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Erektionsstorungen

Erektionsstörungen

Das Krankheitsbild einer Impotenz liegt dann vor, wenn Sie entweder keine Erektion bekommen oder diese nur über sehr kurze Zeiträume aufrechterhalten können, sodass kein Geschlechtsverkehr möglich ist. Die sog. erektile Dysfunktion ist ein schwerwiegendes Problem für ca. 7,6 Mio. Männer in Deutschland.

Medikamente zur Behandlung der erektilen Dysfunktion:

Rezeptpflichtige Arzneimittel:

Definition

Erektile Dysfunktion (ED) ist die medizinische Bezeichnung für eine Erektionsstörung, umgangssprachlich auch Impotenz genannt. In der Urologie spricht man von einer ED, wenn der Mann über einen längeren Zeitraum hinweg unter Erektionsstörungen leidet. Genauer, wenn der Penis mindestens sechs Monate lang, bei 70 Prozent aller Versuche, nicht steif genug für einen befriedigenden Sexualverkehr wird, beziehungsweise nicht lange genug steif bleiben kann. Das schließt alle kurzfristigen, oft situationsbedingten "Hänger". Ebenso bedeutet eine Erektionsstörung nicht, dass die Lust auf Sex nicht vorhanden ist. Allerdings kann es, bei einer länger anhaltenden erektilen Dysfunktion, durchaus auch zu einer Einschränkung der Libido kommen. 

Manchmal fällt im Zusammenhang mit Impotenz der Begriff Sterilität. Sterilität (Impotentia generandi) bedeutet Zeugungsunfähigkeit, das Unvermögen sich fortzupflanzen. Eine erektile Dysfunktion (Impotentia coeundi) liegt dabei in der Regel nicht vor.

Solange bei einem befriedigenden Geschlechtsverkehr alles störungsfrei abläuft, hat kaum jemand eine Ahnung, wie viele Prozesse im Körper daran beteiligt sind, um dies zu gewährleisen. Hinzu kommt die Psyche mit all ihren Befindlichkeiten. Es sind die Blutgefäße, die Nerven, die Hormone und die Psyche, die eng aufeinander abgestimmt für die benötigte Standfestigkeit zu sorgen haben.

Der benötigte Anreiz für die Aufrichtung kann durch eine sexuelle Erregung hervorgerufen werden oder durch eine mechanische Reizung am Glied oder den Hoden. Bei einer sexuellen Erregung wird das Hormon Testosteron ausgeschüttet. Viele biochemische Zwischenschritte führen letztendlich dazu, dass sich der Penis aufrichtet. Dafür füllen sich die Blutgefäße der Penisschwellkörper. Die Muskulatur erschlafft, die Blutgefäße weiten sich und der Penis richtet sich auf. Die Erektionssteuerung läuft hormonell über das Erektionszentrum im unteren Bereich des Rückenmarks und über den Hypothalamus im Großhirn. Lässt die Erregung nach, fließt das Blut wieder ab und der Penis erschlafft. 

Ursachen

Für eine erfolgreiche Therapie gegen Erektionsstörungen ist es wichtig, die jeweilige Ursache herauszufinden. Nicht selten sind mehrere Ursachen miteinander verknüpft. Oder, anders herum, oft sind Erektionsstörungen auch Symptome für bestimmte Grunderkrankungen.

In der Medizin versucht man, grundlegend zu unterscheiden zwischen einer körperlichen und einer psychischen erektilen Dysfunktion. Doch weiß man längst, dass es in vielen Fällen gar nicht so klar voneinander abzugrenzen ist. Tendenziell liegen Potenzstörungen aus psychischen Ursachen eher bei jüngeren Männern zugrunde. Ab dem 50. Lebensjahr überwiegen dann die körperlichen Ursachen. 

Psychische Ursachen

Depressionen, Angsterkrankungen, Traumata und Psychosen können sich allesamt über das vegetative Nervensystem negativ auf die Fähigkeit zur Erektion auswirken. Genau aus diesem Grund kann es auch bei depressiven Verstimmungen, bei Disstress, bei einem geringen Selbstwertgefühl und Mobbing zu vorübergehenden Erektionsstörungen kommen. 

