sollte zwei Mal am Tag über einen Zeitraum von drei Tagen auf maximal zehn Feigwarzen aufgetragen werden. Die Feigwarzen dürfen jedoch nicht bluten und sollten klein und deutlich begrenzt sein. Bis diese kleinen Feigwarzen abheilen, kann die Behandlung im wöchentlichen Rhythmus über maximal 4 Wochen erfolgen.

Die Lösung dient der äußerlichen Anwendung auf der Haut und sollte nicht in Kontakt mit den Schleimhäuten kommen. Kleine Mengen der Lösung, die die Feigwarze gerade so benetzen, werden auf jede einzelne betroffene Stelle aufgetragen. Die Hautpartien sollten zuvor gründlich gereinigt und getrocknet werden. Sofern die Lösung mit gesungen Hautpartien in Berührung kommt, sollten Sie diese vorsichtig mit einem Tuch abwischen, um Reizungen und Schädigungen zu vermeiden.

Besonderheiten bei der Behandlung

Bei einer diagnostizierten Immunschwäche, während der Schwangerschaft oder zeitgleich auftretendem Genitalherpes oder der Syphilis sollte Condylox-Lösung nicht angewandt werden. Auch eine Kombination mit anderen Medikamenten zur Bekämpfung der Genitalwarzen ist nicht zu empfehlen. Während der gesamten Therapie darf kein Alkohol getrunken werden.

Was Condylox Lösung enthält

Der Wirkstoff ist: Podophyllotoxin. 1 ml Lösung enthält 5 mg Podophyllotoxin. Die sonstigen Bestandteile sind: Milchsäure, Natriumlactat und Ethylalkohol.

Wie Condylox Lösung aussieht und Inhalt der Packung

Braunglasflasche mit einem Schraubverschluss aus Polypropylen. Die Flasche enthält 3,5 ml Lösung.

Mögliche Nebenwirkungen von Condylox Lösung

Wie alle Arzneimittel kann Condylox 0,5%-Lösung Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Örtliche Reizerscheinungen betreffen 35-40% der Patienten und sind üblicherweise mild bis mittelschwer. Nur wenige Patienten haben stärkere Beschwerden.

Sehr häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als 10 Behandelte von 100): örtliche Reizerscheinungen der behandelten Schleimhaut wie Jucken, Brennen, Schmerzen, Rötung, Geschwürbildungen, Verlust der äußeren Schleimhautschicht.

Seltene Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist: Verklebungen und Entzündungen der Eichel und der Vorhaut.

Die gesamten Informationen zu diesem Medikament, zu den Neben- und Wechselwirkungen finden Sie in der aktuellen Packungsbeilage.

Quellen:

  • Freissmuth et al. (2016): Pharmakologie und Toxikologie. Heidelberg, S. 812-813.
  • Beipackzettel, Condylox. Online verfügbar unter: http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Condylox-10552692.html, zuletzt geprüft am 12.10.2016.
  • Condylox Packungsbeilage (02.2014).

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