Das vegetative Nervensystem ist aufgeteilt in Sympathikus und Parasympathikus. Grob lässt sich sagen, dass der Sympathikus stressige Signale und Fluchtsignale sendet. Der Parasympathikus lässt es eher entspannt angehen. Bei fast all den genannten psychischen Erkrankungen und psychischen Verfassungen regiert der Sympathikus. Doch warum kommt es bei so viel Aktivität dann nicht auch zu einer Versteifung des Gliedes?

Wird der Sympathikus durch Stressreize aktiviert, steigert er die Herzfrequenz und den Blutdruck. Letzteres wird unter anderem dadurch erreicht, dass sich die äußeren Blutgefäße verengen. Das heißt, auch die Blutgefäße im Penis verengen sich. Sie können sich nicht mehr ausreichend mit Blut füllen, um das Glied zu versteifen. 

Jeder Mann wird das kennen: unter Stress geht gar nichts. Körper und Geist müssen entspannt sein, damit es zu einem befriedigenden und lustvollen Geschlechtsverkehr kommen kann. Der Parasympathikus muss die Regie übernehmen. 

Gefäßbedingte Ursachen

Gefäßerkrankungen liegen ganz vorn bei den Ursachen organisch bedingter Erektionsstörungen. Meistens im Zusammenhang mit sklerotischen ("verkalkten") Herzkranzgefäßen, der koronaren Herzkrankheit (KHK) oder Arteriosklerosen.

Damit der Penis ausreichend Standfestigkeit bekommt, spielen die Blutgefäße eine maßgebliche Rolle. Fließt zu wenig Blut in die Arterien des Penis ein, fällt auch automatisch der Druck auf die Venen weg. Dieser Druck ist wiederum notwendig, um den Abfluss des Blutes zu verhindern. 

Die mit Abstand häufigste Ursache dafür ist die pAVK, die periphere arterielle Verschlusskrankheit. Die pAVK ist oft eine Begleiterscheinung oder Spätfolge von Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen oder Nikotinabusus. In der Praxis ist die erektile Dysfunktion auch ein Symptom für die pAVK.

Sehr viel seltener liegt eine Störung der Venen vor, zum Beispiel durch zu große Venen oder durch eine zu geringe Wandspannung. 

Neurogene Ursachen

Zu den neurogenen Ursachen zählen Erkrankungen und Störungen des peripheren und zentralen Nervensystems. Das können neurologische Erkrankungen, wie die Multiple Sklerose und Parkinson sein oder Störungen, bzw. Verletzungen am Rückenmark. Ein besonderes Augenmerk sollte man darauf haben, wenn es zusätzlich zu den Erektionsstörungen zu Gefühlsstörungen, Schwindel, Schwächegefühlen in den Armen oder Beinen oder Bewegungsstörungen kommt.

Verantwortlich für eine Störung in der Weiterleitung der Nervenimpulse können wiederum viele Faktoren sein:

  • Stoffwechselstörungen
  • giftige Substanzen (u. a. auch Nikotin, Alkohol) 
  • Entzündungen
  • allergische Reaktionen
  • Tumore
  • Unfälle
  • nicht zuletzt auch fehlende Nährstoffe durch eine unzureichende Ernährung 

Man geht davon aus, das es sich bei rund zehn Prozent der Fälle von erektiler Dysfunktion um neurogene Ursachen handelt. 

Hormonelle Ursachen

Viele Hormone sind indirekt und direkt bei einer Erektion beteiligt. So kann eine Erektionsstörung nicht nur durch einen Mangel an männlichen Geschlechtshormonen entstehen, sondern auch durch Funktionseinschränkungen zum Beispiel der Bauchspeicheldrüse, der Hirnanhangsdrüse oder der Schilddrüse. Die rein hormonell bedingen Erektionsstörungen machen mit ca. 6 Prozent nur einen geringen Anteil der Ursachen aus. Folgende Störungen und Krankheiten kommen dafür in Frage:

  • Diabetes mellitus (Hormon: Insulin) 
  • Cushingsyndrom (Hormon: Cortisol) 
  • Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenunterfunktion
  • Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse (Hormon: Gonadotropin) 
  • Überproduktion von Prolaktin (wird nach dem Geschlechtsakt ausgeschüttet)
  • Unterfunktion der Keimdrüsen (Hormon: Testosteron) 

Krankhafte Veränderungen 

Weitere Ursachen sind krankhafte Veränderungen am Glied selbst, wie:

  • Schwellkörperruptur
  • Penisverkrümmung
  • Vorhautverengung
  • Prostatavergrößerung

oder Erkrankungen, die sich in vielen Fällen auch auf die Erektionsfähigkeit auswirken, wie: 

  • Diabetes mellitus (gefäßbedingt, hormonell oder neurogen bedingt)
  • Nierenerkrankungen
  • Lebererkrankungen
  • rheumatoide Arthritis

Gifte und Medikamente

Alkohol und Nikotin stehen an prominenter Stelle, wenn es um die Ursache von Erektionsstörungen geht. Nicht wenige der oben erwähnten Störungen entstehen aufgrund von übermäßigem Konsum von Alkohol und durch das Rauchen.
Alkohol ist praktisch ein Nervengift. Über einen längeren Zeitraum konsumiert, kann Alkohol die Nerven vollständig zerstören. Sodass es in der Folge auch zu Störungen derjenigen Nervensignale kommen kann, die als Reiz für die Erektion benötigt werden. 

Beim Rauchen ist es die negative Einwirkung auf die Gefäße, die zu einer erektilen Dysfunktion führen können. Nikotin wirkt gefäßverengend und steigert den Blutdruck.

Es gibt auch diverse Medikamentengruppen, die sich negativ auf die Erregung auswirken. Hier hilft unter anderem ein Blick auf die Nebenwirkungen. Bekannt dafür sind bestimmte Arzneimittel aus den Arzneistoffklassen: 

  • Antidepressiva
  • Antiepileptika
  • Antiandrogene
  • Antihypertensiva (Blutdrucksenker)
  • Antihistaminika
  • Diuretika (Mittel zur Entwässerung)

Das Alter 

Nicht zuletzt ist es in manchen Fällen auch einfach dem Alter geschuldet, wenn es nicht mehr nach Belieben zur gewünschten Standfestigkeit kommt. Es gibt einige Faktoren, die im fortgeschrittenen Alter gehäuft auftreten und sich negativ auf eine Erektion des Penis auswirken:

  • die glatten Muskelzellen (im Penis) nehmen ab
  • Testosteronspiegel sinkt
  • Anzahl der Wachstumshormone sinkt
  • Veränderungen der Strukturen außerhalb der Zellen (Extrazellulärmatrix)
  • späte Auswirkungen von Alkohol, Nikotin
  • erhöhte Wahrscheinlichkeit der Einnahme diverser Medikamente
  • Zunahme der sogenannten Alterskrankheiten (Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Fettstoffwechselstörung, etc.) 

Symptome

Die Symptome einer psychogenen erektilen Dysfunktion können bei ernsten, emotionalen Störungen, Stress oder Depressionen auftreten. Die Symptome unterscheiden sich von einer körperlich bedingten Erektionsstörung durch das plötzliche Auftreten. Meistens sind die spontanen nächtlichen und morgendlichen Erektionen bei psychisch bedingter Impotenz davon nicht beeinträchtigt. Handelt es sich um eine körperliche Ursache, so machen sich die Probleme über eine ganze Zeit hinweg, schleichend bemerkbar. Der Penis verliert immer mehr seine Elastizität und auch die Anzahl der erfolgreichen Geschlechtsverkehre nimmt ab. Die spontanen nächtlichen und morgendlichen Erektionen werden ebenfalls langsam weniger und bleiben dann ganz aus. Die Symptome selbst sind recht offensichtlich:

  • der Penis versteift sich nicht oder nicht fest genug
  • der Penis erigiert, bleibt aber nicht lange genug fest

Diese Symptome wird jede Mann von sich kennen, ohne dass er gleich an einer erektilen Dysfunktion leidet. Erst wenn es bei mehr als zwei Drittel der Versuche und über mehrere Monate nicht gelingt, zu einer ausreichenden Erektion zu gelangen, kommt es zur Diagnose, erektile Dysfunktion.

Wenn die Erektionsstörung krankhaft bedingt ist, gibt es in der Regel, je nach Krankheit, weitere Symptome. Bei Verdacht auf eine erektile Dysfunktion sollten Sie sich nicht scheuen, bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder bei Ihrer Urologin/ Ihrem Urologen vorstellig zu werden. Es ist wichtig, eine mögliche Grunderkrankung herauszufinden, um sie behandeln zu können. 

Therapie

Die Therapie richtet sich nach der jeweiligen Ursache der Erektionsstörungen. Dabei ist es egal, ob die Ursache psychisch oder körperlich bedingt ist. 

Bei psychischen Ursachen scheuen Männer sich oft, eine adäquate professionelle Unterstützung in Form einer Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Doch sollte man die Wucht der körperlichen Auswirkungen, die zum Beispiel dauerhafter negativer Stress mit sich bringt nicht unterschätzen. Gerade wenn die Psyche daran beteiligt ist, kann es zu einem regelrechten Teufelskreislauf werden. 

Eine körperliche erektile Dysfunktion wird, je nach Ursache, allgemeinmedizinisch konservativ oder operativ behandelt. In der Hauptsache kommen folgende Maßnahmen zur Anwendung: 

  • Arzneimittel, Potenzmittel 
  • Injektionen in die Schwellkörper des Penis (gefäßerweiternd) 
  • mechanische Stimulation des Penis (Vakuummethode) 
  • Operation (Gefäße, Verformung)

Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion, Potenzmittel 

Begleitend zur Behandlung der Ursache sind Potenzmittel das effektivste und am häufigsten verwendete Mittel, um trotz Erektionsstörung einen befriedigenden Sexualverkehr zu ermöglichen. Die verschreibungspflichtigen Arzneimittel auf Basis der Phosphodiesterase Hemmer (PDE-5-Hemmer) sorgen in der Regel zuverlässig für die benötigte Standfestigkeit. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Medikamente auf dem Arzneimittelmarkt. Sie unterscheiden sich vor allem in der Länge ihrer Wirkdauer. Bis die Wirkung einsetzt, kann es je nach Mittel, wenige Minuten bis zu einer Stunde dauern. Viele Pharmaunternehmen bieten Potenzmittel an. Auch gibt es inzwischen eine Vielzahl von preisgünstigen Generika. Doch alle diese Mittel sind verschreibungspflichtig. Einzig auf Plattformen, wie Doktorabc haben Sie die Möglichkeit, ein Mittel Ihrer Wahl, zu bestellen, ohne zuvor eine Arztpraxis aufsuchen zu müssen. Das Rezept wird Ihnen im Vorwege online, von einem zugelassenen Arzt, einer zugelassenen Ärztin, ausgeschrieben. Es ist also möglich, auch online Potenzmittel bei einer zuverlässigen und legalen Quelle zu bestellen. Auch wenn man kein Rezept vorliegen hat. 

Bitte beachten Sie! Wenn die Erektionsstörung ein Symptom einer Grunderkrankung ist, dann reicht eine Online-Bestellung von Viagra und Co allein nicht aus. Um die zugrunde liegende Krankheit zu therapieren, muss auf jeden Fall zusätzlich eine Arztpraxis aufgesucht werden. Auch bei psychisch bedingten Erektionsstörungen sind die PDE-5-Hemmer sehr effektiv. Jedoch nicht vergessen, sich parallel dazu auch um die Verursacher der psychischen Instabilität zu kümmern.

Die Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion sind:

  • Viagra: original und erstes PDE-5-Hemmer Medikament der Firma Pfizer 
  • Cialis: als Wochenend-Potenzmittel erhältlich, mit einer Wirkdauer von bis zu 36 Stunden
  • Levitra: besonders geeignet bei Potenzstörungen aufgrund des Alters
  • Spedra: wirkt ab 15 Minuten, bis zu 5 Stunden
  • Sildenafil: Generika zu günstigen Preisen
  • Tadalafil: Generikum von Cialis zu günstigen Preisen
  • u. v. m. 

Vorbeugung und Selbsthilfe

Es klingt ganz einfach und dennoch scheint es oft so schwer, einen gesunden Lebensstil zu pflegen. Trotzdem ist das immer noch die beste Vorbeugung, und zwar nicht nur gegen Erektionsstörungen. Eine gesunde Lebensweise, das bedeutet viel Bewegung und gesunde Ernährung. Alkohol nur in Maßen genießen, mit dem Rauchen aufhören und gegebenenfalls Übergewicht abbauen oder vermeiden. Für Männer ab Fünfzig kommt hinzu, dass sie drei medizinische Parameter im Blick haben sollten: ihren Blutdruck, den Blutzuckerwert und die Blutfettwerte. 

Sport ist in diesem Zusammenhang ein bedeutender Faktor. Neben vielen anderen positiven Begleiteffekten: Eine regelmäßige sportliche Betätigung setzt den Adrenalinspiegel herab und fördert die Ausschüttung von Testosteron. 

Für die Seelenpflege gilt, Probleme mit den Partnern oder dem sozialen Umfeld offen ansprechen und nach Lösungen suchen. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang, machen Sie aus einer gelegentlichen Erektionsstörung nicht gleich eine erektile Dysfunktion. Sie sind keine Maschine und es sind viele Faktoren, die daran beteiligt sind, eine standhafte Erektion zu entwickeln. Wer vielleicht gerade eine anstrengende Zeit durchmacht, kann eben nicht immer und zu jeder Zeit. Ebenso wird ein Mann im zweiten Lebensabschnitt nicht mehr die gleiche Performance bieten können wie mit 25 Jahren. Das alles ist ganz natürlich. Wichtig ist nur ein offener Umgang damit. Falsche Scham, Ungeduld, eine Herabsetzung des Selbstwertgefühls, all dies führt nur dazu am Ende wirklich eine psychisch bedingte erektile Dysfunktion zu erleiden. Übrigens wirkt sich regelmäßiger Sport auch positiv auf die Psyche aus. Unter anderem durch die regulierende Wirkung auf den Adrenalinspiegel, senkt es auch die Bereitschaft für Angstzustände.

Ein wichtiger Faktor ist ein gesunder Schlaf. Wer regelmäßig schnarcht und sogar mehrmals in der Nacht Atemaussetzer bekommt, sollte unbedingt etwas dagegen tun. Wissenschaftler der Schlafmedizin haben kürzlich herausgefunden, dass es zwischen Schnarchen und Impotenz einen Zusammenhang gibt. Es scheint mit einer schlechten Durchblutung zusammenzuhängen.

Auch leidenschaftliche Fahrradfahrer sollten bei ungewöhnlich häufigen Erektionsstörungen, ihren Fahrradsattel und ihre Haltung überprüfen. Manche Modelle oder eine ungünstige Sitzhaltung können auf die Nerven und Blutgefäße des Penis drücken. Im schlimmsten Fall kann es zu ernsthaften Schäden kommen. 

Quellen:

  • Dr. med. Dirk Manski (2018): Erektile Dysfunktion: Ursachen der Impotenz. In: Online Lehrbuch für Ärzte. Online verfügbar unter: https://www.urologielehrbuch.de/erektile_dysfunktion.html, zuletzt geprüft am 12.04.2018.
  • Aponet.de (2016): Erektionsstörung. In: Gesundheitslexikon. Online verfügbar unter: https://www.aponet.de/wissen/gesundheitslexikon/krankheiten-von-a-z/erektionsstoerung.html, zuletzt geprüft am 12.04.2018.
  • ÄrzteZeitung (2017/2018): Urologische Krankheiten. Online verfügbar unter: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/erektile-dysfunktion/, zuletzt geprüft am 12.04.2018.
  • Springer Medizin (2015): Verbreitung. Impotenz: Millionen deutsche Männer sind betroffen. Online verfügbar unter: http://www.lifeline.de/erektionsstoerungen/wenn-mann-nicht-kann/impotenz-zahl-verbreitung-id28450.html, zuletzt geprüft am 06.09.2016.